Begabungs- und Begabtenförderung für Kärntens klügste Köpfe

Laut Neubauer, A.C. & Stern, E. (2013) geht man davon aus, dass 13,6% der Gesamtbevölkerung überdurchschnittliche Leistungen bei kognitiven Testaufgaben erreichen. 2,2% weisen weit überdurchschnittliche Leistungsergebnisse auf und gelten somit in wissenschaftlichen Studien als „hochbegabt“ bzw. „hochintelligent“. Somit kann man davon ausgehen, dass in Kärntens Pflichtschulen über 4000 besonders kluge Köpfe sitzen und rund 700 hochbegabte SchülerInnen.

Der Landesschulrat von Kärnten hat vor nunmehr vier Jahren die Koordinationsstelle für Begabungs- und Begabtenförderung ins Leben gerufen, um die Vielfalt der Begabungen und Interessen der SchülerInnen im Bereich der Allgemeinbildenden Pflichtschulen zu fördern, individuelle Förderpläne zu erstellen, PädagogInnen und Eltern zu beraten, Projekte für SchülerInnen zu ermöglichen und vieles mehr.

Für die Leiterin der Koordinationsstelle für Begabungs- und Begabtenförderung im APS- Bereich und Bundeskoordinatorin für Begabungs- und Begabtenförderung in Kärnten, Dipl. Päd. Marianne Kriegl, BEd sind die außerschulischen „Werkstätten“ ein wichtiges Projekt, die sich in den vergangenen vier Jahren außerordentlich gut etabliert haben. „Es ist für sehr gut begabte Kinder besonders wichtig, in Niveaugruppen zu arbeiten, um ihre Interessen und Stärken besser wahrzunehmen und sich mit Kindern mit ähnlichen Fähigkeiten auszutauschen.“

Allein im Schuljahr 2016/17 besuchten ca. 240 hochbegabte und sehr gut begabte SchülerInnen die verschiedenen Werkstätten. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Bereich der Förderung von Mathematik, Naturwissenschaften und Sprache. Die Ziele der Werkstätten sind u.a. die Förderung von sozialen Kontakten in Gruppen von Kindern mit großer Neugier und hoher Motivation, sowie das Erwerben von neuen Kenntnissen und das Fördern der eigenen Kreativität und der Motivation. Die Werkstätten, die als außerschulische Schulveranstaltungen geführt werden, finden je einmal im Monat an einem Nachmittag statt und werden von LehrerInnen der Sekundarstufe geleitet. Die Koordinationsstelle der BBF übernimmt die Organisation.

Die Werkstätten konnten bisher nur durch das freiwillige Engagement der Vortragenden angeboten werden. Im Schuljahr 2017/18 übernimmt die Honorarkosten und Materialkosten dankenswerterweise der Verein Wirtschaft für Bildung. Weitere Sponsoren sind der Verein INIZIA, die Kleine Kinderzeitung und das Educational Lab.

In diesem Schuljahr ist es AHS-Landesschulinspektorin Mag. Susanne Traußnig gelungen, im AHS-Bereich Ressourcen für die „Begabungsförderung Initiative AHS-Unterstufe“ bereit zu stellen, um in den Gegenständen Deutsch, Mathematik und Englisch jenen SchülerInnen der Unterstufe ein Zusatzangebot zu unterbreiten, welche sich im Unterricht in einem oder mehreren dieser Fächer als begabt bzw. besonders interessiert erweisen. Nachdem sich dieses Angebot nur auf o.a. Gegenstände bezieht, ist es als Erweiterung zu den Angeboten ( Chemie, Biologie, Physik ) der Koordinationsstelle für Begabungs- und Begabtenförderung im APS-Bereich zu verstehen.

Genauere Informationen zu den Angeboten der einzelnen Werkstätten sind auf der Homepage der BBF https://www.sonderpaed.at/bbf/ zu finden.

Der Wirtschaft Kärntens und dem Landesschulrat von Kärnten ist es ein Anliegen, die Begabungen von Kindern und Jugendlichen zu stärken und zu fördern. Denn wie schon Alfred Herrhausen sagte:

 „Es ist kein Luxus, Begabte zu fördern. Es ist ein Luxus, und zwar ein sträflicher, dies nicht zu tun.“

 

Gedankenaustausch der Generationen rund um den 10. Oktober

Ein im Gedenken und mit Dankbarkeit gerichteter Blick in die Vergangenheit, ein auch kritischer bzw. mahnender Blick auf das Europa und die Welt der Gegenwart, ein positiver Blick auf die Entwicklung in Kärnten und das Zusammenwachsen mit den Nachbarn, ein optimistischer Blick in die Zukunft. Am 10. Oktober, dem Kärntner Landesfeiertag, hielt Landeshauptmann Peter Kaiser jeweils eine Rede beim Ehrenmal auf dem Soldatenfriedhof Annabichl und danach bei der großen Landesfeier unter dem Motto „Kärnten – Heimat verbindet / Koroška – Domovina povezuje“ im Klagenfurter Landhaushof.

Die HLW des Kärntner Caritasverbandes durfte gemeinsam mit 3 Seniorinnen des Haus Marthas bei der offiziellen 10. Oktober Feier des Land Kärntens dabei sein. Unter der Mitwirkung von HR Direktorin Mag. Liselotte Tappler, Mag. Martina Bonfiglio, Mag. Martin Tänzer und Mag. Philipp Oschounig sowie den SchülerInnen Patricia Gruber, Katja Osojnik und Valentin Salvenmoser, konnte ein sehr gelungener Beitrag zum heurigen Motto geleistet werden. Bei einem Dialog zwischen Generationen konnten Gedanken rund um den 10. Oktober 1920 und 2017 ausgetauscht werden. Einen Gedichtemix zur Heimat hörte man von Tobias, Maximillian und Nora von der Volksschule Maria Saal.

Text: LPD, HLW des Kärntner Caritasverbandes
Foto: HLW des Kärntner Caritasverbandes

Besuch im Europa-Büro in Wien

Auf Einladung des Europa-Büros des Stadtschulrates für Wien, das unter der Leitung von Dipl.-Päd. Horst Tschaikner und Stuart Simpson D.A. steht, konnte sich eine Delegation des Landesschulrates für Kärnten, bestehend aus Amtsführenden Präsidenten Rudolf Altersberger, LSI HR Dr. Renate Kanovsky-Wintermann, Mag. Martin Tänzer, Mag. Martina Bonfiglio und Michael Mattersdorfer, einen umfassenden Einblick in die strategischen Aufgaben, Tätigkeitsfelder und Strukturen dieses internationalen Büros verschaffen. Es konnten durch dieses Treffen neue Erkenntnisse im Bereich der operativen Abläufe erzielt werden, um so auch die Implementierung einer EU-Servicestelle im LSR für Kärnten weiter entwickeln zu können.

Weiters wurde durch die Anbringung einer Erasmus+ Tafel mit dem Schriftzug „Wir bilden Europa“ im Eingangsbereich des LSR-Gebäudes die Sichtbarkeit der Pro-EU-Tätigkeiten im Landesschulrat für Kärnten verstärkt.

Tag der NOST

Am 25. September 2017 erfolgte an der Pädagogischen Hochschule Kärnten – Viktor Frankl Hochschule der offizielle Auftakt zur „Oberstufe NEU“  in Form eines Tages der NOST. In Zusammenarbeit von PH und LSR wurde den zahlreichen anwesenden SchulleiterInnen, LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern ein umfassendes Informationspaket zu diesem Reformprojekt präsentiert. Die Gymnasien Kärntens steigen mit den 6. Klassen des Schuljahres 2019/20 in diese neue Form der Oberstufe ein. Somit stehen zwei Schuljahre der Vorbereitung zur Verfügung, die intensiv genutzt werden sollen. Ein umfangreiches, bedarfsorientiertes Fortbildungsprogramm der Pädagogischen Hochschule steht zur Verfügung.

Nach Grußworten der Hausherrin Rektorin Prof. Mag. Marlies Krainz-Dürr, des Amtsführenden Präsidenten des LSR Rudolf Altersberger und der AHS-Landesschulinspektorin Prof. Mag. Susanne Traußnig, führte Mag. Isabella Spenger durch das von der Landeskoordinatorin für die NOST Prof. Mag. Barbara Prokop erstellte Programm.

Aus dem Ministerium für Bildung waren die AHS Abteilungsleiterin Mag. Anna Lasselsberger und die Abteilungsleiterin Schulrecht Dr. Claudia Jäger angereist, die grundsätzlich zur Implementierung der NOST und zu den rechtlichen Rahmenbedingungen Inputs gaben.

Dir. Mag. Johannes Hiller, der Schulleiter des BORG Neulengbach in Niederösterreich, plauderte aus der Praxis, befindet sich seine Schule doch seit 2012 im einzigen Schulversuch einer AHS zur NOST.

Den Abschluss bildete eine Podiumsdiskussion, an der neben der Vertreterin des BMB und der Schulaufsicht auch der ARGE-Leiter der Administratoren Kärntens Prof. Mag. Walter Odreitz, die AHS Landesschulsprecherin Caroline Pribassnig und die Präsidentin des Landesverbandes der Elternvereine Gertrud Kalles-Walter teilnahmen. Dabei ging es um die unterschiedlichsten Zugänge zu diesem Reformprojekt.

Ein gelungener Auftakt  für eine hoffentlich ebenso gelungene Umsetzung an den allgemein bildenden höheren Schulen Kärntens.

Text: LSI Prof. Mag. Susanne Traußnig
Foto: kore/LSR

Europäischer Tag der Sprachen in Kärntens Schulen

Am 26. September wird jährlich der Europäische Tag der Sprachen gefeiert, um auf die Sprachenvielfalt in Europa aufmerksam zu machen. Das Österreichische Sprachenkompetenzzentrum (ÖSZ) koordiniert im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung den Aktionstag und unterstützt die unterschiedlichen Projekte, die Lust aufs Sprachenlernen machen.

So haben in der WI’MO Klagenfurt die SprachenlehrerInnen am Vormittag eine lebendige Veranstaltung mit dem Titel „Kinder entdecken Sprachen“ geplant. SchülerInnen der Volksschule Hermagoras und der NMS Hasnerschule besuchten die WI’MO und erlebten Sprachen mit allen Sinnen. SchülerInnen der 5. Jahrgänge der WI’MO begleiteten ihre jungen Gäste und unterstützen sie in spielerischer Form beim Erwerb des „WI’MO Sprachenpasses“. Um diesen Sprachenpass zu erlangen, mussten folgende Stationen durchlaufen werden:

HÖREN: Get to know the English alphabet and numbers & Let’s sing together!

SEHEN: „Twister en fran çais.“ Spielerisch Farben lernen auf Französisch.

FÜHLEN: „¿Qué es esto?“ Lebensmittel mit verbundenen Augen „ertasten“ und die spanischen Bezeichnungen lernen.

RIECHEN: Che odore senti?“ Dinge mit verbundenen Augen „erriechen“ und die italienischen Bezeichnungen erfahren.

SCHMECKEN: „Was isst du gerade?“ Landestypische Köstlichkeiten mit verbundenen Augen „erschmecken“ und der Sprache zuordnen.

„EXPERTENQUIZ“ „Bist du bereit für den WI’MO Sprachenpass?“

Für die Teilnahme erhielten die jungen Gäste ein in der hauswirtschaftlichen Abteilung selbstgemachtes, kulinarisches Give-Away bzw. diverse Gewinnpreise.

Die Kinder der VS Hermagoras/Mohorjeva besuchten außerdem als „Lebende Grußsprachenkette – Živa jezikovna veriga pozdravov“ den Neuen Platz, die Landesregierung und den Landesschulrat, wo die Leute in verschiedenen Sprachen bzw. mit Liedern in beiden Unterrichtssprachen (Deutsch / Slowenisch) und Grußworten auf den europäischen Tag der Sprachen aufmerksam gemacht wurden.

Im Ingeborg-Bachmann-Gymnasium Klagenfurt feierten die Schülerinnen und Schüler den Tag der Sprachen mit einer Ausstellung zum Thema „Mit 80 Sprachen um die Welt“. In der Aula luden Heißluftballons dazu ein, mit den Übersetzungen der Wörter „Hallo, Danke, Auf Wiedersehen“ 80 neue Sprachwelten zu entdecken. Auf Bildern waren Redewendungen in den sechs Fremdsprachen zu lesen, die an der Schule unterrichtet werden (Englisch, Italienisch, Französisch, Latein, Spanisch, Russisch). In der Schulkantine konnten Spezialitäten aus verschiedenen Ländern bestellt werden, zum Beispiel „una ciabatta, per favore“ oder „a jacket potato, please“.

Im Rahmen des Grazer Sprachenfests des Sprachennetzwerks Graz verlieh das ÖSZ im Auftrag des BMB und der Nationalagentur Erasmus+ Bildung bereits zum 16. Mal das renommierte Europäische Sprachensiegel. Rund 60 Institutionen reichten 2017 ihre Initiativen zum Thema „Mehrsprachige Lernräume – zur Vielfalt ermutigen, zur Teilhabe befähigen“ ein. Die Kür der Gewinner war aufgrund der hohen Qualität der Projekte keine leichte Aufgabe für die Fachjury. Dennoch konnten u.a. ein Leuchtturmprojekt aus Kärnten die ExpertInnen überzeugen: Die VS Lind ob Velden organisierte gleich eine ganze SchulKulturWoche zum Thema „Kultur erleben Sprache verstehen – Impulse für Schule und Dorf“.

„Sprachen verbinden Menschen und schaffen Bildungsvielfalt. Daher geht ein großer Dank an die Pädagoginnen und Pädagogen, die wichtige Projekte initiieren, um die Sprachenvielfalt darzustellen und im schulischen Unterricht abzubilden,“ freute sich der Amtsführende Präsident Rudolf Altersberger über die vielen tollen Aktionen anlässlich des Sprachentages.

Text&Fotos: kore/LSR, ÖSZ

Mit dem Alpen-Adria-Schulkalender durch das neue Schuljahr

Die SchülerInnen der 5ai und 5bi des Ingeborg-Bachmann-Gymnasiums haben gemeinsam mit ihrer Sprachenlehrerin Prof. Cornelia Esterl gleich zu Schulbeginn einen Grund zum Feiern: Der Alpen-Adria-Schulkalender, den sie im Laufe des vergangenen Schuljahres mit ihren „eTwinning“-Partnern aus Italien (Liceo Francesco Petrarca, Trieste) und Slowenien (Osnovna šola Toneta Okrogarja, Zagorje ob Savi) gestaltet haben, konnte durch die finanzielle Unterstützung von 20.000 Euro des „Atrio Jugendfonds“ gedruckt werden.

Für den Amtsführenden Präsidenten Rudolf Altersberger zählt hierbei vorallem der Europagedanke: „Wir leben in einem grenzüberschreitenden Europa und sind stets darum bemüht, Projekte mit benachbarten Ländern zu initiieren, daher unterstützen wir sinnvolle Projekte wie den Atrio Jugendfonds, wo unsere engagierten SchülerInnen und LehrerInnen mit ihren nachhaltigen Projekten vor den Vorhang geholt werden.“

Das Ingeborg Bachmann Gymnasium hat vorgezeigt, wie so ein Austausch von 3 Schulen und einer gemeinsamen Idee stattfinden kann. Im vergangenen Schuljahr haben die österreichischen, italienischen und slowenischen SchülerInnen im Rahmen des europäischen Schulprojektes „eTwinning“ Texte, Bilder und Videos zu Feiertagen und Bräuchen in Österreich, Italien und Slowenien ausgetauscht. Auf dem Twinspace, der Projektseite von „eTwinning“, wurden die Ergebnisse hochgeladen, gesammelt und kommentiert. Über den elektronischen Kontakt hinaus, gab es im Mai 2017 auch ein gemeinsames Treffen in Kranjska Gora, bei dem sich die SchülerInnen bei einem Quiz, Pizza und sportlichen Aktivitäten besser kennen lernen konnten.

Der dreisprachige Schulkalender, der die SchülerInnen nun durch das neue Schuljahr begleitet, gibt eine Übersicht über die Feiertage im Alpen-Adria-Raum. Es gibt aber auch Platz, um die Geburtstage der neu gewonnenen Freunde einzutragen, über Bräuche in den drei Ländern nachzulesen oder Wörter und Sätze auf Deutsch, Italienisch und Slowenisch zu lernen, um sie dann beim Besuch in den Nachbarländern anzuwenden.

Im Schulkalender gibt es auch eine Vorschau auf das Alpen-Adria-Spiel, das ebenfalls durch den „Atrio-Jugendfonds“ unterstützt wird und das in drei Sprachen Wissensfragen aus den Bereichen „Städte und Sehenswürdigkeiten“, „Berge und Gewässer“ und „Berühmte Persönlichkeiten“ beinhalten wird.

Auch in diesem Schuljahr wird das Projekt mit den drei Schulen weitergeführt und es sind gemeinsame Treffen in Klagenfurt und in Triest geplant. Wer sich gerne über das Projekt informieren möchte oder Einblicke in die sprachliche und landschaftliche Vielfalt des Alpen-Adria-Raumes gewinnen möchte, kann bei den SchülerInnen des Ingeborg Bachmann Gymnasiums gerne einen Alpen-Adria-Schulkalender bestellen. Diese werden dann gegen eine kleine freiwillige Spende für die Klassenkasse ausgegeben, um so die Klassenfahrt nach Triest zu unterstützen.

 S’cool. Der ATRIO Jugendfonds

Das ATRIO in Villach liegt am Schnittpunkt dreier Länder, dreier Sprachen und dreier Kulturen. Im Sinne der Philosophie „shopping senza confini“ fördert das ATRIO seit zehn Jahren unterschiedliche Projekte mit grenzüberschreitendem Charakter. „Seit 2017 fördert der ATRIO Jugendfonds ausschließlich Schulprojekte mit bis zu EUR 10.000. Einreichen können Schulen/Schulklassen aus Kärnten, Italien oder Slowenien. Voraussetzung ist, dass ein Projekt von zumindest zwei Schulen grenzüberschreitend erarbeitet wird, wobei eine kooperierende Schule aus Kärnten kommen muss. Es gibt keine Einschränkungen in puncto Schultypen, Schulstufen oder Art des Projektes“, so Center Manager des ATRIO Mag. Richard Oswald, der bis zu Jahresende alle Einreichungen über die ATRIO Homepage gespannt entgegennimmt.

Text: Cornelia Esterl, Claudia Korentschnig
Foto: kore/LSR

Kärnten ist Schulsportland Nummer 1

Im Rahmen einer Pressekonferenz in der BG/BRG Lerchenfeld Sporthalle in Klagenfurt wurde der 130 Seiten starke Schulsportbericht Kärnten 2016/17 präsentiert. Sportreferent LH Peter Kaiser, AP Rudolf Altersberger, die Schulsportkoordinatoren Walter Pressinger und Christian Gfrerer sowie Landessportdirektor Arno Arthofer konnten dabei mit positiven Fakten, erfreulichen Statistiken und Resultaten des vergangenen Schuljahres aufwarten. Einhelliger Tenor aller Fünf: Kärntens Schülerinnen und Schüler sind motivierte und erfolgreiche SchulsportlerInnen und führen das österreichische Schulsportranking unangefochten an.

Der Landeshauptmann zeigte sich erfreut darüber, dass der vorjährige Schulsportbericht noch einmal getoppt werden konnte. „Es gab eine Steigerung bei den Veranstaltungen, bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und tolle Erfolge in den verschiedensten Sportarten. Das beweist, dass es in Kärnten vom Schulsport bis hin zum Spitzensport eine ausgezeichnete Symbiose gibt und Kärnten das Schulsportland Nummer 1 ist“, so Kaiser.

Dass es die zahlreichen Schulsportveranstaltungen ohne engagierte PädagogInnen, ARGE- und SpartenleiterInnen bzw. Schulsportkoordinatoren nicht geben würde, hob Kaiser ebenfalls hervor. „Walter Pressinger und Christian Gfrerer geben alles für den Schulsport, ebenso wie die pensionierte Fachinspektorin Renate Macher-Meyenburg“, dankte er allen drei für ihre Arbeit. Der Sportreferent ging auch auf Werte, wie Disziplin, Solidarität, Teamgeist, Durchhaltevermögen, Sieg und Niederlage, die der Sport vermittle, ein. „Sie helfen nicht nur im Schullalltag, sondern auch im späteren Berufsleben, um nicht abzuheben bzw. wieder neu durchzustarten zu können.“

Von den mehr als erfreulichen Fakten aus dem Schulsportbericht hob der Landeshauptmann die steigenden Teilnehmerzahlen, sie stiegen von 29.000 auf 32.061, die 43 Landesmeisterschaften und vier Bundesmeisterschaften (Schul-Olympics Ski-Nordisch – Villacher Alpenarena, März 2017; Schülerliga Futsal Hallencup ,Villach, März 2017; Schach Mädchen, Cap Wörth, Juni 2017 und Rudern, Völkermarkt, Juni 2017) hervor. „Sie alle wurden mit Bravour absolviert“. Ebenso erwähnte Kaiser die Schulen, aus denen die sieben Kärntner Schulbundessieger kamen. Bei den Ruderern gewannen das Alpen-Adria- Gymnasium Völkermarkt im männlichen Doppelvierer bzw. im weiblichen Doppelvierer mit der NMS Eberndorf und das BG Lerchenfeld/Bachmanngymnasium im weiblichen Doppelzweier. Die NMMS Kötschach-Mauthen eroberte den Sieg bei den Schach-Mädchen und die HTBLA Villach den Schach Oberstufen- Titel. Die NMS St. Veit an der Glan gewann den Stocksportwettbewerb und das BG Porcia in Spittal an der Drau den Nestle Schullauf.

Für Altersberger ist die erfreuliche Bilanz auch das Ergebnis der guten Zusammenarbeit der Sportpädagoginnen mit den ARGE-LeiterInnen, den Schulsportkoordinatoren, dem Landeschulrat bis hin zum Sportreferenten. Der amtsführende Landesschulratspräsident betonte auch, dass die Sportbewerbe an Schulen eine wichtige Prävention für Schülerinnen und Schüler seien. Zudem hob er die Kooperation des Landesschulrates mit der Wirtschaftskammer für die Wintersportwochen hervor. „Sie ist wichtig und sinnvoll.“ Altersberger gab zudem bekannt, dass die Ausschreibung für die vakante Fachinspektoren-Stelle für Bewegung und Sport im Laufen sei.

Pressinger erwähnte, dass Kärnten als einziges Bundesland zwei Schulsportkoordinatoren habe und dankte dafür dem Land. Der aktuelle Schulsportbericht sei ein Leistungsbericht, den er zum 15. Mal mit großer Freude gemacht habe. Dass der Schulsport, trotz geringerer finanzieller Mittel, weiterhin boomt, beweist die Fußballschülerliga. „Sie hat sich von 53 auf 59 Schulen gesteigert“, so Pressinger. Ebenfalls teilte er mit, dass die nächstjährige Bundesmeisterschaft der Fußball- Schülerliga im Juni 2018 im Bundessportzentrum Faak am See bzw. Villach Landskron stattfinden werde.

Gfrerer appellierte an die Schulen bzw. SchulleiterInnen die TurnpädagogInnen zu den Schulsportveranstaltungen zu entsenden und sie freizustellen. „Wir dürfen nicht nachlassen. Durch die Wettkämpfe stehen die Schulen in der Öffentlichkeit.“

Arthofer hob die unbürokratische Arbeit mit der Schulsportkoordination hervor und dankte allen Sponsoren und Gönnern für ihre Unterstützung.

I N F O: Der Schulsportbericht 2016/17 und die Schulsportprogramm-Termine 2017/18 sind unter http://www.schulsport.ksn.at/ abrufbar.

 

Text: LPD/Michael Zeitlinger
Foto: LPD/Gert Eggenberger

Kreativwettbewerb „GO GREEN“

9 Kärntner Schulen sind der Einladung zum Wettbewerb des Energieforum Kärntens unter dem Motto „GO GREEN“ – die Tage der Nachhaltigkeit 2017“ im Rahmen der Klagenfurter Herbstmesse vom 13.-17.09.2017 gefolgt. Schulen waren aufgerufen, die im Unterricht bearbeiteten nachhaltigen Themenbereiche in origineller, visionärer, künstlerischer Weise von den Schülerinnen und Schülern dokumentieren zu lassen und diese „Kunstwerke“ während der Messetage zu präsentieren.

Mitgemacht haben: VS 22 Ponfeld (ÖKOLOG +Umweltzeichenschule), VS Klein St. Veit (ÖKOLOG Schule), VS Klein St. Veit (ÖKOLOG Schule), VS Wölfnitz (ÖKOLOG +Umweltzeichenschule), BRG Viktring, Fachberufsschule Spittal/Drau, NMS Gegendtal Treffen (ÖKLOG Schule), Öffentliches Stiftsgymnasium der Benediktiner St. Paul und HLW Spittal (ÖKOLOG Schule).

Die dargebotene Themenpalette war sehr breit und reichte von der Produktion von Lebensmitteln, Bioernährung, über Natur-und Umweltschutz, Müllvermeidung und -trennung, Energiesparen, Photovoltaik, E -Mobilität, Klima, Erderwärmung, Regionale Kreisläufe, Raubbau an Flächen, Gesundes Wohnen, Fairtrade, bis hin zu Smart Home. Die kreativsten Arbeiten der Schülerinnen und Schüler in Form von Zeichnungen, Bildern, Skulpturen sowie Collagen wurden bereits in der Schule ausgewählt und am 14.09.2017 präsentiert und prämiert. 150 der besten Werke waren während der Ausstellungszeit in der Messehalle 2 fünf Tage lang ausgestellt.

Gewinner sind alle und ganz besonders diejenigen, die sich intensiv und kreativ mit den Umweltthemen beschäftigt haben. Die Jury hatte es wirklich nicht leicht, unter den vielen großartigen Kunstwerken jeweils eines für den 1. Platz in den drei Alterskategorien festzulegen:

VS:      VS Klein St. Veit

Sek I:  NMS Gegendtal-Treffen

Sek II: Stiftsgymnasium St. Paul

Wir danke allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für den großartigen Einsatz und gratulieren allen Gewinnerinnen und Gewinnern!

 

Fotolink (kore/LSR): https://photos.app.goo.gl/e4Zo8VzXoH3211mY2

Text: Mag. Gerlinde Duller

Schuljahr 2017/18: Bildungszentren weiter im Fokus

Was die insgesamt 61.107 Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2017/18 erwartet, gaben Bildungsreferent LH Peter Kaiser und AP Rudolf Altersberger im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz im Medienraum der Kärntner Landesregierung bekannt. Der Ausbau und die Investitionen in Bildungszentren, die Ganztagesangebote und die österreichweit einzigartigen Fortschritte im Bereich der Inklusion stehen auch weiterhin im Fokus aller Bemühungen.

„Österreichweit einzigartig sind die Fortschritte, die wir im Inklusionsbereich machen“, freute sich Kaiser. 85 Prozent aller Kinder mit besonderem Förderbedarf würden bereits inklusiv betreut werden. Ziel bleibe laut Kaiser, bis zum Schuljahr 2019/20 in Kärnten keine Sonderschulen mehr zu benötigen. Den Rückgang der SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf um 142 Personen, wertete Kaiser als erfreulich. Immer noch liege man in diesem Bereich bei 4,2 Prozent – vom Bund refundiert werden aber lediglich 2,7 Prozent. „Ich kann nur darauf aufmerksam machen, dass das Land hier aus seinem Budget finanziert, was vom Bund gesetzlich vorgegeben wird“, so der Landeshauptmann. Insgesamt seien es in diesem Bereich rund acht Millionen Euro, die Kärnten aufzubringen hat, um den hohen Bildungsstandard auch halten zu können.

Auf seine insgesamt 92 Bildungszentren könne Kärnten stolz sein, betonte Kaiser. Die Erfahrungen seien durchwegs positive, auch wenn die Umstellung vielerorts für Aufregung sorge. Gerade in Anbetracht der Diskussion rund um drohende Schließungen von Schulstandorten, müsse man sich darauf konzentrieren, Angebote dort zu konzentrieren, wo sie auch Sinn machen, meinte der Landeshauptmann. Am Plan, in jeder Gemeinde, so dort auch gewünscht, einen Schulstandort zu erhalten, sei trotz jüngster Kritik des Landesrechnungshofes auch weiterhin nicht zu rütteln.

Das Land fördert die Umbauten und Sanierungen im Rahmen des Kärntner Schulbaufonds. Investitionen, die auch die heimische Baukonjunktur beleben. Insgesamt sind das 18,7 Millionen Euro. Zudem sind mehr als 14 Millionen Euro in laufenden Projekten gebunden.

Auch der Ausbau der Ganztagesschulen gehe gut voran. Rund 5499 Schülerinnen und Schüler werden im kommenden Schuljahr an 162 Standorten in Ganztagesschulen oder schulischer Ganztagesbetreuung unterrichtet werden. Das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von knapp zehn Prozent. Mit erleichtertem Zugang zu Förderungen des Landes, sollen künftig auch die Beiträge für Eltern gesenkt werden können und damit das Angebot attraktiver werden.

Mit dem Thema „Gegen Gewalt und Mobbing in Kindergärten und Schulen“ wolle man laut Altersberger im Schuljahr 2017/18 einen ganz klaren Schwerpunkt setzen. Man werde versuchen, die Kinder vor allem für den bedachten Umgang mit Sozialen Netzwerken zu sensibilisieren. Die Digitalisierung der Schulen stehe auch weiterhin im Mittelpunkt. Im Bereich der Internationalisierung sei man bemüht darum, das Angebot von Auslandserfahrungen für die Schülerinnen und Schüler noch auszubauen. Zudem arbeite man im Landesschulrat an einer erweiterten Begabtenförderung.
Mit einem karitativen Projekt wolle man heuer zudem Kindern in anderen Ländern helfen. „In vielen Gegenden dieser Welt sind Unterrichtsmittel rar. Wir bitten daher alle Eltern und Kinder, die Schultaschen oder ähnliches nicht mehr brauchen, diese im Landesschulrat abzugeben. Wir werden uns bemühen, Kindern die es schwer haben, den Schulstart ein wenig zu erleichtern“, formulierten Kaiser und Altersberger am Ende der Pressekonferenz ein ganz spezielles Anliegen.

Text: LPD/Susanne Stirn
Foto: Büro LH Kaiser

Auftaktkonferenz des Schul- und Kindergartenjahres in Alpen-Adria Universität Klagenfurt

Im Hörsaal A der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt fand die Auftaktkonferenz zum Schul- und Kindergartenjahr 2017/18 statt. In diesem Rahmen wurde der Jahresleitsatz „Gegen Mobbing und Gewalt in Kindergärten und Schulen“ aus verschiedenen Blickwinkeln von vier ReferentInnen thematisiert. Ebenso wurden vier aktuelle Schulinitiativen den KonferenzteilnehmerInnen aus dem Schul- und Kindergartenbereich vorgestellt. Erstmalig mit dabei waren auch die leitenden Kindergartenpädagoginnen.

Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser hob in seiner Begrüßungsrede hervor, dass die Bildung alle Teile der Gesellschaft durchdringe. „Sie ist unverzichtbar und eine Herausforderung für alle, die mit ihr zu tun haben“, so Kaiser. Die Verantwortung der Schulaufsicht, der leitenden Pädagoginnen und Pädagogen bzw. der Kindergartenleiterinnen untermauerte der Landeshauptmann mit drei Zahlen. „Sie repräsentieren 61.107 Schülerinnen und Schüler, 21.033 Kindergartenkinder und 7.228 Lehrerinnen und Lehrer. Insgesamt mit allen Bildungseinrichtungen sind das 20 Prozent der Kärntner Gesamtbevölkerung (561.000). Das ist ein großer Aufgabenbereich, für den sie die Verantwortung übernehmen“, strich der Landeshauptmann das Verantwortungspotential hervor.

Der wachsenden Bedeutung der Bildung habe man seit 2013 auch insofern Rechnung getragen, dass alle Bildungsagenden in einem Referat gebündelt seien, „Ich war immer bemüht integrativ, kooperierend mit allen Bildungseinrichtungen zusammen zu arbeiten“, erklärte Kaiser. Zwei positive Beispiele bzw. Entwicklungen im Bildungssektor, die Inklusion bzw. die Ganztagesschule wurden vom Landeshauptmann ebenfalls hervorgehoben. „Die Inklusion ist in Kärnten und der Steiermark am weitesten fortgeschritten. 85 Prozent aller Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF), in Kärnten sind das 1.938, werden bereits integrativ beschult“, gab er bekannt. Das schulische Ganztagesangebot nehmen bereits 28 Prozent im Pflichtschulbereich in Anspruch. „Ich will diese Form in allen Bezirken anbieten und die Schule soll ein Lebensraum im ganzen Land werden“, betonte Kaiser.

Alle Schulpädagoginnen und -pädagogen bzw. Kindergartenpädagoginnen forderte er auf, im kommenden Schul- bzw. Kindergartenjahr ein Herz, gutes Auge und vor allem viel Aufmerksamkeit für ihre Schützlinge zu haben.

AP Rudolf Altersberger rief die Schul- und Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen auf, im kommenden Schul- bzw. Kindergartenjahr zu zeigen, was sie können: „Sie sind alle Experten und Professionisten. Nehmen Sie Ihren Bildungsauftrag ernst und gehen Sie mit viel Optimismus an Ihre verantwortungsvolle Arbeit heran.“

Dekan Univ. Prof. Mag. Dr. Konrad Krainer (Institut für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung, AAU Klagenfurt) betonte, dass das gesamte Schulsystem im Wandel sei und immer mehr Schulen, die einst Inseln gewesen seien, sich nun öffnen möchten. Den KonferenzteilnehmerInnen legte er den zweibändigen, nationalen Bildungsbericht ans Herz. Ihn kann man auf der bifie-Webseite gratis downloaden.

Einleitende Worte zum heurigen Schwerpunktthema fand Schulmediatorin Anna Maria Gabalier, MA, die selbst in der Arbeitsgruppe „Mobbing“ im LSR maßgeblich beteiligt war. Das Hauptreferat hielt Univ. Prof. DDr. Christiane Spiel (Universität Wien). Sie sprach zum Thema „Gewaltprävention im Bildungsbereich: Was wissen wir? Wo sind die Herausforderungen?“ LSI Dr. Dagmar Zöhrer präsentierte die landesweite „Initiative gegen Mobbing und Gewalt im Bildungsbereich“. Primarius Dr. Wolfgang Wladika (Klinikum Klagenfurt) brachte sein „Expertenstatement aus der Sicht der Kinder- und Jugendpsychiatrie“ und Filmtherapeut Dr. Otto Teischel wartete mit einem „Filmischen Impuls“ zum Leitsatz auf.

Vorgestellt wurden auch aktuelle Schulinitiativen. ORF Technik-, Online- und Neue Medien-Direktor, Thomas Prantner, präsentierte die digitale Klassikplattform „Fidelio“. Stadttheater Klagenfurt Intendant, Florian Scholz, sprach über „Auf ins Leben – Der Wert der Kultur für junge Menschen“. Prof. Mag. Edmund Huditz, Leiter der ARGE eEducation, gab einen Rück- und Ausblick zum „Jahr der digitalen Bildung“. Schulkoordinatorin der Landwirtschaftskammer Ing. Marianne Kienberger und Kammeramtsdirektor Dipl.Ing. Hans Mikl stellten die „Angebote der Landwirtschaft für Schulen und Kindergärten“ vor. Mit einem Ausschnitt aus dem Dancical „Switch“ zum Thema Flucht in virtuelle Welten, dass von 8.-10. März in der Messehalle aufgeführt wird, sorgte Johannes Ellersdorfer mit seiner Dance Industry für einen würdigen Abschluss.

Alle KonferenzteilnehmerInnen bekamen die neue „Anti- Mobbingfibel“ des Landesschulrates und der Kinder- und Jugendanwaltschaft (KiJA) überreicht. Mit ihr soll die wichtige Präventionsarbeit in den Schulen gegen Mobbing und Gewalt unterstützt werden. Die acht Kapitel umfassende Broschüre bietet aber auch Handlungsmöglichkeiten an, die im Schulalltag als Hilfestellung dienen können. „Die Schule soll ein sicherer Ort sein, in dem sich SchülerInnen und Lehrpersonen respektvoll begegnen, wertgeschätzt fühlen und mit Freude gemeinsam lernen können“, sind Altersberger und Kinder- und Jugendanwältin Astrid Liebhauser einer Meinung.

Weitere Fotos (kore/LSR) finden Sie unter:

https://photos.app.goo.gl/I9bbOBLBiv95QPGA3

Text: LPD/Michael Zeitlinger
Foto: LPD/fritz-press