Netzwerktreffen zur „Internationalen Mobilität“

Über 400 Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden mittleren und höheren Schulen in Kärnten hatten im Sommer 2017 die Möglichkeit, ein Praktikum im Ausland zu absolvieren. Umgerechnet mehr als eine Million Euro konnte somit aus dem EU-Fördertopf „Erasmus+“ für das Berufsbildende Schulwesen in Kärnten lukriert werden. Kärnten ist damit im Spitzenfeld der geförderten Mobilitätsprojekte in Österreich. Um diese Initiative weiterhin zu unterstützen und zu stärken, fand in der HLW St. Veit ein Netzwertreffen zum Thema „Internationale Mobilität“ statt.

In diversen Workshops wurden unter anderem praktische Tipps und Infos von Vertreter/innen der Nationalagentur Erasmus+ an die zahlreichen Teilnehmer/innen vermittelt. Auch das neu strukturierte Europa-Büro im Landesschulrat für Kärnten wurde im Rahmen dieser Veranstaltung vorgestellt. „Ein weiterer Schritt in eine proeuropäische Zukunft der Schülerinnen und Schüler des Berufsbildenden Schulwesens“, so Dr. Renate Kanovsky-Wintermann, Landesschulinspektorin und Erasmus+ Beauftragte im LSR für Kärnten.

Positive Aussichten konnte uns Martin Prinz, Bereichsleiter Nationalagentur Erasmus+ Berufsbildung sowie Ministerialrat Eduard Staudecker aus dem Bundesministerium für Bildung übermitteln. Die geplanten Fördersummen der Europäischen Union werden für die kommende Periode wieder aufgestockt, insbesondere im Bereich Erasmus+ Schulbildung können neue Mobilitätsprojekte sowohl für Schulpersonal als auch für Schülerinnen und Schüler bewilligt werden.

Der Amtsführende Präsident Rudolf Altersberger freut sich über die hohe EU-Fördersumme von über 1 Million: „Kärnten ist bei der EU-Förderung Erasmus+ Bildungs-Millionär und zählt damit zu den Spitzenreitern im bundesweiten Vergleich. Durch die Aufenthalte im Ausland entwickeln unsere Schülerinnen und Schüler Sprachkompetenzen, knüpfen internationale Kontakte und gewinnen einen deutlichen Mehrwert an Berufserfahrung, was wichtig für die Persönlichkeitsbildung ist.“