„Schule der Zukunft“ – Praxis-HAK-Jet gewinnt bundesweiten Wettbewerb

Es war eine Nachricht wie ein Sahnehäubchen am Zeugnistag eines erfolgreichen Schuljahres: Die Praxis-HAK Völkermarkt konnte einen vom Bundesministerium für Familie und Jugend in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung veranstalteten Kreativwettbewerb zum Thema „Wie wir in Zukunft mit digitalen Medien lernen werden“ für sich entscheiden. Erst wenige Tage zuvor wurden die beteiligten Schülerinnen und Schüler, Daniel Kulter (4AK), Chiara Ellensohn, Marie-Christin Kitz, Denise Leitner und Kea Metzler von Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser geehrt, nun folgte die sensationelle Meldung aus der Bundeshauptstadt.

Der prämierte Clip war das Ergebnis eines gemeinsamen Brainstormings von Lernenden und Lehrenden im Kontext unserer Initiativen im Rahmen des Jahres der digitalen Bildung. Koordiniert von Prof. Martin Erian und Prof. Mario Kraiger wurden gemeinsam Perspektiven entwickelt, wie die Idee von „Schule 4.0“ im Unterrichtsalltag Einzug halten kann, ohne gleich alle vorhandenen Strukturen über Bord zu werfen. Direktorin Michaela Graßler: „Bei so einer tiefgreifenden Veränderung unseres Alltags wollen wir die Schülerinnen und Schüler unbedingt mit ins Boot holen und ihre Ideen ernst nehmen. Die Arbeiten an diesem Film haben uns dabei wieder einen wichtigen Schritt weitergebracht. Dass das Engagement so belohnt wird, ist eine tolle Sache.“ Der Film ist via Facebook und YouTube abrufbar.

Facebook: https://www.facebook.com/PraxisHakVoelkermarkt/videos/799806340192143/

YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=Phz9EvPME3c

 

Vollgas unterwegs im Jahr der digitalen Bildung: Digital kompetente Klassen in Kärnten

Die Digitalisierung durchdringt mittlerweile alle Lebensbereiche unserer Gesellschaft und der Umgang mit digitalen Medien wird als eine wesentliche Kulturtechnik unserer Zeit wahrgenommen, die in Zukunft noch mehr Bedeutung gewinnen wird. Die digital vernetzte Welt beeinflusst die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler und somit auch direkt oder indirekt den Unterricht. Damit sich Kinder in dieser digital vernetzten Welt zurechtfinden, müssen sie schon in der Volksschule beginnen digitale Kompetenzen zu erwerben. Dabei spielen in gleichem Maß technologische, gesellschaftlich-kulturelle sowie anwendungsbezogene Aspekte eine wichtige Rolle.

Viele Lehrerinnen und Lehrer arbeiten schon jetzt im Sinne dieser Entwicklung und integrieren anwendungsorientierte, gesellschaftlich-kulturelle und technologische Perspektiven der digitalen Bildung in ihren Unterrichtsalltag. Um diesen Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit zu bieten, ihre Bemühungen auch sichtbar zu machen, wurde das Projekt „Digital kompetente Klasse“ ins Leben gerufen. Zu diesem Projekt können sich Lehrpersonen aus den Volksschulen und Neuen Mittelschulen mit ihren Klassen anmelden.

In den Jahreszeugnissen von 53 Klassen der NMS und 6 Klassen von Volksschulen wird in diesem Schuljahr erstmals der Vermerk „Er/Sie hat am Projekt „Digital kompetente Klasse“ teilgenommen“ stehen: VS Ebenthal, VS Friesach, VS Himmelberg, VS Sörg, VS Ponfeld, NMS 11 Klagenfurt, BZ Lesachtal, NMS Ferlach, NMS Friesach, NMS St. Veit/Glan, NMS Weitensfeld, NMS Metnitz, NMS 2 Spittal, NMS Arnoldstein, NMS St. Jakob, NMS Griffen, NMS Griffen, NMS Völkermarkt, NMS Bad. St. Leonhard und NMS Wolfsberg

„Schülerinnen und Schüler, die geleitet Kompetenzen im Umgang mit den digitalen Medien erlernen und eintrainieren, können Gefahr und Nutzen erkennen und so ihr Lernen steuern. Die digitale Welt ermöglicht globale Perspektiven und bereitet auf die Arbeitswelt der Zukunft vor“, sagt Landesschulinspektorin Mag. Beatrice Haidl.

Mittels Umfrage wurde das Feedback zum Jahr der digitalen Bildung eingeholt. 72 Schulen haben in ihren Rückmeldungen festgehalten, dass eine Sensibilisierung der Lehrkräfte in Richtung neue Medien stattgefunden hat. „Lehrerinnen und Lehrer haben sich sowohl mit den Risiken, aber auch den großen Chancen, die die neuen Medien bieten, beschäftigt. Es konnten neue Impulse für die Weiterentwicklung gegeben werden. Negativ eingestellte Kolleginnen und Kollegen haben erkannt, dass die Medienkompetenz einen aktuellen Baustein unseres Schulsystems und somit einen unverzichtbaren Schlüssel zum Lernen darstellt. Sogar der Wunsch nach einem Pflichtfach wurde laut“, freut sich der Amtsführende Präsident Rudolf Altersberger darüber, dass im Jahr der digitalen Bildung eine erfolgreiche Sensibilisierung und Weiterentwicklung in Richtung digitale Kompetenzen in allen Schultypen gelungen ist. Die Sichtbarmachung in den Zeugnissen ist dabei das große Plus für Schülerinnen und Schüler.

Kleine Abgeordnete kreieren Schulmaskottchen

Eine Möglichkeit für Kinder den Schulalltag aktiv mitzugestalten, sind Schülerparlamente. Hier wird darüber diskutiert, was aus Sicht der Kinder an Schulen verbessert werden kann. 36 Schülerinnen und Schüler des Schulparlaments der VS 9 Klagenfurt, Dr. Theodor Körner-Schule, haben als besondere Projektidee des Schulparlaments ein eigenes Schulmaskottchen entworfen: Ein Schulfüchslein-Schlüsselanhänger mit dem „Wissen ist cool“ Schullogo.

„In Schülerparlamenten werden unsere Kärntner Schülerinnen und Schüler zu kritischen, selbstbewussten, eigenentscheidungsfähigen und demokratischen Persönlichkeiten ausgebildet,“ dankte der Amtsführende Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger der engagierten Schülerparlaments-Beauftragten der VS 9, Monika Lesiak-Just. Mit Stolz durfte er auch heuer wieder den kleinen Abgeordneten Urkunden für deren aktiven und freiwilligen Einsatz für die Schulgemeinschaft überreichen.

Zertifikatsverleihungen Peer-Mediation

Anfang Juli wurden in einem feierlichen Rahmen von Direktor Mag. Gerhard Hopfgartner und Anna Maria Gabalier, MA – Landesschulrat für Kärnten, Schulmediation – den angehenden Peer-MediatorInnen des Europagymnasiums die Zertifikate für ihre erfolgreich absolvierte Ausbildung überreicht. Zum Ziel haben sich die Peer-MediatorInnen genommen mit ihren erworbenen Kompetenzen zukünftig andere SchülerInnen in schwierigen Situationen und Konflikten begleiten und unterstützen zu können.

Die Ausbildung der SchülerInnen wurde mit viel Engagement von den beiden Peer-Coaches Frau Mag. Christiane Streit und Herrn Mag. Ingo Oberrauner am Schulstandort gestaltet und umfasste 42 Unterrichtsstunden. Wir gratulieren folgenden SchülerInnen zu ihrer absolvierten Peer-Mediationsausbildung und wünschen ihnen für ihre zukünftige Arbeit vor Ort alles Gute:

Christina Janesch, Valentina Juvan, Annmarie-Sophie Kuchling, Anna Oliva, Theresa Rassi, Katharina Huber, Julian Lechner, Maximilian Perne, Maximilian Brandstätter, Maximilian Buchwald, Charlotte Goess, Elizabeth Mochar, Gina Umschaden, Raphaela Waldhauser, Nicolaus Casati

Und auch auf LehrerInnenseite wurde fleißig gelernt. Es haben am 5. Juli 2017 an der Pädagogischen Hochschule Kärnten – Viktor Frankl Hochschule – 19 PädagogInnen den 4semestrigen Lehrgang für Mediation und Konfliktkompetenz im Bildungsbereich erfolgreich abgeschlossen und bekamen in einem ebenfalls feierlichen Rahmen ihre Abschlusszeugnisse überreicht. Die nun ausgebildeten Peer-Coaches haben bereits während ihrer Ausbildung an ihren schulischen Standorten Mediationsprojekte umgesetzt und werden in Zukunft an diesen weitergestalten. Wir freuen uns um das Interesse auf allen schulischen Ebenen an einem so aktuellen Thema und bedanken uns recht herzlich bei den Menschen, die mit ihrer Arbeit und ihrem Engagement einen wesentlichen Beitrag zu einer konstruktiven Konfliktkultur an den Schulen leisten und damit auch gewaltpräventiv tätig sind.

Text: und Anna Maria Gabalier, MA
Foto: Mag. Gerhard Hopfgartner

Schulpsychologinnen und Schulpsychologen helfen zum Schulschluss

Für die meisten Schülerinnen und Schüler ist der Zeugnistag ein Freudentag, denn es beginnen die Ferien. Bei einigen ist die Freude durch negative Noten getrübt. Für diese Schüler gilt es nicht zu verzagen, sondern zu überlegen, mit welchen Maßnahmen sie ihren Leistungsstand verbessern können.
Beratung und Unterstützung erhalten Schüler und Eltern von den Schulpsychologinnen und Schulpsychologen des Landesschulrates für Kärnten, die das ganze Jahr über in allen Bezirken als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

 

Aus Anlass des Schulschlusszeugnisses sind in allen Beratungsstellen Kärntens

am Freitag, den 7. Juli 2017
von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Schulpsychologinnen und Schulpsychologen für telefonische und persönliche Anfragen erreichbar.

 

Schulpsychologische Beratungsstelle Klagenfurt
Tel. Nr. +43 463 5812-720618

Schulpsychologische Beratungsstelle Feldkirchen
Tel. Nr. +43 463 5812-720604

Schulpsychologische Beratungsstelle Hermagor
Tel. Nr. +43 463 5812-720632

Schulpsychologische Beratungsstelle Spittal/Drau
Tel. Nr. +43 463 5812-720664

Schulpsychologische Beratungsstelle St. Veit/Glan
Tel. Nr. +43 463 5812-720654

Schulpsychologische Beratungsstelle Villach
Tel. Nr. +43 463 5812-720624

Schulpsychologische Beratungsstelle Völkermarkt
Tel. Nr. +43 463 5812-720684

Schulpsychologische Beratungsstelle Wolfsberg
Tel. Nr. +43 463 5812-720695

www.schulpsychologie.lsr-ktn.gv.at

Filmprojekt HTL Mössingerstraße „LOIBL 2017″

Im Zuge des Geschichteunterrichts hatte die 2BHET der Abteilung für Elektrotechnik der HTL Mössingerstraße, im April 2017 die Idee, ihr technisches Know-How dazu zu nützen, ein regionales, zeitgeschichtliches Thema anhand eines Kurzfilms einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Um das Projekt professionell realisieren zu können, wurden vor Ort Filmaufnahmen gemacht. Von Univ.-Prof. Dr. Peter Gstettner, einem der Initiatoren für die Aufarbeitung dieses lange verdrängten und dunklen Stücks Kärntner Zeitgeschichte, wurden die Schülerinnen und Schüler bereits vorab intensiv mit dem Thema vertraut gemacht. Bereits zu diesem Zeitpunkt verstanden sie, wie wichtig es ist, „Erinnerungsarbeit“ zu leisten, damit die unfassbaren Gräuel des NS-Terrorregimes und der couragierte Widerstand der Häftlinge niemals in Vergessenheit geraten und die Opfer der Nationalsozialisten retrospektiv ein würde- und respektvolles Andenken erhalten.

Am 11. Mai 2017 war es dann soweit und die 2BHET unternahm – unter der fachkundigen Betreuung von Univ.-Prof. Dr. Peter Gstettner, Dr. Gerti Malle und Mag. Willi Seidl vom Mauthausen Komitee Kärnten/Koroška – einen Lehrausgang zur Loibl-Gedenkstätte. Ausgestattet mit einer GoPro Hero 4, einer Panasonic HC-V757, einem Rode Podcaster und einem Sennheiser MD441-U Mikrofon versuchten sie, die Schauplätze des Grauens zu dokumentieren und möglichst viel Videomaterial aufzuzeichnen.

Das KZ Loibl war ein Außenlager des KZ Mauthausen, wo von 1943 bis 1945 – aufgeteilt auf ein Nordlager im heutigen Kärnten und ein Südlager auf der slowenischen Seite – 1.800 Menschen geschunden wurden, deren Arbeitskraft dem Zweck diente, einen Tunnel unter dem Loibl zu graben. 39 Menschen unterschiedlicher Nationen ließen an der –von den ehemaligen Insassen so genannten – „Baustelle des Todes“ ihr Leben.

Univ.-Prof. Dr. Gstettner erklärte anhand historischer Fotografien, wie das KZ ausgesehen hat und welch beispiellose Willkür und Brutalität im Lager geherrscht haben. Den Abschluss bildete ein kurzes Innehalten neben dem ehemaligen Krematorium und einer im Gedenken an diese leidvolle Zeit und als Mahnung wider die Gleichgültigkeit errichteten Statue des Künstlers Boris Kobe.

In den Wochen nach der Exkursion wurde das Videomaterial begutachtet und passende Szenen für den Kurzfilm ausgewählt. Danach wurde nach adäquater Musik gesucht, um den Filmsequenzen noch mehr Ausdruck zu verleihen und die Atmosphäre dieses furchtbaren Ortes klanglich einzufangen. In weiterer Folge wurden die einzelnen Teile des Films mit Sony Vegas Pro14 geschnitten und mit Adobe After Effects mit passenden Filtern versehen.

Wie vielen Menschen war auch den Schülerinnen und Schülern bis zu Beginn des Projekts nicht bewusst, welche Geschichte sich hinter diesem Ort verbirgt, den  alle nach diesem Lehrausgang bei einer zukünftigen Fahrt durch den Tunnel für immer mit anderen Augen sehen werden.

Videolink: https://m.youtube.com/watch?v=06D-vr6PRrk

Text&Foto: Sandro KAPONIG, Raphael PIRKER, Jan PERNÉ, Fabian WERNITZNIG, Mag.a Mirjam REIN

 

Talentecamp für junge Forscherinnen und Forscher

Mit speziell ausgewählten Kursinhalten aus dem naturwissenschaftlichen Bereich wurde im Rahmen des Schuljahres 2016/17 interessierten und begabten Schülerinnen und Schülern der AHS/NMS und BMHS über das Jahr verteilt mit jeweils 2-tägigen Kursen ein Programm geboten, um ihr Interesse am Entdecken, Forschen, Experimentieren zu unterstützen und zu fördern.

Das Talentecamp bietet besonders interessierten Schülerinnen und Schülern der AHS; NMS und BMHS im Alter von 13 bis 19 Jahren die Möglichkeit

– das vorhandene Wissen zu vertiefen und durch Auseinandersetzung mit neuen Fachgebieten zu erweitern,

– unter Anleitung qualifizierter Fachleute Grundlagen und Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens zu erleben bzw. neue Wissensbereiche zu entdecken,

– effiziente Teamarbeit zu erleben,

– die persönlichen, sozialen und kreativen Kompetenzen auszuloten und

– die Fähigkeiten im Bereich Kommunikation und Präsentation zu schulen.

Augenmerk gelegt wird in den Kursen auf Selbständigkeit, fachliches Niveau, kooperative Arbeitsformen und Einübung in wissenschaftliche Standards.

Die Kursinhalte gehen über den normalen Lehrplan hinaus und sind so gewählt, dass vernetztes und kreatives Denken gefördert wird.

Rund 100 Kinder und Jugendliche hatten sich für die Kurse des Talentecamps im Schuljahr 2016/17 angemeldet, letztlich haben insgesamt 95 SchülerInnen aus NMS, AHS und BMHS mit Begeisterung und großem Engagement das Angebot genutzt. Einige SchülerInnen erklärten im Rahmen der Präsentation, dass sie das Kursangebot auch zur Vorbereitung auf die EUSO nutzten, andere zur Vorbereitung aufs Studium und einige aus reinem Interesse an den naturwissenschaftlichen Phänomenen. Am 30.06.2017 wurden nach einer Präsentation der Arbeitsergebnisse der einzelnen Gruppen im Großen Saal des Landesschulrat für Kärnten die Teilnehmerurkunde durch LSR-Präsidenten Rudolf Altersberger, Mag. Gerlinde Duller und Mag. Peter Holub überreicht. Die feierliche Würdigung des Engagements wurde mit einem kleinen Imbiss abgeschlossen.

Im Kurs Biologie – Proteomik-Die komplexe Welt der Proteine haben 27 SchülerInnen aus Europagymnasium, HTL Mössingerstraße, IBG, HAK1, BG/BRG Perau, BRG Feldkirchen, und Sir Karl Popper-Schule gearbeitet. KursleiterIn: Dr. Christina Morgenstern und Mag. Stefan Amlacher

Der Kurs Chemie – Vom Mobiltelefon zum Elektroauto wurde insgesamt mit 3 Kurse mit 30 SchülerInnen aus Europagymnasium, BG/BRG Mössingerstraße; BRG Feldkirchen, NMS 10 Klagenfurt; NMS Althofen, NMS Velden, HAK 1 Klagenfurt, IBG und HTL Mössingerstraße durchgeführt. Kursleiter: Mag. Karl Brachtl

Den Kurs Fizika/PhysikNihaj lahko povzroči tsunami/ Eine Schwingung kann einen Tsunami verursachen / besuchten 9 SchülerInnen aus BG/BRG für Slowenen, NMS Moosburg, NMS 1; BG/BRG St. Martin/Villach, RNMS Felkirchen, NMS Velden, NMS PH Kärnten. Kursleiter: Dr. Niko Ottowitz

Den Kurs Technik: Von den Grundlagen der Elektronik bis zur Funktionsweise eines Kühlschrankes haben 14 SchülerInnen aus NMS 10 Klagenfurt, RNM Feldkirchen, NMS Velden und NMS PH Kärnten absolviert. Kursleiter: DI Herwig Guggi

Für den Kurs Physik: Physikalisches Spielzeug haben sich 10 SchülerInnen aus IBG, Europagymnasium, BRG Feldkirchen und BG/BRG Perau angemeldet. Kursleiter: Mag. Günther Suntinger

Am Kurs Erdwissenschaften: Atmosphäre und Hydrosphäre / Paläontologie haben 6 SchülerInnen aus CHS Villach, IBG, BG/BRG für Slowenen, BG/BRG Mössingerstraße, Europagymnasium und BG/BRG Perau teilgenommen. KursleiterIn: DI Michael Lukas und Dr. Claudia Dojen

Fotos: kore/LSR

 

Erstes UNIQA Trendsportfestival powered by SPORTUNION Kärnten

Die UNIQA und die SPORTUNION Kärnten setzten mit dem Trendsportfestival am 28.06.2017 einen zeitgemäßen Impuls für die Gesundheit unserer Jugend. Dem Aufruf nach Gesundheit verpackt in 30 coolen Sportstationen und toller Musik der Antenne Kärnten folgten 500 Jugendlichen im Alter von 11 -15 Jahren aus verschiedensten Schulen in Klagenfurt.

Trendsportarten sind bei vielen Jugendlichen in. Deshalb hat die UNIQA gemeinsam mit der SPORTUNION das Trendsportfestival in ganz Österreich ins Leben gerufen. „Wir wollen damit einen Impuls für die Gesundheit unserer Jugend setzen. Hier haben die SchülerInnen die Gelegenheit neue Sportarten mit unseren Vereinen auszuprobieren und wir wollen sie auch nachhaltig für den (Vereins)Sport begeistern“, so die Worte von SPORTUNION Kärnten Präsident Ulrich Zafoschnig. Das Ziel des Festivals ist es, mittels Funsportarten die Kinder und Jugendlichen zur Bewegung zu motivieren. „Alle SchülerInnen haben einen gewissen Bewegungsdrang in sich und den kitzeln wir mit derartigen Veranstaltungen aus ihnen heraus. Sie holen sich Ideen und suchen sich dann oftmals sogar Vereine, bei denen sie die Sportart weiterführen können“, freut sich Dr. Hannes Kuschnig, Landesdirektor UNIQA Kärnten & Osttirol.

Präsident Uli Zafoschnig und UNIQA Kärnten & Osttirol Landesdirektor Dr. Hannes Kuschnig eröffneten gemeinsam mit Landeschulratspräsident Rudolf Altersberger das erste UNIQA Trendsportfestival in Klagenfurt. 30 Stationen, davon 10 in Workshop Form wurden für die Jugendlichen vorbereitet. 3,5h lang konnten sie sich bei Sport, Graffiti und gesunder Ernährung austoben. Die Stationen wurden von Vereinen der SPORTUNION Kärnten betreut. Zusätzlich motivierte der Kärntner Radsportverband noch mit Geschicklichkeit und Spaß am Bike und beim Alpenverein konnte man sich beim Tischbouldern austoben oder seine Teamfähigkeit bei diversen Teambuildingspielen unter Beweis stellen.

Das Programm war vielfältig und lies keine Wünsche offen. Nicht nur Trendsportarten wie Skateboarden, Parkour & Freerunning, Calisthenics, Acro Yoga, Hip-Hop, Slacklinen und vieles mehr standen am Programm, sondern auch traditionelle Sportarten wie Orientierungslauf, Fechten, Golf, Selbstverteidigung, Beach-Volleyball und Stocksport begeisterten die Jugendlichen. Beim Workshop „Vital4Brain“ mit den UNIQA Vital Coaches lernten die Jugendlichen zusätzlich Konzentrations- und Koordinationsübungen, die Spaß machen, für den Schulunterricht kennen.

Musikalisch umrahmt wurde das Trendsportfestival von der Antenne Kärnten die mit Musik und Moderation die Stimmung im Stadion zum Kochen brachte. Heiß her ging es auch bei den Stationen der SPORTUNION Kärnten – Speed Stacking, Airtrack, Playtown und Cross Boccia – ob es an den hitzigen Spielen oder doch an den sehr sommerlichen Temperaturen lag bleibt wohl für immer ein Geheimnis.

Zum Abschluss gab es dann eine mitreißende Zumba Einlage mit allen motivierten Jugendlichen und nach dem Gewinnspiel der UNIQA wo sich drei SchülerInnen über einen Hubschrauberrundflug, ein Bike Set und ein Beach Set freuen konnten, gab es noch eine fulminante Abschlussshow von den Street Workout Boys von Carinthian Body ‚n‘ Dance.

Teilgenommen haben folgende Schulen: BG/BRG Lerchenfeld, Ingeborg-Bachmanngymnasium, Europagymnasium, BG/BRG für Slowenen, NMS Viktring und NMS Waidmannsdorf.

 

 

Text&Fotos: Sportunion Kärnten

 

Ehrung für Schüler-Engagement

Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir – ein Motto, das in den Kärntner Bildungseinrichtungen gelebt wird. Nicht anders ist es zu erklären, dass der Mozartsaal im Konzerthaus Klagenfurt zum Bersten voll war, als Bildungsreferent LH Peter Kaiser gemeinsam mit Landesschulratspräsidenten Rudolf Altersberger zum Empfang der Schülerinnen und Schüler anlässlich besonderer Leistungen im schulischen und außerschulischen Bereich lud. Geehrt wurden die erfolgreichen Teilnahmen an Wettbewerben die von lokalen Redewettbewerben, Lateinolympiaden und mathematischen Bewerben bis hin zur EUSO (European Union Science Olympiad) reichten.

Erfreut beim Anblick der glücklichen und zufriedenen Menschen im Saal, war sich Kaiser sicher: „Diejenigen, die in bestimmte Bereiche mehr investieren, tun das meist vermeintlich für andere, in Wirklichkeit aber für sich selbst.“ Das Wichtigste in der Schule sei das Zusammentreffen jener die Talent haben mit jenen die das auch erkennen und fördern. Die heute Ausgezeichneten seien junge Menschen, die auch die Zukunft unseres Landes positiv mitbestimmen könnten. „Es ist gut, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Potenziale spüren und erkennen, denn ein Land wie Kärnten braucht dieses Potenzial“, betonte auch Altersberger und zeigte sich stolz über die erbrachten Leistungen der Ausgezeichneten.

Auf die Bühne gebeten wurden die Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Direktorinnen und Direktoren von 15 Allgemein Bildenden Höheren Schulen, fünf Handelsakademien, vier Humanberuflichen Schulen, vier Höheren Technischen Lehranstalten, drei Polytechnischen- beziehungsweise Fachberufsschulen, vier Neuen Mittelschulen und 15 Volksschulen. Musikalisch umrahmt wurde der Empfang von „Cigarock“ – einer jungen Musikgruppe bestehend aus fünf Schülerinnen und Schülern des BORG Wolfsberg sowie zwei Musiklehrern.

Text: LPD/ Susanne Stirn Foto: LPD/ fritzpress

Schülerlotsentag: Ein Dankeschön mit viel Fahrtechnik

Schülerlotsen sorgen täglich für die Sicherheit ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler am Schulweg. Mit dem Schülerlotsentag werden sie dafür jedes Jahr bedankt. Heuer fand er in seiner 51. Auflage zum ersten Mal im Fahrtechnikzentrum des ÖAMTC in Mail statt. Rund 160 Schülerinnen und Schüler aus acht Neuen Mittelschulen Kärntens nahmen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern teil. Als Beifahrer in PKW bis LKW erlebten sie, wie man kritische Verkehrssituationen meistert. Selbst lenken durften sie Rennkarts – hier ging es aber nicht um die schnellste, sondern um die fehlerfreiste Runde. Für den Sieger gab es einen Moped-Führerscheinkurs. Ein weiteres Highlight für die Jugendlichen war der eigens vorgefahrene Polizei-Porsche.

Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser erinnerte daran, dass vor genau 50 Jahren und 333 Tagen der erste Schülerlotse bei der Hauptschule St. Jakob im Rosental seinen Dienst angetreten hat. „Ihr zeigt, dass auch schon junge Menschen bereit sind, für andere Verantwortung zu übernehmen, sich in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen“, lobte Kaiser die Jugendlichen. Er dankte ihnen für ihren Einsatz, aber auch der ausbildenden Polizei, den Lehrerinnen und Lehrern sowie Verantwortlichen des Landesschulrates.

Der Amtsführende Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger dankte ebenfalls allen für diese großartige Sozialleistung. Diesem Dank schloss sich auch Zivilschutzverbandspräsident und zweiter Landtagspräsident Rudolf Schober an. Er verwies zudem auf die Kindersicherheitsolympiade, bei der bereits den Jüngsten das Thema Sicherheit mit viel Spaß vermittelt werde. Kärnten habe kürzlich beim großen Bundesfinale mit der VS Tainach den dritten Platz geholt, berichtete Schober. Der Leiter des ÖAMTC-Fahrtechnikzentrums, Robert Pichler, gratulierte den Jugendlichen zu ihrer Tätigkeit im Sinne der Verkehrssicherheit und kündigte ihnen einen Tag voll „Fahrtechnik und Fun“ an. Unter den zahlreich anwesenden Vertretern der Exekutive war der Chef der Verkehrspolizei, Oberst Adolf Winkler, vom Landesschulrat war auch Siegfried Torta anwesend.

Jährlich werden an die 200 Schulkinder von der Polizei für die verantwortungsvolle Tätigkeit des Schülerlotsendienstes neu ausgebildet. Um Schülerlotse zu werden, muss man das zwölfte Lebensjahr vollendet haben. Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen der Neuen Mittelschulen. Versichert sind sie während ihrer Tätigkeit über die AUVA (Unfall) und das Land Kärnten (Haftpflicht). Seitens der Polizei gibt es beinahe in jedem Bezirk bzw. bei den Stadtpolizeikommandos Klagenfurt und Villach eigene Schülerlotsenbetreuer.

Text: LPD/Markus Böhm
Fotohinweis: LPD/Just, kore/LSR