Zertifikate an 51 ÖKOLOG-Schulen übergeben

In der NMS Gegendtal-Treffen wurden im Beisein von Umweltreferentin LR Sara Schaar, Bildungsdirektor Robert Klinglmair und Andreas Rauchenberger (Koordinator des ÖKOLOG-Netzwerks in Kärnten und Direktor der NMS Gegendtal in Treffen) die Zertifikate und Urkunden an 51 Kärntner ÖKOLOG-Schulen übergeben.

„Noch nie zuvor gab es in Kärnten so viele Schulen, die am ÖKOLOG-Programm teilnehmen. Im heurigen Schuljahr sind wieder fünf neue Mitglieder dazu gekommen“, bedankte sich Schaar bei den DirektorInnen, LehrerInnen und SchülerInnen sowie dem Kärntner Regionalteam von ÖKOLOG, das neben Andreas Rauchenberger aus Helga Spitzer (Direktorin der NMS 2 Spittal), Claudia Taurer-Zeiner (Pädagogische Hochschule Kärnten), Gerlinde Duller und Siegfried Torta (Landesschulrat Kärnten) sowie Helmut Serro (Nachhaltigkeitskoordinator des Landes Kärnten) besteht, für ihren Einsatz. „Es stimmt mich zuversichtlich, dass die Themenbereiche Umwelt-, Natur- und Klimaschutz sowie Gesundheitsförderung in unseren Schulen immer größeren Anklang finden und an Bedeutung gewinnen. Das zeigt sich an den zahlreichen ambitionierten Unterrichtsprojekten, die das Thema Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellen“, hob Schaar hervor.

Bildungsdirektor Robert Klinglmair bedankte sich bei den SchulleiterInnen und AkteurInnen der ÖKOLOG-Schulen sowie dem Regionalteam Kärnten für ihr wichtiges Engagement in Umweltbelangen. „Nicht mehr nur Volksschulen sondern auch höhere Schulen sind mittlerweile im ÖKOLOG-Netzwerk vertreten. Es ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche sich nachhaltig mit den Themen Energie und Wasser, Mobilität und Verkehr, Abfallvermeidung und Recycling, Lebensstil und Fair Trade beschäftigen und wir somit gemeinsam die Zukunft aller verantwortungsvoll gestalten“, so Klinglmair.

Das Netzwerk ÖKOLOG liefert einen wesentlichen Beitrag zur Sensibilisierung von Schülerinnen und Schülern im Sinne der Nachhaltigkeit. ÖKOLOG-Schulen, die Umwelt-Themen in ihrem Schulprogramm verankern, bekennen sich zu einer ökologischen und nachhaltig orientierten Schulentwicklung. „In ÖKOLOG-Schulen lernen die Kinder und Jugendlichen ökologische Zusammenhänge und die heimische Flora und Fauna besser zu verstehen. ÖKOLOG-Schulen schaffen Bewusstsein für nachhaltigen Konsum und den ökologischen Fußabdruck“, so Schaar.

Großen Wert wird auch auf die Einbeziehung aller Interessensgruppen der Schulgemeinschaft, Gesundheitsförderung und die Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, z.B. mit der Gemeinde, gelegt. „ÖKOLOG-Schulen bemühen sich um ein gemeinschaftliches Miteinander und wollen, dass ihre Schule zu einem Wohlfühlort wird“, so die Umweltreferentin, die allen Schulen für die Teilnahme am ÖKOLOG-Programm dankte und ihnen zu den Projekten des Schuljahres 2017/2018, die sich u.a. mit gesunder Ernährung, Müllvermeidung (Müllsammelaktionen) und Energiethemen (z.B. PowerChecker) beschäftigten, gratulierte. „Kinder und Jugendliche sind unsere Umweltbotschafterinnen und -botschafter von morgen. Deshalb ist es so wichtig, sie so früh wie möglich für die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit zu sensibilisieren und sie zu motivieren, in diesen Bereichen aktiv zu werden“, betonte Schaar.

I N F O: In Kärnten gibt es derzeit 51 ÖKOLOG-Schulen, davon 25 Volksschulen, 13 NMS, 6 BHS, 1 Berufsschule, 1 Polytechnische Schule und 1 Sonderschule für Schüler mit erhöhtem Förderbedarf. Im Mai 2019 gibt es an den ÖKOLOG-Schulen wieder ÖKOLOG-Tage und Anfang Mai findet zum 3. Mal die Veranstaltung „ÖKOLOG goes Public“, eine Ausstellung der Projektarbeiten, im Landesschulrat für Kärnten statt.

Liste der ÖKOLOG-Schulen: VS 23 Wölfnitz, VS Maria Rojach, VS St. Stefan, VS Fresach, VS Millstatt, VS Keutschach, VS Rangersdorf, VS Kötschach-Mauthen, VS Villach 9 – Fellach, VS Spittal-West, VS Möllbrücke, VS St. Veit, VS St. Andrä, VS Klein St. Veit, VS Molzbichl, VS Dellach, VS Pusarnitz, VS Trebesing, VS Sörg, VS Seeboden, VS Ponfeld, VS Irschen, VS Maria Gail, NMS Nötsch, NMS 2 Spittal, NMS Winklern, NMS Völkermarkt, NMS Wölfnitz, NMMS Seeboden, NMMS Gmünd, NMS Gegendtal, NMS Lurnfeld, NMS Hubertusstraße, SMS Villach Lind, PTS Spittal/Drau, LFS Drauhofen, BG/BRG St. Veit, HTL1 Lastenstraße, FBS Völkermarkt, LFS Litzlhof, HBLA Pitzelstätten, HLW Spittal, BG/BRG I. – Bachmann, Zweisprachige BHAK, PH Kärnten, SeF Seebach.

Im Schuljahr 2018/19 sind folgende Schulen hinzugekommen: VS Hohenthurn, VS Sattendorf, NMS Griffen, NMS 10 St. Peter, BRG Viktring.

Text: LPD, Pinter/Zeitlinger
Foto: NMS Gegendtal Treffen

440 Kärntner Schülerinnen und Schüler bildeten sich im Ausland weiter

440 Kärntner EU-Auslandspraktikantinnen aus den Berufsbildenden Mittleren und Höheren Schulen (4 HTL, 5 HAK, 9 HUM, 1 BAfEP, inklusive Betreuungslehrerinnen und -lehrer bzw. Direktorinnen und Direktoren) wurden zu einem Empfang von Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Bildungsdirektor Robert Klinglmair in das Klagenfurter Konzerthaus eingeladen.

Alle Schülerinnen und Schüler haben im Jahr 2018 im Rahmen des EU Projektes Erasmus + ein Auslandspraktikum absolviert. Davon kamen 271 aus den Humanberuflichen Schulen, 112 aus den Höheren Technischen Bundelehranstalten bzw. der BAFEP und 57 aus Bundeshandelsakademien. Der Zeitrahmen des Pflichtpraktikums in verschiedenen Betrieben betrug zwischen ein und drei Monaten. Die beliebtesten Praktikum-Destinationen waren Deutschland, Italien und Irland. Zu den Geehrten gehören auch jene sechs Schülerinnen und Schüler, die ein Praktikum im Verbindungsbüro in Brüssel bei Leiterin Martina Rattinger absolvieren bzw. absolviert haben.

„Bei einem Auslandspraktikum blickt man über den Tellerrand hinaus und kann viel Erfahrung sammeln, die man in keinem Klassenzimmer sonst hat. Ich bin mir sicher, dass die meisten diese gewonnen haben“, gratulierte der Landeshauptmann allen Kärntner EU-Auslandspraktikantinnen und -praktikanten. Ein Auslandsaufenthalt, bei dem man auf sich allein gestellt sei, erweiterte den Wissenshorizont, fördere die Kommunikationsfähigkeit und verbessere die Fremdsprachenkenntnisse, ist sich Kaiser sicher.

Sein nachhaltigster Eindruck eines Auslandsaufenthaltes während seiner beruflichen Tätigkeit im Jugendherbergsverband sei ein Besuch des Baskenlandes gewesen. „Ich schlug mich mit meinen Spanisch Kenntnissen durch und erfuhr, dass man dort baskisch spricht“, sagte er.

Bildungsdirektor Robert Klinglmair zeigte sich erfreut darüber, dass in den Kärntner Schulen Mobilität kein Schlagwort sei, sondern gelebt werde. „Erasmus + fördert Mobilitätsprojekte. Die Jugendlichen erweitern im Ausland ihr Wissen, ebenso ihre fachlichen und persönlichen Kompetenzen“, betonte er.

Alle Schülerinnen und Schüler bekamen von Kaiser und Klinglmair im Beisein der jeweiligen Landesschulinspektorinnen und -inspektoren Urkunden überreicht. Im Rahmen der Ehrung wurden auch die Top-Drei-Clips des Alpe-Adria Videowettbewerbes ausgezeichnet. Der Kreativwettbewerb, er wurde vom Landesschulrat Kärnten in Zusammenarbeit mit der Nationalagentur Ersamus + und dem Verein Ready 4 Europe initiiert, hatte das Motto „Zeig uns deine Erasmus + – Gedanken, Ideen und Inspirationen“. Die besten Videos konnten von 6. bis 12. November 2018 auf der Ready 4 Europe Facebook Seite geliked werden.

Platz 1 mit 610 Likes errang die HLW Spittal (Julia Aigner, Natalie Kohlmayr, Anna Lena Müller). Die Plätze zwei und drei gingen an die HTL Wolfsberg (Hanna Schludermann, Elisabeth Wadler/553 Likes) und die CHS Villach (Elena Kofler, Laetitia Berry/542 Likes). Einen Sonderpreis gab es für Ana Zvenik und Primoz Gnidovec von der Sredja gostinska in turtisticna sola Radovljica/Tourismusschule.

Durch die Veranstaltung führte Moderatorin Isabella Bergner, die einzelne Schülerinnen und Schüler zu ihren Auslandserfahrungen interviewte. Das Resümee der meisten von ihnen lautete: „Wir sind auf eigenen Füßen gestanden, konnten unsere Sprachkenntnisse erweitern und haben neue Freundschaften geschlossen“.

Für die musikalische Umrahmung der Ehrung sorgte der zwölfköpfige Chor des BORG Auer von Welsbach.

Text: LPD/Michael Zeitlinger
Foto: LPD Kärnten/fritz press

BORG Hermagor zum Jugendchor des Jahres 2018 ausgezeichnet

Bei der Vorausscheidung zum „Kärntner Chor des Jahres 2018“ im Festsaal des Rathauses Kötschach-Mauthen, schaffte der Schulchor des BORG Hermagor, unter der Leitung von Hans Hubmann den Einzug ins Finale.

Der Schulchor hat sich in den letzten Jahren zu einem weithin anerkannten Jugendchor entwickelt. Wettbewerbserfolge und Tonträgerproduktionen legen dafür ebenso Zeugnis ab wie das starke Engagement im regionalen Chorwesen. Der hohe Qualitätsanspruch fordert und fördert die Mitglieder musikalisch und in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und belohnt sie mit besonderen Musik- und Gemeinschaftserlebnissen. Gegenwärtig pendelt die Chorstärke zwischen 30 und 60 Mitgliedern. Diese singen in gemischter Besetzung und pflegen außerdem den Ensemblegesang. Es gibt den Chor (mit Unterbrechungen) seit 1971, seit 1992 wird er von Prof. Hans Hubmann geleitet.

Der Wettbewerb, veranstaltet vom ORF – Radio Kärnten, fand am 8. November 2018 im Konzerthaus in Klagenfurt seinen Abschluss. Dabei wurde der Schulchor des BORG Hermagor zum „Jugendchor des Jahres 2018“ gekürt, wozu der Landesschulrat für Kärnten herzlichst gratuliert.

Text: Gailtal Journal, BORG Hermagor

Foto: BORG Hermagor

Startschuss zur „1. Kärntner TISCHLER TROPHY“

Nicht nur handwerkliches Geschick, sondern Teamfähigkeit, Kreativität, Ausdauer und Engagement müssen jene Schülerinnen und Schüler an den Tag legen, die bei der „1. Kärntner TISCHLER TROPHY“ an den Start gehen wollen. Den Auftakt dazu gab Landesjugendreferentin LRin Sara Schaar Mitte November gemeinsam mit Bildungsdirektor Robert Klinglmair sowie Vertretern der Wirtschaftskammer Kärnten im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung. Im Zuge des Kooperationsprojektes zwischen Schule und Wirtschaft sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Präsentationsmöbel nach ihren Vorstellungen planen und im Werkunterricht bauen. Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler der 7. Schulstufe.

„Mit dem Projekt soll nicht nur dem Fachkräftemangel entgegengewirkt, sondern vor allem auch Mädchen für den Beruf des Tischlers begeistert werden“, so Schaar. Projekte wie diese würden den Blickwinkel der Jugendlichen weiten. Zu den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern sagte sie: „Ihr habt den richtigen Blick für die Zukunft und geht motiviert darauf zu. Dafür wünsche ich euch viel Glück“.

„Mit diesem Projekt wird eine win-win-Situation geschaffen“, freute sich auch Bildungsdirektor Robert Klinglmair über die entstehende Verbindung zwischen Schule und Wirtschaft. Er sagte: „Für die Schülerinnen und Schüler ist das Vorhaben eine gute Orientierungshilfe, bei der Interessen und Kompetenzen ausgelotet werden können“. Zeitgleich könnten Angebot und Nachfrage in diesem Berufsfeld angepasst werden.

Oberstes Ziel ist es, die Begeisterung für den Beruf des Tischlers weiterzugeben, wollte Landesinnungsmeister Josef Lobnig verstanden wissen. „Uns kommt die Jugend abhanden und mit diesem Projekt wollen wir entgegenwirken“, so Lobnig. WK-Obmann Bernhard Plasounig sprach in Vertretung für WK-Präsident Jürgen Mandl: „Wir müssen den Mädchen und Burschen zeigen, wie wichtig nicht nur kluge Köpfe sondern auch geschickte Hände sind. Nur so kann es uns gelingen, die Wartezeiten auf Handwerker künftig nicht noch länger werden zu lassen.“

Bewertet wird in den Kategorien „Idee/Konzept“, „Materialeinsatz“ und „Design und Gestaltung“. Zudem gibt es einen Publikums- und einen Anerkennungspreis. Die Durchführungsphase findet zwischen November 2018 und April 2019 statt. Nach der Abgabe im April werden die Werke im Mai von einer Jury bewertet. Anfang Juni 2019 findet die Preisverleihung statt.

Text: LPD Kärnten/Susanne Stirn
Foto: LPD Kärnten/Thomas Hude

Regionalitätspreis 2018 an „EdUcation Lavanttal“

Bei dem von der“ Kärntner Woche“ organisierten Wettbewerb zur Stärkung der Regionen konnte „EdUcation Lavanttal – Verein für internationale Zusammenarbeit im Lavanttal“ in der Kategorie „Alpe Adria, Europa und Kooperationen“ unter zahlreichen Bewerbern den 1. Platz des Regionalitätspreises erringen. 120 Projekte in zehn Kategorien wurden eingereicht und von einer Jury bewertet.

Die Vizepräsidentin der Kärntner Wirtschaftskammer Carmen Coby und Chefredakteur Peter Michael Kowal überreichten an Obmann Herbert Eile und den anwesenden Vorstandsmitgliedern von „EdUcation Lavanttal“ Monika Stromberger-Puggl, Norbert Aichholzer und Reinelde Kobold-Inthal im Congress Center Wörthersee in Pörtschach die wohlverdiente Urkunde.

„Die Vernetzung von Kindergärten, Grund- Fach- und höheren Schulen mit allen 9 Gemeinden, Regionalverband und der Wirtschaft sowie unsere Arbeit ´Europa ins Klassenzimmer´ zu bringen, hat alle beeindruckt. Es ist eine große Werbung auch in der Öffentlichkeit für Erasmus+“, so Vereinsobmann Herbert Eile stolz.

Vom Kindergarten bis zur Fachberufsschulen sind alle schulischen Einrichtungen in diesem Verein für internationale Zusammenarbeit im Bezirk Wolfsberg vertreten, um gemeinsam wichtige zukunftsweisende Aktivitäten zu setzen.

Text&Fotos: EdUcation Lavanttal

Große Erfolge für HTL Wolfsberg

Im Oktober waren die Sterne für die HTL Wolfsberg ganz auf Erfolg ausgerichtet: Neben einem sensationellen 1. Platz beim Austrian Robotics Award, wurde der Schule von Bundesminister Heinz Fassmann die Urkunde „Competence Center Entrepreneurship Education in Engineering“ überreicht. Bildungsdirektor Robert Klinglmair gratuliert allen Beteiligten und externen Partnern, aber vorallem den engagierten SchülerInnen mit ihren LehrerInnen an der HTL Wolfsberg, zu ihren außergewöhnlichen Erfolgen und Initiativen.

Sieger des 1.Austrian Robotics Award

Am 24. Oktober 2018 wurde im Palais Niederösterreich zum ersten Mal der Austrian Robotic Award verliehen. Aus insgesamt 14 Einreichungen wurden 5 Preisträger ausgezeichnet. Die beiden HTL-Absolventen Clemens Klösch und Philipp Eberhard heimsten den ersten Platz in der Kategorie „Schule“ ein. Im Zuge ihres Diplomarbeitprojektes hat das Siegerteam der HTL Wolfsberg einem breiten Publikum veranschaulicht, was die Fachrichtung Mechatronik auszeichnet. Die beiden Schüler konstruierten einen Prototyp eines Roboters, der steuerbar, für Lasten bis zu 20 Kilo belastbar und zudem noch kostengünstig ist. Dieser lässt sich unter anderem per Tablet oder Smartphone steuern. Außer in Fabriken oder Lagern könnte dieser auch an Krankenbetten zum Einsatz kommen. Aus Kostengründen wollen Klösch und Eberhard auch die gesamte Hardware der Elektrik sowie die Programmierung in die eigene Hand nehmen.

Sieger-Video auf der Austrian Robotics Award Homepage

Youtube Video

Feierliche Urkundenübergabe  „Competence Center Entrepreneurship Education in Engineering“

Im Rahmen des sogenannten „Entrepreneurship Summit 2018“ im Haus der Industrie am 25.Oktober 2018 erfolgte eine feierliche Übergabe der Urkunde „Competence Center Entrepreneurhip Education in Engineering“ durch Bundesminister Heinz Fassmann im Beisein von Bildungsdirektor Robert Klinglmair, Ministerialrat Wolfgang Pachatz vom BMBWF, Landesschulinspektor Klaus-Peter Haberl sowie Dir. Jürgen Jantschgi.

Die HTL Wolfsberg war österreichweit die erste Höhere Technische Bundeslehranstalt, welcher im Juli 2016 dieses Zertifikat von der Internationalen Gesellschaft für Ingenieurpädagogik (IGIP) zugesprochen wurde. Derzeit gibt es vier HTLs in Österreich, welche diese Bezeichnung führen dürfen: HTL Wolfsberg, TGM Wien, HTL Pinkafeld und HTL Anichstrasse (Innsbruck).

 

Fotos: HTL Wolfsberg

Schulfrei in Ferlach sowie im Bezirk Völkermarkt am 30.10. – Schulen im Bezirk Spittal bis einschließlich 31.10. geschlossen

Nach einer Sitzung des Gemeindekrisenstabes wurde in Absprache mit der Unterabteilung Katastrophenschutz des Landes Kärnten, am Dienstag, 30. Oktober 2018, für das gesamte Gemeindegebiet von Ferlach sowie für den Bezirk Völkermarkt schulfrei gegeben. Alle betroffenen Erziehungsberechtigten sowie Schülerinnen und Schüler sind sofort davon zu informieren.

Seitens der Bezirkshauptmannschaft Spittal/Drau und dem Landesschulrat für Kärnten wurde bekannt gegeben, dass alle Schulen des Bezirkes Spittal/Drau aufgrund der Unwettersituation mit sofortiger Wirkung bis einschließlich Mittwoch, 31. Oktober 2018, geschlossen bleiben. Von den Schulleitungen ist sicher zu stellen, dass alle betroffenen SchülerInnen von den Eltern abgeholt werden bzw. sicher nach Hause kommen. Im Anlassfall wird auf die Aufsichtspflicht hingewiesen.

Schulreferent Landeshauptmann Peter Kaiser teilte mit, dass sämtliche Schulen, Kindergärten und Horte in den oben genannten Gebieten im Laufe des Tages von dieser Maßnahme bereits informiert wurden, denn der Schutz und die Sicherheit der Bevölkerung, insbesondere von Kindern, hat angesichts der vorhergesagten Wetterverhältnisse oberste Priorität.

Katastrophenschutzreferent LR Daniel Fellner gab bekannt, dass zusätzlich über die Gemeindehomepage, Facebook den Landespressedienst und den ORF Kärnten die entsprechenden Informationen ebenfalls versandt werden.

150 Jahre WI’MO Klagenfurt

Das Ziel der Gründung vor 150 Jahren war ein emanzipatorisches: Mädchen sollten durch Ausbildung einen Weg aus der Armut und Abhängigkeit finden. Heute erhalten Mädchen und Burschen an der Wi’MO Klagenfurt neben einer fundierten Ausbildung, den berufseinschlägigen Abschlussprüfungen und der Zentralmatura darüber hinaus Kompetenzen mit auf ihren Lebensweg, mit denen sie ihre Zukunft erfolgreich und glücklich gestalten können: Weltoffenheit, Neugierde, Forscherdrang, kritisches Denken und soziale Kompetenzen.

Zum 150-Jahr-Jubiläum lud die Schule unter Leitung von Direktor Hermann Wilhelmer zum großen Festakt. Neben LHStv.in Gaby Schaunig, in Vertretung von Bildungsreferent LH Peter Kaiser, nahmen unter anderem Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz, Bildungsdirektor Robert Klinglmair, AAU-Vizerektorin Univ.-Prof.in Doris Hattenberger, Landesschulinspektorin Renate Kanovsky-Wintermann und WKO-Vizepräsidentin Carmen Goby teil. Univ-Prof.in Judith Glück hielt einen Impulsvortrag zum Thema „Für das Leben lernen wir- Was Weisheit und Schule miteinander zu tun haben (könnten)“.

„Wie ‚die Garbo‘ oder ‚die Loren‘ ist ‚die WI’MO‘ eine Marke, die für besondere Qualität, große Beliebtheit und hohen Bekanntheitsgrad steht. Die Breite des Angebots, die gelebte Vernetzung und das Miteinander der Fachbereiche zeichnen diese wunderbare Schule aus“, sagte Schaunig in ihrer Grußadresse. „Neben breitem Fachwissen wird den Schülerinnen und Schülern auch vermittelt, dass Werte wie Demokratie oder Errungenschaften wie ein gemeinschaftliches Europa nicht selbstverständlich sind, sondern immer aufs Neue erkämpft werden müssen“, strich Schaunig ebenfalls hervor.

Für Bildungsdirektor Robert Klinglmair ist die WI´MO mit 150 Jahren zwar gleich alt wie der Landesschulrat, aber noch lange nicht am Ende. „Die WI´MO ist zu einer Marke geworden, unter der im heurigen Schuljahr 786 Schülerinnen und Schüler eine profunde Ausbildung genießen. Internationalisierung, Erasmus+, Digitalisierung, Erinnerungskultur, Gesundheitsprojekte: Man würde bei den Aufzählungen der vielen Aktivitäten und Schwerpunktsetzungen meinen, es handle sich bei der WI´MO nicht nur um eine Leuchtturmschule, sondern eine ganze Schulart,“ so der Bildungsdirektor, der der WI´MO in seinen Grußworten für mindestens weitere 150 Jahre viel Ausdauer aber vor allem Kreativität und Erfolg wünscht, damit noch viele Generationen von Jugendlichen sowie die Gesellschaft und der Wirtschaftsstandort davon profitieren dürfen.

Aus der 1868 gegründeten „Mädchen-Arbeitsschule“ mit den Unterrichtsfächern Stricken, Weißnähen, Schlingen, Kleidermachen, Handschuhmachen, Waschen und Bügeln wurde im Lauf von 150 bewegten Jahren die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe und höhere Lehranstalt für Mode (kurz WI’MO) mit Ausbildungsschwerpunkten wie „Kulturtouristik“, „Gesundheit und Soziales“, „dritte lebende Fremdsprache“ und einer laufenden Modernisierung der fachlichen Ausbildung in den Bereichen Mode und Gastronomie/Hotellerie. Absolventinnen und Absolventen können eine fertige Berufsausbildung unter anderem als Gastronomiefachfrau/mann oder Modedesignerin/Modedesigner vorweisen.

Erinnerungskultur und politische Bildung werden an der Wi’MO bewusst gepflegt, die Öffnung nach Europa aktiv gelebt. Mit dem Leonardo- und dem darauffolgenden Erasmus-plus-Projekt ermöglicht die Schule jedes Jahr 50 bis 70 Schülerinnen und Schülern ein Auslandspraktikum im gesamten EU-Raum. Die anwendungsorientierte Vertiefung der Sprachkompetenzen in Englisch, Italienisch, Französisch und Spanisch wird darüber hinaus durch einen Schüleraustausch mit Partnerschulen gefördert.

Fest verankert ist die WI’MO in ihrer Heimatstadt Klagenfurt. Der WI’MO Literaturwettbewerb bereichert seit 2008 die Klagenfurter Kulturszene, 2012 erschien dazu das Buch „Zwischenwelten“. Zum 500-Jahr-Jubiläum der Stadt veröffentlichte die WI’MO heuer das von der Gastronomie-Abteilung gestaltete Kochbuch „Klagenfurt kocht“. Modeschülerinnen designten das „Klagenfurter Dirndl“ mit einem kunstvoll gewebten Dirndlstoff, in den der Stadtplan von Klagenfurt kreativ eingearbeitet wurde.

Seit 2017 ist die WI’MO Partnerschule der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, seit Juni 2018 Botschafterschule der Europäischen Union. Für ihre digitale Medienkompetenz wurde die WI’MO von der Europäischen Kommission als eTwinning Schule verifiziert.

Text: LPD Kärnten, Matticka/ Zeitlinger
Foto: Büro LHStv.in Schaunig/Matticka

UNESCO-Schultagung: 17 Ziele für eine bessere Welt

Einmal jährlich findet für die Referentinnen und Referenten der Österreichischen UNESCO-Schulen eine 3-tägige Tagung statt, um die Basis für die Arbeit während des Schuljahres fest zu legen. Heuer trafen sich die Pädagoginnen und Pädagogen am Hafnersee, wo sie von LH Peter Kaiser und Bildungsdirektor Robert Klinglmair im Sonnenhotel herzlich begrüßt wurden. Die Österreichischen UNESCO-Schulen gehören zum internationalen Schulprojekt der UNESCO. In diesem weltweiten, über 10.000 Bildungseinrichtungen in 181 Staaten umfassenden Netzwerk ist Österreich mit 93 UNESCO-Schulen vertreten. Vier Schulen in Kärnten haben sich diesem internationalen Netzwerk angeschlossen: Das BG Porcia Spittal, das BG/BRG für Slowenen, das Bundesoberstufenrealgymnasium Hermagor sowie die NMS Ferlach.

Die Jahrestagung stand unter dem Schwerpunktthema „17 Ziele für eine bessere Welt“. Die Vereinten Nationen haben bekanntlich 17 Nachhaltigkeitsziele ausgerufen. Diese Ziele und deren Umsetzung sollten nun auch entsprechend in den UNESCO-Schulen verfolgt werden, die Grundlagen und Inhalte für die Umsetzung werden im Laufe der dreitägigen Tagung in Kärnten erörtert und festgelegt.

„Die Kärntner UNESCO-Schulen stellen den heranwachsenden Menschen in den Mittelpunkt, der mit all seinen Fähigkeiten gefördert werden soll. Vor allem werden auf diese Weise – neben Grundkompetenzen – auch immer wichtiger werdende Nachhaltigkeitsziele in unsere Klassenzimmer gebracht“, so Bildungsdirektor Robert Klinglmair. Zudem bedankt sich Bildungsdirektor Klinglmair bei den anwesenden Pädagoginnen und Pädagogen für ihr nicht selbstverständliches Engagement, unsere Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, zu selbstständigen, selbstbewussten, kreativen jungen Erwachsenen mit sozialer Verantwortung heranwachsen zu können, womit nicht nur dem klassischen Bildungsauftrag sondern vor allem einem gesellschaftlichen Auftrag Rechnung getragen wird.

UNESCO-Schulen bekennen sich zu einer besonderen pädagogischen Grundhaltung. Lernen ist ein handlungsorientierter Prozess, eine fächerübergreifende und vor allem interkulturelle Zusammenarbeit sowie ein hohes Maß an Teamarbeit werden in den Schulen gelebt. Zu den Themenschwerpunkten zählen beispielsweise Welterbe, Kultur- und Naturerbe, nachhaltige Entwicklungen, die Friedenserziehung, die Menschenrechte sowie Biodiversität und Klimawandel, Toleranz und Interkulturalität. Im Unterricht und in Form von Projektarbeiten werden diese Schwerpunkte gelehrt und vermittelt.

Weltoffenheit und die Fähigkeit zu einem friedlichen Zusammenleben zu vermitteln, gehören zu den wichtigsten Zielen, die die UNESCO-Schulen weltweit verfolgen. Bildung soll mit Tun verbunden werden, um Handlungs- und Gestaltungskompetenz zu vermitteln. Das Bildungsmodell der UNESCO-Schulen, deren Netzwerk 1953 gegründet wurde, beruht auf 4 Säulen: learning to know, learning to do, learning to be, learning to live together. Damit verfolgt man das Ziel, durch die Zusammenarbeit zwischen Völkern in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Kultur zur Wahrung des Friedens und der Sicherheit beizutragen.

Die Mitgliedschaft im Netzwerk bietet den Zugang zum internationalen Netzwerk mit über 9.900 Bildungseinrichtungen weltweit, vom Kindergarten bis zur Lehrerinnen- und Lehrerausbildung, sowie die Beteiligung an internationalen Aktivitäten und die Umsetzung gemeinsamer Projekte. Schulen können ihre Mitgliedschaft bei der Österreichischen UNESCO-Kommission beantragen. Erforderlich ist dann eine zweijährige engagierte Mitarbeit im Österreichischen Netzwerk. Danach erfolgt erst die Aufnahme der Schule ins internationale Netzwerk der UNESCO.

Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen als Grundlage für das Motto der Jahrestagung, „17 Ziele für eine bessere Welt“ :
1. Armut beenden
2. Kein Hunger
3. Gesundheit und Wohlergehen
4. Hochwertige Bildung
5. Geschlechtergerechtigkeit verwirklichen
6. Sauberes Wasser und Sanitärversorgung
7. Bezahlbare und saubere Energie
8. Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
9. Nachhaltige Infrastruktur und Industrialisierung
10. Ungleichheit verringern
11. Nachhaltige Städte und Gemeinden
12. Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster
13. Maßnahmen zum Klimaschutz
14. Meere schützen
15. Landökosysteme schützen
16. Frieden und Gerechtigkeit verwirklichen
17. Globale Partnerschaft

Text: LPD Kärnten/ Gerlind Robitsch
Foto: LPD Kärnten/Peter Just