Ausstellung ÖKOLOG goes PUBLIC 2.0

Im ÖKOLOG- Monat Mai gibt es auch dieses Jahr wieder eine Ausstellung unter dem Motto „ÖKOLOG goes PUBLIC“ in den Räumen des Landesschulrates zu besichtigen. Die Ausstellung wurde unter großer Beteiligung am 8. Mai 2018 von Rudolf Altersberger, Umweltlandesrätin Mag.a Sara Schaar und dem Bildungsreferenten der Stadt Klagenfurt, Mag. Franz Petritz, eröffnet.

Der Sprecher des ÖKOLOG-Regional Teams, Dir. Andreas Rauchenberger, BEd, konnte neben den Schulleiterinnen/ Schulleitern, Lehrerinnen/ Lehrern und Schülerinnen/ Schülern der ausstellenden Schulen auch Vertreterinnen/ Vertreter aus dem Bildungsbereich, vom Landesverband der Elternvereine sowie zahlreiche Kooperationspartnerinnen/-partner vom Land Kärnten, von der AAU – Bundeskoordinationsstelle, vom KGSÖ und sehr interessierte Kolleginnen/ Kollegen aus dem Landesschulrat begrüßen.

Derzeit gibt es in Kärnten bereits 51 ÖKOLOG-Schulen (Volksschulen, NMS, AHS, BMHS, FBS und LWS). Das ÖKOLOG- Regionalteam Kärnten hat in diesem Jahr in Kooperation mit dem Landesschulrat für Kärnten mit 9 ausgezeichneten ÖKOLOG- Schulen die Ausstellung organisiert und kuratiert.

Mit den ausgestellten Projekten zeigen die Schulen die Vielschichtigkeit des Zugangs und die Kreativität der Bearbeitung der Themenbereiche Umwelt, Energie, Wasser, Abfall, Schul-Klassenklima, Soziales, Kulturraum und Stadtentwicklung, auf.

Die ausstellenden Schulen mit ihren Spezialthemen sind im Jahr 2018:

  • VS 11 Villach – Maria Gail: In der Stadt – „Was ist eigentlich eine Stadt?“ „Besteht sie aus Häusern, Straßen, Autos und Menschen? „ Was gehört noch dazu?“ Projekterstellung in Zusammenarbeit mit Architektur_Spiel_Raum_Kärnten-Programm p(ART)
  • NMS Gegendtal-Treffen : Upcycling, Katzenbilder sowie „Wir hinterlassen Spuren“
  • NMS Völkermarkt: Aus Alt wird Neu
  • NMS Griffen: Wirf nix raus! Umweltpolizisten
  • NMS Seeboden: Kunstlabor Wald; Gib dem Frieden eine Chance in Zusammenarbeit mit SEF Seebach
  • SEF Seebach: siehe oben
  • HBLA Pitzelstätten: Frühjahrsputz – Hundekot –  in Kooperation mit der NMS Wölfnitz – Informationen und Umweltmanagement, Produktmarketing und Regionaltourismus
  • HLW Spittal/Drau: Krank durch Handy, Technik, Plastik 4 Future
  • HTL Lastenstraße: „Gelebte Umwelttechnik“ – Photovoltaik, Fahrrad-Ladestationen, Smartflower mit 4 Auto-Ladestationen

An der feierlichen Eröffnung teilgenommen haben: Rudolf Altersberger, LRin Sara Schaar, Rektorin Dr.in Marlies-Krainz-Dürr, DI Helmut Serro, Mag.a Diana Radmann , Gertrud Kalles Walter, Mitglieder des KGSÖ, das ÖKOLOG Regionalteam Kärnten, Mitarbeiterinnen/ Mitarbeiter des LSR

Text: Mag. Gerlinde Duller
Fotos: Desiree Hobel

Landesbewerb in Erster Hilfe des Jugendrotkreuzes

Am 18. April fand der Landesbewerb in Erster Hilfe des Jugendrotkreuzes in Kärnten statt. Dass dieser Bewerb erstmals nach fast 10 Jahren wieder abgehalten wurde und gleich 12 Mannschaften an den Start gingen, beweist, dass die Erste-Hilfe-Ausbildungen an den Schulen mittlerweile sehr gut angenommen werden.

Am Gelände der NMS Radenthein wurden verschiedene Szenarien wie Mopedunfall, Bewusstlosigkeit, Verbrennungen, Brüche, Herzanfall etc. von Figuranten der Schule dargestellt. Diese Situationen mussten von den teilnehmenden SchülerInnen erkannt und richtig abgearbeitet werden.

Die Ergebnisse waren beeindruckend. Sowohl in den Kategorien „Gold“ (gesamte Erste-Hilfe) als auch „Silber“ (lebensrettende Sofortmaßnahmen) war das Niveau extrem hoch! So konnten sich in der Silberwertung die NMS Radenthein und das Alpen-Adria-Gymnasium Völkermarkt ex equo (96,8 von möglichen 100 %) und in der Goldwertung das BG/BRG Mössingerstrasse (96,1 von möglichen 100 %) den Titel eines Landesmeisters sichern. Diese Mannschaften sowie das Team der FBS Völkermarkt werden Kärnten beim Bundesbewerb am 30. Mai 2018 vertreten.

Die Landesleitung des Jugendrotkreuzes Kärnten, PSI Peter Michael Begusch und LSI Herbert Torta, sowie der Präsident des Roten Kreuzes Kärnten, Dr. Peter Ambrozy nahmen gemeinsam mit LHStv. Beate Prettner und Bgm. Michael Maier die Siegerehrung vor und waren von den Leistungen der Jugendlichen beeindruckt.

Ein Highlight nach dem Mittagessen aus der Feldküche des Roten Kreuzes war der Besuch des Notarzthubschraubers RK 1, der fast 2 Stunden vor Ort war und den Jugendlichen tolle Einblicke in das Innere der „fliegenden Intensivstation“ und den Alltag der Besatzung gab.

Der große Dank gilt dem Team der NMS Radenthein (Dir. Brigitte Gfrerer, Anita Penker, Elisabeth Gaberle), die durch ihre tatkräftige Unterstützung und Mithilfe den tollen Erfolg der Veranstaltung überhaupt erst möglich gemacht haben.

Das Jugendrotkreuz ist sich sicher, dass auch im nächsten Jahr wieder ein Landesbewerb stattfinden wird und freut sich auf zahlreiche Anmeldungen.

 

Auswertung_Landesbewerb Kärnten 2018

Text&Fotos: Mag. Wolfgang Schober

 

 

Zwei Silbermedaillen für Österreich bei der EUSO 2018 in Ljubljana

Anlässlich der diesjährigen Europäischen Science Olympiade kann Österreich einen großen Erfolg vorweisen. Beide Teams bringen je eine Silbermedaille nach Hause, wobei unser A-Team (Magdalena Lederbauer, Chemie, Sir Karl Popper-Schule Wien, Christina Lassnig, Biologie, BG/BRG Peraustraße Villach, Elias Hohl, Physik, Bischöfliches Gymnasium Graz) die höchste Punktezahl aller Silbermedaillengewinner erzielte! Der siebente Platz ist die höchste Platzierung seit der ersten Teilnahme im Jahr 2008. 47 Teams, darunter einige der Top-Favoriten, konnte unser A-Team dabei hinter sich lassen. Den Sieg holte sich das Team A aus Tschechien.

Auch unser B-Team (Stephanie Wendel, Biologie, Gymnasium Schillerstraße Feldkirch, Lukas Fuchs, Physik, Gymnasium Zell am See, Sophie Klaus, Europagymnasium Klagenfurt) schlug sich ausgezeichnet und gewann eine weitere Silbermedaille.

Sowohl die Trainingswoche im März als auch die Trainingstage mit den deutschen Nationalteams im April wurden vom Regionalen Netzwerk für Naturwissenschaften und Mathematik Kärnten koordiniert und fanden in den brandneuen Experimentierräumen der Bildungskooperation BIKO mach MINT am Educational Lab, Lakeside Park Klagenfurt statt.

Weitere Informationen unter:

https://www.euso2018.si/home/

 

Text und Fotos: Mag. Peter Holub, Regionales Netzwerk Kärnten

Kärnten im Gedenk- und Erinnerungsjahr international präsent

Im Jahr 2018 feiert Österreich den 100. Jahrestag der Gründung der Republik. In ganz Österreich finden Veranstaltungen, Theater, Festivals und Diskussionsrunden unter Einbindung von Institutionen, Schulen, Universitäten, Bibliotheken Museen und Archiven statt. Auch Kärnten unterstützt die Bundesregierung bei ihren zahlreichen Aktivitäten zu diesem Gedenkjahr mit einem umfangreichen Programm und mit zahlreichen Projekten, die auch für eine internationale Präsenz unseres Landes sorgen. LH Peter Kaiser stellte die Projekte des Landes Kärnten zum Gedenk- und Erinnerungsjahr gemeinsam mit Herbert Gantschacher von „ARBOS – Gesellschaft für Musik und Theater“ in einer Pressekonferenz vor. Das Land Kärnten ist im Gedenkjahr an allen 365 Tagen mit Veranstaltungen präsent.

Kaiser betonte, dass Gedenken und Erinnerungskultur auch im Regierungsprogramm der „Kärnten-Koalition“ festgelegt seien. Bei den verschiedenen Maßnahmen setze man auf Partizipation und aktives Mitgestalten. Erleben, Erlebtes und politische Schlussfolgerungen sollen mit eingebaut werden. Dem Landeshauptmann ist insbesondere die Einbindung von SchülerInnen in die Gedenkarbeit wichtig, das erfolge u.a. über ein eigenes Schultheaterprojekt. Dieses werde vom Land mit 37.500 Euro unterstützt.

Es ist ein Erinnerungs- und Gedenkprojekt, durchgeführt vom Landesschulrat für Kärnten und dem Verein GEMMA mit zehn Schulen, von der Volksschule über die Neue Mittelschule bis hin zur Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe. In Kooperationen führen die Schulen unterschiedliche Theaterstücke im Gedenkjahr auf. Inhalt ist das Jahr 2018 als besonderes Erinnerungsjahr, das dazu geeignet ist, sich mit der Geschichte unseres Landes auseinanderzusetzen. Die SchülerInnen lernen bei der Umsetzung dieser Projekte spielerisch, die Themen der Geschichte selbst zu erforschen, somit die eigene Geschichte, Kunst und Kultur kennenzulernen und dann in Folge auch künstlerisch umzusetzen.

„In einem Gedenkjahr wesentlich ist es, nicht zu verschweigen, was im eigenen Land passiert ist“, so Kaiser. Er verwies auf die doppelte Bedeutung von „Denk-mal“. Für diskriminierte Gruppen komme oft sehr, sehr spät eine Anerkennung für das, was sie erleiden mussten. Als Beispiel nannte er Zeugen Jehovas, die in der NS-Zeit zu Opfern wurden. Für sie sei erst im Vorjahr eine Gedenkstelle in St. Martin am Techelsberg errichtet worden.

Zur täglichen Gedenk-Präsenz des Landes im Jahr 2018 trägt „ARBOS – Gesellschaft für Musik und Theater“ wesentlich bei. Dort wurden die vielen Projekte von mitwirkenden Personen und Institutionen gesammelt, aufbereitet und zur Umsetzung gebracht. „Meine bisherige Arbeit vor allem mit Kriegsinvaliden war Voraussetzung für die Mitarbeit am Programm des Gedenkjahres“, wies Gantschacher hin. Kaiser dankte Gantschacher, der Kärnten auch im von Altbundespräsident Heinz Fischer geleiteten Beirat zur Gedenk- und Erinnerungskultur vertritt. Ebenso dankte Kaiser allen, die im Sinne der Erinnerungskultur Wegmarkierungen setzen.

Nicht nur in Wien und Salzburg ist Kärnten bei Gedenkveranstaltungen präsent, auch in Italien, Slowenien, Russland, Israel, Palästina und Jordanien wird es mittels Kooperationen das Gedenkjahr begehen. „Wir wollen damit die Friedensbildung vorantreiben, das geht nur über den Dialog“, hielt Gantschacher fest. So wird im Goriski Muzej in Nova Goricia das Projekt „Viktor Ullmann (1898-1944). Zeuge und Opfer der Apokalypse. 1919 und 1944“ erstmals in slowenischer Sprache präsentiert. Vom 18. bis 25. November finden in St. Petersburg Konzerte, Ausstellungen, Workshops und Vorstellungen zum Thema „Hidden History – Kriegsinvalidität, Taubheit, Blindheit und Taubblindheit im Großen Krieg 1914-1918“ statt, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Die zentrale Festveranstaltung des Landes Kärnten zu „Österreich 1918-2018“ findet am 22. Oktober um 11 Uhr im Wappensaal des Landhauses in Klagenfurt statt. Bundespräsident a. D. Heinz Fischer wird die Festrede neben Kaiser und Prof. Oliver Rathkolb (Vorsitzender des Beirats zum „Haus der Geschichte Österreich“) halten.

Der 29. Europäische Volksgruppenkongress des Landes wird laut Kaiser ebenfalls das Jahr 1918 thematisieren, die Rechte und Rollen von Volksgruppen und Ethnien im Wandel der Zeit herausarbeiten. Im Vorfeld des Volkgruppenkongresses werde eine Podiumsdiskussion zum Thema „Was blieb von 1968“ stattfinden. Weiters in Erinnerung rufen wolle man die seit 40 Jahren währende institutionalisierte Zusammenarbeit im Alpen-Adria-Raum, die heute in Form der Alpen-Adria-Allianz erfolge.

Bei der Verleihung des Kärntner Menschenrechtspreises am 10. Dezember werde man die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte im Jahr 1948 speziell herausstellen. „Auch bei bestehenden Veranstaltungen lassen wir das Gedenken mit einfließen und kehren die geschichtlichen Aspekte hervor“, erläuterte Kaiser.

Ein weiterer Höhepunkt in Kärnten sind die Konzertprogramme sowie die Ausstellung am Hauptbahnhof in Klagenfurt „Viktor Ullmann – Lieder im Krieg“ ab dem 4. August. Im November finden im Klagenfurter Landhaus außerdem Veranstaltungen zum Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“ statt. Sämtliche Veranstaltungen, Termine und Projekte für Kärnten, Österreich sowie auf europäischer und internationaler Ebene zu „Österreich 1918-2018“ finden sich auf www.arbos.at/arbos2018.

Der eigentliche Geburtstag der „Republik Österreich“ ist der 12. November 1918. An diesem Tag wurde im Parlament in Wien die Gründung der Republik Österreich (damals noch Deutsch-Österreich) beschlossen und von der Parlamentsrampe vor mehr als hunderttausend Menschen feierlich verkündet.

Text: LPD Böhm/Robitsch
Fotohinweis: LDP/Bauer

Eine Schule, vier Sprachen

„Eine Schule, vier Sprachen“ ist das Motto der Volksschule Lind ob Velden, die LH Peter Kaiser in seiner Funktion als Bildungsreferent des Landes gemeinsam mit Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk, Landesschulinspektorin Sabine Sandrieser und Bezirksschulinspektor Peter Begusch besuchte. Deutsch, Englisch, Slowenisch und Italienisch lernen die Kinder der 4-klassigen Volkschule nicht nur im Unterricht selbst. Auch in den Pausen, beim Turnen oder Singen oder wie bei der Vorführung mehrsprachiger Darbietungen im Turnsaal fließt die Sprachausbildung ein.

„Volksschulen wie Eure in Lind sind ganz besondere Botschafter für Kärnten und Velden kann mit Stolz was herzeigen. Ihr die ihr bereits in jungen Jahren vier Sprachen lernt, werdet in vielen Jahren, wenn ihr einen Beruf habt, davon profitieren und Kompetenz besitzen“, gab es vom Landeshauptmann viel Lob für die Schülerinnen und Schüler aber auch die Pädagoginnen und Pädagogen. Positiv wurden von Kaiser auch die Schulpartnerschaften der VS Lind mit den Nachbarregionen hervorgehoben. „Vor hundert Jahren gab es noch Krieg mit den Nachbarregionen. Heute ist Kärnten eine Friedensregion und ihr tragt mit Euren Projekten zum friedlichen Zusammenleben bei“, so der Bildungsreferent.

Aber nicht nur die Sprachen spielen in der Volksschule unter der Leitung von Direktor Christian Zeichen eine wichtige Rolle. Die Schule ist bekannt für ihre zahlreichen Projekte zu gesellschaftlich wichtigen Themen wie Umwelt oder Mobilität und für ihre Theater- und Musical-Aufführungen. So darf sie das Österreichische Umweltzeichen tragen und wurde mit dem VCÖ-Mobilitätspreis Silber ausgezeichnet für das Projekt „40 Tage ohne Elterntaxi“. Auch das Musical, aufgeführt mitten im Wald, hat nicht nur die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler begeistert, sondern auch die Eltern von der Qualität der Ausbildung der Volksschule überzeugt. Das jüngste Theaterprojekt „Drei Sprachen – eine Bühne“, wurde diese Woche aufgeführt.

Sandrieser, zuständig für Angelegenheiten des zweisprachigen Unterrichts, hob ebenfalls das große Engagement und die vorbildliche pädagogische Arbeit der Schule hervor. „Hier in Lind sieht man, wie mit Spaß und viel Kreativität, Lernziele erreicht werden können“.

Schulleiter Christian Zeichen dankte dem Landeshauptmann für den Besuch. „Heute ist ein sonniger Tag für unsere Schule und der Besuch ist eine besondere Wertschätzung für uns“, so der Direktor. Die nachhaltige Arbeit sei durch das engagierte Lehrerteam möglich aber auch durch die Unterstützung der Gemeinde, die immer ein offenes Ohr für die Schule habe.

Text: LPD/Michael Zeitlinger
Foto: LPD/Augstein

Schüler/innen als Mediator/innen

Im Rahmen der Workshopreihe „Schüler/innen helfen Schüler/innen“ fand am 25. April 2018 in den Räumlichkeiten des Landesschulrates unter der Leitung von Anna Maria Gabalier, BEd MA – Schulmediation – und Wolfgang Gressel, BEd MA – Pädagogische Hochschule Kärnten, Viktor Frankl Hochschule für angehende Peer-Mediator/innen und deren Peer-Coaches ein Workshop zum Üben und Festigen der Phasen der Mediation statt. In Rollenspielen wurde miteinander und voneinander gelernt und einander Feedback gegeben, um noch mehr Sicherheit in der Rolle als Mediator/in zu gewinnen. Zusätzlich wurden durch den gegenseitigen Austausch einander Einblicke in das jeweilige Peer-Mediationsprogramm am jeweiligen Schulstandort ermöglicht.

Die engagierten Schüler/innen und Pädagog/innen nehmen an ihren Schulstandorten bei Konflikten und Streitigkeiten unter Schüler/innen eine vermittelnde Rolle ein und unterstützen die Konfliktparteien miteinander, eine tragfähige und nachhaltige Lösung für ihre Anliegen zu finden. An beiden Schulstandorten hat die Peer-Mediation bereits eine lange Tradition, ist integrativer Bestandteil des Schulprogrammes und stellt damit einen wesentlichen Beitrag zu einer konstruktiven und kooperativen Konfliktkultur dar. Ein herzliches Dankeschön gilt allen engagierten Mitgestalter/innen zu diesem wertvollen gewaltpräventiven Angebot.

Text: Anna Maria Gabalier, BEd MA
Fotos: LSR/kore

Übungsfirmenmesse der Vielfalt

Eine Vielfalt bot die 2. Internationale Übungsfirmenmesse an der HAK 1 Klagenfurt Mitte April. Die Messe an der HAK1 in Klagenfurt hat sich in den letzten Jahren erfolgreich zum Zentrum der Übungsfirmen im Alpen-Adria Raum entwickelt und zeigte einen eindrucksvollen Querschnitt durch die österreichische und italienische Übungsfirmenlandschaft.

Vielfalt in Zahlen: 30 ausstellende Übungsfirmen, davon 14 aus Italien (vorwiegend aus Südtirol); mehr als 700 TeilnehmerInnen und BesucherInnen.

Vielfalt sprachlich: Deutsch in den Varianten Kärntnerisch, Wienerisch und Südtirolerisch, sowie Italienisch und Englisch mischten sich.

Vielfalt in den Produkten und Dienstleistungen: Büroausstattung, Südtiroler Speck, Robotik, Sicherheitsdienstleistungen, Sportgeräte, Reise- und Wellnesspakete, 3D-Druck, Schönheitsprodukte, Berufsbekleidung und vieles mehr wurde angeboten.

Vielfalt in der Gestaltung: Blumenarrangements, Werbevideos, ein VR-Simulator, Kostproben, Warenmuster, Businesskleidung, Dirndl, Djellaba, Reisekoffer, Elektronik … je nach Corporate Identity professionell gestaltete Auftritte.

Die KollegInnen aus Klagenfurt, Bruneck, Wien, Spittal, Brixen, Sterzing, Lodi, Wolfsberg, Althofen, Villach und Völkermarkt, mit denen man sonst nur elektronisch kommuniziert, persönlich kennenzulernen, war sehr interessant. Die teilnehmenden Übungsfirmen nützten diese Gelegenheit ihre Geschäftsbeziehungen auszubauen und Geschäfte abzuwickeln.

Zahlreiche Übungsfirmen aus Kärnten und auch aus der Steiermark nahmen als Besucher teil, ebenso viele Privatpersonen, LehrerInnen und SchülerInnen. Eröffnet wurde die Messe von Rudolf Altersberger und dem Leiter der Südtiroler Übungsfirmen-Zentrale Wolfgang Lanz.

Im Rahmen des Wettbewerbs „Bester Messeauftritt“ bewertete eine zwölfköpfige Jury die Aussteller nach Stand- und Werbemittelgestaltung, professionellem Auftreten und Fachkompetenz. Die Auszeichnungen gingen an die Firmen Plose Mountain Resort GmbH, On Tour KG (beide: Brixen) und Ergonomica GmbH (Klagenfurt).

Beim abschließenden Festakt wurden die Zertifikate für die Qualitätsmarke „Übungsfirma“ verliehen und es wurden auch jene Übungsfirmen geehrt, welche schon ein 20- oder sogar 25- jähriges Firmenjubiläum am Übungsfirmenmarkt feiern.

 

 

Text: HAK1 Klagenfurt
Foto: LSR/kore

Kärntens Schulen in Bewegung

 Im Klagenfurter Sportpark wurden die Vertreterinnen und Vertreter von 22 Kärntner Schulen mit Schulsportgütesiegeln in den Kategorien Gold, Silber und Bronze von Sportreferent LH Peter Kaiser ausgezeichnet.

Vier Schulen konnten sich dabei über Bronze, zehn Schulen über Silber und elf Schulen über das Sportgütesiegel in Gold freuen. An drei Schulen wird die entsprechende Auszeichnung an einem späteren Zeitpunkt übergeben. Damit gelten in diesem Jahr 25 Kärntner Schulen als besonders bewegungsfreundlich. Die Auszeichnungen erfolgten im Rahmen des 15. Turniers der Nationen, bei dem sich 16 verschiedene Fußball-Nationalteams in der Altersklasse U-15 nicht nur in Italien und Slowenien sondern auch im Klagenfurter Wörthersee-Stadion messen.

Kaiser sprach vor den Jugendlichen von der hohen Bedeutung des Sports. Er freue sich sehr, Kärntens Schulen anlässlich der stattfindenden „Mini-WM“ im Wörtherseestadion begrüßen zu dürfen und gratulierte dem österreichischen Nationalteam zum heute errungenen 5:1 Sieg über Costa Rica. Kaiser dankte den Schulleitungen und den anwesenden Pädagoginnen und Pädagogen dafür, dass sie tagtäglich Bewegung, Sport und Integration an ihren Bildungsstätten umsetzen: „Sport und Bewegung sind wichtige Investments in die Fitness und die Zukunft unserer Kinder. Auch ich bin persönlich sportbegeistert und habe mir diese Begeisterung bis heute erhalten“, so Kaiser. Kärnten sei nicht nur Bildungsland und Sportland, sondern auch Siegerland: „Kärnten ist bei Schulsportveranstaltungen die Nummer 1 aller österreichischen Bundesländer. Darauf können wir zu Recht stolz sein“, erklärte der Landeshauptmann.

Landessportdirektor Arno Arthofer dankte den vielen Institutionen, die sich dem Sport verbunden fühlen. Schulsport sei eine wesentliche Basis, dafür gebühre allen Pädagoginnen und Pädagogen großer Dank, so Arthofer.

KFV-Präsident Klaus Mitterdorfer sagte, Schulsport sei auch besonders für den Fußball wichtig: „Auch über die Schulen kommen die Burschen und Mädchen zu den Vereinen. Sport ist gerade in der heutigen Zeit sinnvoll für die Freizeit der Kinder und Jugendlichen“, so Mitterdorfer.

Hannes Wolf von der Schulaufsicht Bewegungserziehung und Sport wies auf die zahlreichen Initiativen und Projekte hin, die an Kärntens Schulen gesetzt werden. Es werde laufend daran gearbeitet, Kinder vom Volksschulalter an zur Bewegung zu bringen.

Für die musikalische Umrahmung der feierlichen Veranstaltung, die von Martina Klementin moderiert wurde, sorgte „Saxobeat“. Die fünfköpfige Band der Musikschule Moosburg-Pörtschach begeisterte die anwesenden Gäste mit flotten Rhythmen.

Schulsportgütesiegel werden seitens des Bundessministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung an Volksschulen, Sonderschulen, Neue Mittelschulen, Polytechnische Schulen, Allgemein Bildende Höhere Schulen, Berufsbildende Mittlere und Höhere Schulen vergeben und sind vier Jahre lang gültig. Ausgezeichnet werden dabei Schulen, die besondere Akzente in den Bereichen Sport und Bewegung setzen und entsprechend vielseitige Sportmöglichkeiten anbieten.

I N F O:

Das Schulsportgütesiegel in GOLD wurde an folgende Schulen vergeben: BRG Spittal an der Drau, NMS Radenthein, NMS 1 Spittal an der Drau / Fritz Strobl Schulzentrum, Neue Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule in Kärnten, Neue Mittelschule / Sportmittelschule Villach Lind, Neue Mittelschule St. Stefan im Lavanttal, Neue Mittelschule 12 Klagenfurt – Kneippgasse, Volksschule St. Paul im Lavanttal, Volksschule Sörg, Volksschule Baldramsdorf, Volksschule St. Margarethen im Lavanttal

Das Schulsportgütesiegel in SILBER wurde an folgende Schulen vergeben: VS Baldramsdorf, HBLA für wirtschaftliche Berufe St. Veit an der Glan, BG/BRG St. Veit an der Glan, BG Porcia Spittal an der Drau, Volksschule 8 Völkermarkt (Tainach), Volksschule Grafenstein Clemens Holzmeister Schule, Volksschule 23 Klagenfurt Wölfnitz, Volksschule Althofen, Volksschule Pörtschach, Volksschule St. Marein, Volksschule Kappel/Krappfeld

Das Schulsportgütesiegel in BRONZE wurde an folgende Schulen vergeben: Volksschule Stadelbach, Volksschule 6 Völkermarkt, Volksschule Hüttenberg, Volksschule 8 Villach St. Andrä.

 

Text: Fabian Rauber
Foto: LPD/fritz-press

Siegerteam des Quiz Politische Bildung in Südtirol

Die kleine Gruppe der LandessiegerInnen und Begleitpersonen startete ihre dreitägige Bildungsreise nach Südtirol bereits frühmorgens gut gelaunt in Klagenfurt mit zwei Kleinbussen. In Villach stiegen noch zwei weitere Teilnehmende zu, dann ging es flott über Lienz, das Pustertal nach Bruneck und zur Begeisterung aller, über den noch tief verschneiten Jaufenpass nach St. Leonhard im Passeiertal, um den ersten Museumsbesuch im Geburtshaus von Andreas Hofer zu absolvieren. Auf der Weiterfahrt durch das schöne Städtchen Meran wurden wir bereits mit frühlingshaften Temperaturen, blühenden Sträuchern und Bäumen empfangen.

Besonders beeindruckt hat uns das Messner Mountain Museum auf Schloss Sigmundskron in Bozen. Vor allem das persönliche Treffen und das Gespräch mit Reinhold Messner wird allen in guter Erinnerung bleiben. Nach einem intensiven Pressegespräch in der Dolomiten-Redaktion mit den „Dolomiten-Minderheitenexperten“, Ressortleiter Hatto Schmidt und Günter Rautz (ein gebürtiger Kärntner), zum Thema „Zweisprachigkeit in Südtirol und im Vergleich in Kärnten“,  besuchte das Siegerteam „Ötzi“ im Archäologischen Museum in Bozen. Ein weiteres faszinierendes Highlight erlebten die SchülerInnen bei der Besichtigung der Rittner Erdpyramiden, die als die höchsten und formschönsten in Europa gelten.

Die Reise war geprägt von einer guten, ausgelassenen Stimmung, einer ausgezeichneten Verpflegung und einer besonders netten Gemeinschaft. Die Rückfahrt nach Kärnten über die wunderschönen, verschneiten Südtiroler Pässe war spektakulär, aber für einige nicht gerade magenfreundlich.

Fotos Bildungsreise Südtirol

Text&Fotos: Mag. Gerlinde Duller

ÖAMTC Fahrtechnik macht Physikunterricht erlebbar

Doppelte Geschwindigkeit ist 4-facher Bremsweg. Was rasch berechnet werden kann, ist aus der Sicht von Jugendlichen nicht immer nachvollziehbar. Deshalb präsentieren der Landesschulrat Kärnten und die ÖAMTC Fahrtechnik mit „Fahrphysik erleben“ ein einzigartiges Programm, bei dem Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren Inhalte des Physikunterrichts erleben, erfahren und somit einfacher verstehen können. Anfang April wurde es im Fahrtechnikzentrum St. Veit/Glan vorgestellt. Die stellvertretende ÖAMTC-Landesdirektorin Petra Peitler erklärt: „Bei diesem Programm erleben die Jugendlichen im sicheren Rahmen was passiert, wenn man an die Grenzen der Physik stößt. Es ist eine Erfahrung, die auch noch in Erinnerung ist, wenn die SchülerInnen später einmal selbst das Steuer übernehmen.“

„Fahrphysik erleben“ bietet die Verknüpfung von Theorie und Praxis. „Die SchülerInnen werden im Physikunterricht auf dieses sehr wichtige Thema nicht nur vorbereitet, sondern durch begleitende Materialien, die von Physiklehrkräften ausgearbeitet wurden, unterstützt. Darüber hinaus leisten wir mit dem Projekt einen Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit für diese jugendliche Zielgruppe“, so Bildungsdirektor Rudolf Altersberger.

Bei der Presseveranstaltung haben SchülerInnen des BG/BRG St. Veit/Glan hautnah erlebt, dass die Gesetze der Physik für alle gelten und es nicht nur um Auswendiglernen von Theorie geht. In einem speziellen Gurtschlitten konnten sie spüren, wie es sich anfühlt, wenn man nur mit einer Geschwindigkeit von fünf Km/h abrupt abgebremst wird. Danach nahmen die Jugendlichen bei erfahrenen Instruktoren der ÖAMTC Fahrtechnik im Auto Platz. Kurvenfahren, Aquaplaning und Schleudern standen am Programm. „Bei all diesen Dingen spielen viele physikalische Faktoren eine Rolle. Am Ende ist es aber meistens die richtige Geschwindigkeit, die den Unterschied ausmacht. Ich kann zwar die perfekte Technik beherrschen, aber nicht die Physik austricksen. Das möchten wir den SchülerInnen mitgeben – noch bevor sie ihren Führerschein machen“, so Robert Pichler, Leiter des Fahrtechnikzentrums St. Veit/Glan.

Das Programm steht ab sofort im ÖAMTC Fahrtechnikzentrum St. Veit/Glan zur Verfügung und richtet sich an Mittelschulen ab der 9. Schulstufe. Es ist kostenlos und auf drei Einheiten á 50 Minuten ausgelegt. Bei Interesse können LehrerInnen ihre Klasse unter fahrtechnik@oeamtc.at anmelden.

Text: ÖAMTC Fahrtechnik
Fotos: LSR/kore