InTrain 2018

In St. Peter werden zwei Gruppen von SchülerInnen im Gegenstand Russisch als Freigegenstand unterrichtet. Der Wunsch nach einer Russlandreise kam bei den SchülerInnen relativ früh auf und konnte heuer im Rahmen der InTrain-Reise 2018 realisiert werden. Endlich hatten die SchülerInnen die Gelegenheit, das Erlernte im Zielsprachenland anzuwenden.

Nach eingehender Vorbereitung erwies sich die Organisation in Zusammenarbeit mit RSR, dem Reiseportal der Österreichisch-Russischen Freundschaftsgesellschaft (ORFG), als problemlos. Eine weitere Motivation war auch der niedrig gehaltene Preis inklusive Visum.

Die Gruppe St. Peter bestand aus 24 SchülerInnen und den zwei BegleitlehrerInnen Direktor Mag. Stefan Schellander und Mag. Aina Sandrini. Zusammen mit einer Gruppe aus Salzburg sowie Walter Tretenhahn, Leiter von RSR, und Lisa-Maria Goroš, Mitarbeiterin der ORFG bildeten sie eine nette Reisegesellschaft. Die SchülerInnen waren begeistert von den Moskauer Sehenswürdigkeiten. Insbesondere der Kremlbesuch und der Rote Platz am Abend hinterließen einen nachhaltigen Eindruck. Ein sehr interessanter Programmpunkt war der Besuch der bilingualen (deutsch-russisch) Schule „Erstes europäisches Gymnasium – Peter der Große“, wo es zu Begegnungen zwischen österreichischen und russischen SchülerInnen kam. Gemeinsam wurde die Masleniza gefeiert und verabschiedet.

Ein besonderes Abenteuer war die nächtliche Bahnfahrt von Moskau in die tatarische Hauptstadt Kasan. Für die meisten der Gruppe war dies die erste Erfahrung mit russischen Zügen. Schon am ersten Tag während der Stadtbesichtigung konnten wir Kasan als freundliche und moderne Stadt kennenlernen. Reiseleiter Anatoli zeigte trotz Kälte das tatarische Stadtviertel und weitere Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt Tatarstans. Sowohl muslimische als auch orthodoxe Russen leben in Eintracht zusammen. Überzeugt hat auch die freundliche Aufnahme im Gymnasium Nr. 94, wo die russischen SchülerInnen ein interessantes Programm vorbereitet hatten und ihre Stadt näherzubringen versuchten.

Der Höhepunkt am Ende der Reise war die Exkursion zur Wolga-Insel Svijashk, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Dort gab es Gelegenheit, eine schöne Landschaft und den russischen Winter zu erleben. Unvergessen wird der tatarische Abend im Restaurant Tugan Avilym bleiben, wo die Teilnehmenden mit heimischen Köstlichkeiten sowie tatarischer Musik vertraut gemacht wurden.

Die Rückreise erfolgte mit der russischen Aeroflot-Linie, zunächst von Kasan nach Moskau, dann vom Flughafen Sheremjetjewo nach Schwechat und schließlich mit dem Reisebüro Stefaner zurück nach Kärnten.

Alle Teilnehmenden konnten im Rahmen von InTrain 2018 interessante Erfahrungen für ihr Leben gewinnen und empfehlen die Reise sowohl Jugendlichen als auch Erwachsenen weiter.

 

 

 

 

Text&Fotos: Direktor HR Prof. Mag. Stefan Schellander