innovation@school: Kreative Köpfe ausgezeichnet

In Kärntens Schulen sprudelt Kreativität – das beweist das Projekt „innovation@school“ besonders deutlich. Bereits zum 14. Mal suchten die Volkswirtschaftliche Gesellschaft Kärnten und die Fachgruppe Ingenieurbüros der Wirtschaftskammer Kärnten in Zusammenarbeit mit dem Landesschulrat für Kärnten, der Kärntner Sparkasse und dem Servicezentrum der Wirtschaftskammer Kärnten nach zündenden Ideen. Dabei wurden die Projekte von den Schülerinnen und Schülern zusammen mit selbst ausgesuchten Wirtschafts- und Kooperationspartnern in die Praxis umgesetzt.

Im Schuljahr 2017/2018 beteiligten sich 91 Projektgruppen an dem von der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Kärnten durchgeführten Projekt. Was die Projektgruppen der Allgemeinbildenden Höheren Schulen und der Berufsbildenden Mittleren und Höheren Schulen zu leisten vermochten, begeisterte bei der Preisverleihung auch die stellvertretende Landeshauptfrau Gaby Schaunig. „Ob Flex Althofen, ausgezeichnet als Fabrik des Jahres 2017, Merck-Spittal mit seinem Innovationszentrum oder Infineon Villach mit einer Investition von 1,6 Milliarden Euro: Kärnten ist ein Land der Industrie und der Forschung und es benötigt begeisterte, kreative Menschen mit neuen Produkten und Ideen um diesen erfolgreichen Weg fortzusetze.n Es benötigt Menschen wie sie“, stellte Schaunig in ihren Grußworten an die Schülerinnen und Schüler fest.

„Sie haben das Potenzial und die Möglichkeit die Arbeitswelt, aber auch die Gesellschaft von morgen zu gestalten und zu formen, lassen sie sich deshalb von eventuellen Startschwierigkeiten nicht entmutigen. Innovative Ideen können in Sekunden geboren werden, aber manchmal benötigen sie Jahre, bis sie zu einem Erfolg werden. Meinen herzlichen Dank an Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonal und Partnern aus Wirtschaft und Industrie für ihr Engagement, ihre Leidenschaft und ihre Hartnäckigkeit – die wichtigsten Voraussetzungen für echte Innovation“, so Schaunig.

Gratulationen und Grußworte kamen ebenfalls von Johann Krainer als Vorstandsvorsitzender der Privatstiftung der Kärntner Sparkasse, Christoph Aste für die Ingenieursbüros Kärnten, Rudolf Altersberger vom Landessschulrat für Kärnten, Jürgen Mandl, Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten sowie Sigfried Huber, Vorstand der Kärntner Sparkasse. Durch den Abend führte Dieter Kraßnitzer, Präsident der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Kärntens.

Die Laudatio mit dem Titel „Innovation als Erfolgsfaktor“, kam von Klaus Raunegger, Geschäftsführer von Merck-Spittal. Raunegger wies unter anderem auf das richtige Timing für Innovationen hin: „Die Juryentscheidung heute, ist eine „Tagesentscheidung“, aber nur die Zukunft kann weisen, ob eine Innovation auch tatsächlich Erfolg haben wird.“

Auf Platz eins schaffte es das Projekt „EC – damper testbench for high speed gears“ der HTBLA Mössingerstraße in Klagenfurt. Sonderpreise gab es für „Vibration Alert System – VAS“ und „Zentrale Datenauswerte- und Kontrolleinheit für ein Level IV autonomes Fahrzeug“ ebenfalls von Projektgruppen der HTBLA Mössingerstraße. Für ihre Idee mit dem Titel „Multifunktionaler Wintersportschuh“ wurde die Euregio HTBLuVA Ferlach belohnt. „Digital Imaging System (DIS)“ von der HTBLA Mössingerstraße, „Hololens Visualisierung“ und „Spindelprüfstand“ von der HTBLA Wolfsberg wurden ebenfalls ausgezeichnet.

I N F O: https://www.vgk.at/schule/innovation-school

Text&Fotos: LPD