Eine Schule, vier Sprachen

„Eine Schule, vier Sprachen“ ist das Motto der Volksschule Lind ob Velden, die LH Peter Kaiser in seiner Funktion als Bildungsreferent des Landes gemeinsam mit Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk, Landesschulinspektorin Sabine Sandrieser und Bezirksschulinspektor Peter Begusch besuchte. Deutsch, Englisch, Slowenisch und Italienisch lernen die Kinder der 4-klassigen Volkschule nicht nur im Unterricht selbst. Auch in den Pausen, beim Turnen oder Singen oder wie bei der Vorführung mehrsprachiger Darbietungen im Turnsaal fließt die Sprachausbildung ein.

„Volksschulen wie Eure in Lind sind ganz besondere Botschafter für Kärnten und Velden kann mit Stolz was herzeigen. Ihr die ihr bereits in jungen Jahren vier Sprachen lernt, werdet in vielen Jahren, wenn ihr einen Beruf habt, davon profitieren und Kompetenz besitzen“, gab es vom Landeshauptmann viel Lob für die Schülerinnen und Schüler aber auch die Pädagoginnen und Pädagogen. Positiv wurden von Kaiser auch die Schulpartnerschaften der VS Lind mit den Nachbarregionen hervorgehoben. „Vor hundert Jahren gab es noch Krieg mit den Nachbarregionen. Heute ist Kärnten eine Friedensregion und ihr tragt mit Euren Projekten zum friedlichen Zusammenleben bei“, so der Bildungsreferent.

Aber nicht nur die Sprachen spielen in der Volksschule unter der Leitung von Direktor Christian Zeichen eine wichtige Rolle. Die Schule ist bekannt für ihre zahlreichen Projekte zu gesellschaftlich wichtigen Themen wie Umwelt oder Mobilität und für ihre Theater- und Musical-Aufführungen. So darf sie das Österreichische Umweltzeichen tragen und wurde mit dem VCÖ-Mobilitätspreis Silber ausgezeichnet für das Projekt „40 Tage ohne Elterntaxi“. Auch das Musical, aufgeführt mitten im Wald, hat nicht nur die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler begeistert, sondern auch die Eltern von der Qualität der Ausbildung der Volksschule überzeugt. Das jüngste Theaterprojekt „Drei Sprachen – eine Bühne“, wurde diese Woche aufgeführt.

Sandrieser, zuständig für Angelegenheiten des zweisprachigen Unterrichts, hob ebenfalls das große Engagement und die vorbildliche pädagogische Arbeit der Schule hervor. „Hier in Lind sieht man, wie mit Spaß und viel Kreativität, Lernziele erreicht werden können“.

Schulleiter Christian Zeichen dankte dem Landeshauptmann für den Besuch. „Heute ist ein sonniger Tag für unsere Schule und der Besuch ist eine besondere Wertschätzung für uns“, so der Direktor. Die nachhaltige Arbeit sei durch das engagierte Lehrerteam möglich aber auch durch die Unterstützung der Gemeinde, die immer ein offenes Ohr für die Schule habe.

Text: LPD/Michael Zeitlinger
Foto: LPD/Augstein