AHS – Fremdsprachenwettbewerb 2018

Der heurige AHS- Fremdsprachenwettbewerb des Landes Kärnten für Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch findet am 23. Februar 2018 von 8.30 -14 Uhr im Festsaal des WIFI Kärnten statt.

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Geballte Bildungskompetenz unter einem Dach

Die geballte Bildungskompetenz gastierte von 23. bis 25. November im Messezentrum Salzburg. Dort waren die Interpädagogica West, die Berufsinfomesse (BIM) sowie die Messe für Beruf, Studium und Weiterbildung (BeSt³) unter einem Messedach vereint. Als Informationsplattform für Pädagogen, Entscheidungsträger und Bildungsinteressierte zeigte die von Reed Exhibitions organisierte Interpädagogica WEST mit 217 Ausstellern die Themenbereiche Lehr- und Lehrmittel; IT und digitale Medien; Ernährung, Raumkonzepte und Bewegung; Reisen, Natur und Kultur. Dazu gab es ein Fachprogramm mit rund 160 Diskussionen, Workshops sowie Side Events, wie es sie in dieser Dichte bei der Interpädagogica noch nie gegeben hat. Die Schwerpunkte der heurigen Messe lauteten Digitalisierung und digitale Bildung, Stärkenorientierung und Elementarpädagogik.

Der Landesschulrat für Kärnten war mit einem Infostand vor Ort, der von Anna Gabalier, M.A., Mag. Josef Pötsch und Mag. Julia Delbello hervorragend betreut wurde. Zur Eröffnung statteten der Amtsführende Präsident Rudolf Altersberger, LSR- Direktor Dr. Peter Wieser sowie Mag. Claudia Korentschnig der größten Bildungsmesse einen Besuch ab und staunten über das umfangreiche und vielfältige Schulangebot in den einzelnen Hallen. AP Rudolf Altersberger stellte sich im Bildungstalk gemeinsam mit dem Amtsführenden Präsidenten des Landesschulrates von Salzburg, Johannes Plötzeneder und Rektorin der Pädagogischen Hochschule Salzburgs, Dr. Elfriede Windischbauer den Fragen des Moderators zur digitalen Bildung.

Da die Digitalisierung Leitthema der diesjährigen Interpädagogica WEST  ist, veranstaltet das Bundesministerium für Bildung die eEducation-Fachtagung erstmals im Rahmen dieser Bildungsfachmesse. Die eEducation-Fachtagung richtet sich an Pädagogen, welche die digitale Schulentwicklung am eigenen Schulstandort begleiten und umsetzen. Bei der eEducation-Fachtagung werden in Vorträgen und Praxisworkshops aktuelle Themen zum Technologieeinsatz im Unterricht bearbeitet. Dabei erfahren und erleben Lehrkräfte, wie man digitale Medien sinnvoll in den eigenen Unterricht einbauen kann, sodass für Schülerinnen und Schüler ein pädagogischer Mehrwert entsteht. Über 1.600 Schulen, die digitale Medien im Unterricht einsetzen und die digitale Schulentwicklung aktiv vorantreiben, haben sich im eEducation-Austria-Netzwerk zusammengeschlossen.

Auf der Interpädagogica WEST konnte ein digitales Musterklassenzimmers besichtigt werden, ein realitätsnahes Beispiel eines digitalisierten Klassenzimmers. Eingebaut ist ein Komplettsystem, dazu gehören Möbel ebenso wie Netzwerk (Internetanschluss, LAN und WLAN), Server, Endgeräte, Präsentationsgeräte bis hin zu Dokumentenkameras oder Druckern.

Zeitgleich zur Interpädagogica WEST fand die 3. Elementarpädagogische Fachtagung statt. Diese veranstaltete der Fachverlag „Unsere Kinder“ gemeinsam mit dem Zentrum für Kindergartenpädagogik des Landes Salzburg.

Text: Medienservice Reed Exhibitions Messe Salzburg, LSR/kore

Fotos: LSR/kore

 

Hocheffizente neue Photovoltaik-Anlage am Dach der HTL1 Lastenstraße

Seit erstem Juli 2017 ist die 59,94 kWp große Photovoltaik-Anlage am Dach des Werkstättentrakts der HTL1 Lastenstraße in Betrieb. In den ersten vier Monaten konnten 23277 kWh sauberer Strom erzeugt werden. Die Eigenverbrauchsquote liegt derzeit bei 88 %.

Die Schule arbeitet dafür mit einem niederländischen Unternehmen für autarke und erneuerbare Energie- und Speichersysteme zusammen. Die effiziente Speicherung dieser grünen Energie wird garantiert und für eine noch höhere Eigenverbrauchsquote gesorgt. Den Schülerinnen und Schülern der HTL 1 Lastenstraße wird durch diese Kooperation ermöglicht, Nachhaltigkeit und Energieeffizenz an Geräten zu studieren, welche dem neuesten Stand der Technik entsprechen.

Text&Foto: HTL 1

Europäischer Tag der Sprachen in Kärntens Schulen

Am 26. September wird jährlich der Europäische Tag der Sprachen gefeiert, um auf die Sprachenvielfalt in Europa aufmerksam zu machen. Das Österreichische Sprachenkompetenzzentrum (ÖSZ) koordiniert im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung den Aktionstag und unterstützt die unterschiedlichen Projekte, die Lust aufs Sprachenlernen machen.

So haben in der WI’MO Klagenfurt die SprachenlehrerInnen am Vormittag eine lebendige Veranstaltung mit dem Titel „Kinder entdecken Sprachen“ geplant. SchülerInnen der Volksschule Hermagoras und der NMS Hasnerschule besuchten die WI’MO und erlebten Sprachen mit allen Sinnen. SchülerInnen der 5. Jahrgänge der WI’MO begleiteten ihre jungen Gäste und unterstützen sie in spielerischer Form beim Erwerb des „WI’MO Sprachenpasses“. Um diesen Sprachenpass zu erlangen, mussten folgende Stationen durchlaufen werden:

HÖREN: Get to know the English alphabet and numbers & Let’s sing together!

SEHEN: „Twister en fran çais.“ Spielerisch Farben lernen auf Französisch.

FÜHLEN: „¿Qué es esto?“ Lebensmittel mit verbundenen Augen „ertasten“ und die spanischen Bezeichnungen lernen.

RIECHEN: Che odore senti?“ Dinge mit verbundenen Augen „erriechen“ und die italienischen Bezeichnungen erfahren.

SCHMECKEN: „Was isst du gerade?“ Landestypische Köstlichkeiten mit verbundenen Augen „erschmecken“ und der Sprache zuordnen.

„EXPERTENQUIZ“ „Bist du bereit für den WI’MO Sprachenpass?“

Für die Teilnahme erhielten die jungen Gäste ein in der hauswirtschaftlichen Abteilung selbstgemachtes, kulinarisches Give-Away bzw. diverse Gewinnpreise.

Die Kinder der VS Hermagoras/Mohorjeva besuchten außerdem als „Lebende Grußsprachenkette – Živa jezikovna veriga pozdravov“ den Neuen Platz, die Landesregierung und den Landesschulrat, wo die Leute in verschiedenen Sprachen bzw. mit Liedern in beiden Unterrichtssprachen (Deutsch / Slowenisch) und Grußworten auf den europäischen Tag der Sprachen aufmerksam gemacht wurden.

Im Ingeborg-Bachmann-Gymnasium Klagenfurt feierten die Schülerinnen und Schüler den Tag der Sprachen mit einer Ausstellung zum Thema „Mit 80 Sprachen um die Welt“. In der Aula luden Heißluftballons dazu ein, mit den Übersetzungen der Wörter „Hallo, Danke, Auf Wiedersehen“ 80 neue Sprachwelten zu entdecken. Auf Bildern waren Redewendungen in den sechs Fremdsprachen zu lesen, die an der Schule unterrichtet werden (Englisch, Italienisch, Französisch, Latein, Spanisch, Russisch). In der Schulkantine konnten Spezialitäten aus verschiedenen Ländern bestellt werden, zum Beispiel „una ciabatta, per favore“ oder „a jacket potato, please“.

Im Rahmen des Grazer Sprachenfests des Sprachennetzwerks Graz verlieh das ÖSZ im Auftrag des BMB und der Nationalagentur Erasmus+ Bildung bereits zum 16. Mal das renommierte Europäische Sprachensiegel. Rund 60 Institutionen reichten 2017 ihre Initiativen zum Thema „Mehrsprachige Lernräume – zur Vielfalt ermutigen, zur Teilhabe befähigen“ ein. Die Kür der Gewinner war aufgrund der hohen Qualität der Projekte keine leichte Aufgabe für die Fachjury. Dennoch konnten u.a. ein Leuchtturmprojekt aus Kärnten die ExpertInnen überzeugen: Die VS Lind ob Velden organisierte gleich eine ganze SchulKulturWoche zum Thema „Kultur erleben Sprache verstehen – Impulse für Schule und Dorf“.

„Sprachen verbinden Menschen und schaffen Bildungsvielfalt. Daher geht ein großer Dank an die Pädagoginnen und Pädagogen, die wichtige Projekte initiieren, um die Sprachenvielfalt darzustellen und im schulischen Unterricht abzubilden,“ freute sich der Amtsführende Präsident Rudolf Altersberger über die vielen tollen Aktionen anlässlich des Sprachentages.

Text&Fotos: kore/LSR, ÖSZ

Schuljahr 2017/18: Bildungszentren weiter im Fokus

Was die insgesamt 61.107 Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2017/18 erwartet, gaben Bildungsreferent LH Peter Kaiser und AP Rudolf Altersberger im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz im Medienraum der Kärntner Landesregierung bekannt. Der Ausbau und die Investitionen in Bildungszentren, die Ganztagesangebote und die österreichweit einzigartigen Fortschritte im Bereich der Inklusion stehen auch weiterhin im Fokus aller Bemühungen.

„Österreichweit einzigartig sind die Fortschritte, die wir im Inklusionsbereich machen“, freute sich Kaiser. 85 Prozent aller Kinder mit besonderem Förderbedarf würden bereits inklusiv betreut werden. Ziel bleibe laut Kaiser, bis zum Schuljahr 2019/20 in Kärnten keine Sonderschulen mehr zu benötigen. Den Rückgang der SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf um 142 Personen, wertete Kaiser als erfreulich. Immer noch liege man in diesem Bereich bei 4,2 Prozent – vom Bund refundiert werden aber lediglich 2,7 Prozent. „Ich kann nur darauf aufmerksam machen, dass das Land hier aus seinem Budget finanziert, was vom Bund gesetzlich vorgegeben wird“, so der Landeshauptmann. Insgesamt seien es in diesem Bereich rund acht Millionen Euro, die Kärnten aufzubringen hat, um den hohen Bildungsstandard auch halten zu können.

Auf seine insgesamt 92 Bildungszentren könne Kärnten stolz sein, betonte Kaiser. Die Erfahrungen seien durchwegs positive, auch wenn die Umstellung vielerorts für Aufregung sorge. Gerade in Anbetracht der Diskussion rund um drohende Schließungen von Schulstandorten, müsse man sich darauf konzentrieren, Angebote dort zu konzentrieren, wo sie auch Sinn machen, meinte der Landeshauptmann. Am Plan, in jeder Gemeinde, so dort auch gewünscht, einen Schulstandort zu erhalten, sei trotz jüngster Kritik des Landesrechnungshofes auch weiterhin nicht zu rütteln.

Das Land fördert die Umbauten und Sanierungen im Rahmen des Kärntner Schulbaufonds. Investitionen, die auch die heimische Baukonjunktur beleben. Insgesamt sind das 18,7 Millionen Euro. Zudem sind mehr als 14 Millionen Euro in laufenden Projekten gebunden.

Auch der Ausbau der Ganztagesschulen gehe gut voran. Rund 5499 Schülerinnen und Schüler werden im kommenden Schuljahr an 162 Standorten in Ganztagesschulen oder schulischer Ganztagesbetreuung unterrichtet werden. Das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von knapp zehn Prozent. Mit erleichtertem Zugang zu Förderungen des Landes, sollen künftig auch die Beiträge für Eltern gesenkt werden können und damit das Angebot attraktiver werden.

Mit dem Thema „Gegen Gewalt und Mobbing in Kindergärten und Schulen“ wolle man laut Altersberger im Schuljahr 2017/18 einen ganz klaren Schwerpunkt setzen. Man werde versuchen, die Kinder vor allem für den bedachten Umgang mit Sozialen Netzwerken zu sensibilisieren. Die Digitalisierung der Schulen stehe auch weiterhin im Mittelpunkt. Im Bereich der Internationalisierung sei man bemüht darum, das Angebot von Auslandserfahrungen für die Schülerinnen und Schüler noch auszubauen. Zudem arbeite man im Landesschulrat an einer erweiterten Begabtenförderung.
Mit einem karitativen Projekt wolle man heuer zudem Kindern in anderen Ländern helfen. „In vielen Gegenden dieser Welt sind Unterrichtsmittel rar. Wir bitten daher alle Eltern und Kinder, die Schultaschen oder ähnliches nicht mehr brauchen, diese im Landesschulrat abzugeben. Wir werden uns bemühen, Kindern die es schwer haben, den Schulstart ein wenig zu erleichtern“, formulierten Kaiser und Altersberger am Ende der Pressekonferenz ein ganz spezielles Anliegen.

Text: LPD/Susanne Stirn
Foto: Büro LH Kaiser

„Schule der Zukunft“ – Praxis-HAK-Jet gewinnt bundesweiten Wettbewerb

Es war eine Nachricht wie ein Sahnehäubchen am Zeugnistag eines erfolgreichen Schuljahres: Die Praxis-HAK Völkermarkt konnte einen vom Bundesministerium für Familie und Jugend in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung veranstalteten Kreativwettbewerb zum Thema „Wie wir in Zukunft mit digitalen Medien lernen werden“ für sich entscheiden. Erst wenige Tage zuvor wurden die beteiligten Schülerinnen und Schüler, Daniel Kulter (4AK), Chiara Ellensohn, Marie-Christin Kitz, Denise Leitner und Kea Metzler von Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser geehrt, nun folgte die sensationelle Meldung aus der Bundeshauptstadt.

Der prämierte Clip war das Ergebnis eines gemeinsamen Brainstormings von Lernenden und Lehrenden im Kontext unserer Initiativen im Rahmen des Jahres der digitalen Bildung. Koordiniert von Prof. Martin Erian und Prof. Mario Kraiger wurden gemeinsam Perspektiven entwickelt, wie die Idee von „Schule 4.0“ im Unterrichtsalltag Einzug halten kann, ohne gleich alle vorhandenen Strukturen über Bord zu werfen. Direktorin Michaela Graßler: „Bei so einer tiefgreifenden Veränderung unseres Alltags wollen wir die Schülerinnen und Schüler unbedingt mit ins Boot holen und ihre Ideen ernst nehmen. Die Arbeiten an diesem Film haben uns dabei wieder einen wichtigen Schritt weitergebracht. Dass das Engagement so belohnt wird, ist eine tolle Sache.“ Der Film ist via Facebook und YouTube abrufbar.

Facebook: https://www.facebook.com/PraxisHakVoelkermarkt/videos/799806340192143/

YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=Phz9EvPME3c

 

Vollgas unterwegs im Jahr der digitalen Bildung: Digital kompetente Klassen in Kärnten

Die Digitalisierung durchdringt mittlerweile alle Lebensbereiche unserer Gesellschaft und der Umgang mit digitalen Medien wird als eine wesentliche Kulturtechnik unserer Zeit wahrgenommen, die in Zukunft noch mehr Bedeutung gewinnen wird. Die digital vernetzte Welt beeinflusst die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler und somit auch direkt oder indirekt den Unterricht. Damit sich Kinder in dieser digital vernetzten Welt zurechtfinden, müssen sie schon in der Volksschule beginnen digitale Kompetenzen zu erwerben. Dabei spielen in gleichem Maß technologische, gesellschaftlich-kulturelle sowie anwendungsbezogene Aspekte eine wichtige Rolle.

Viele Lehrerinnen und Lehrer arbeiten schon jetzt im Sinne dieser Entwicklung und integrieren anwendungsorientierte, gesellschaftlich-kulturelle und technologische Perspektiven der digitalen Bildung in ihren Unterrichtsalltag. Um diesen Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit zu bieten, ihre Bemühungen auch sichtbar zu machen, wurde das Projekt „Digital kompetente Klasse“ ins Leben gerufen. Zu diesem Projekt können sich Lehrpersonen aus den Volksschulen und Neuen Mittelschulen mit ihren Klassen anmelden.

In den Jahreszeugnissen von 53 Klassen der NMS und 6 Klassen von Volksschulen wird in diesem Schuljahr erstmals der Vermerk „Er/Sie hat am Projekt „Digital kompetente Klasse“ teilgenommen“ stehen: VS Ebenthal, VS Friesach, VS Himmelberg, VS Sörg, VS Ponfeld, NMS 11 Klagenfurt, BZ Lesachtal, NMS Ferlach, NMS Friesach, NMS St. Veit/Glan, NMS Weitensfeld, NMS Metnitz, NMS 2 Spittal, NMS Arnoldstein, NMS St. Jakob, NMS Griffen, NMS Griffen, NMS Völkermarkt, NMS Bad. St. Leonhard und NMS Wolfsberg

„Schülerinnen und Schüler, die geleitet Kompetenzen im Umgang mit den digitalen Medien erlernen und eintrainieren, können Gefahr und Nutzen erkennen und so ihr Lernen steuern. Die digitale Welt ermöglicht globale Perspektiven und bereitet auf die Arbeitswelt der Zukunft vor“, sagt Landesschulinspektorin Mag. Beatrice Haidl.

Mittels Umfrage wurde das Feedback zum Jahr der digitalen Bildung eingeholt. 72 Schulen haben in ihren Rückmeldungen festgehalten, dass eine Sensibilisierung der Lehrkräfte in Richtung neue Medien stattgefunden hat. „Lehrerinnen und Lehrer haben sich sowohl mit den Risiken, aber auch den großen Chancen, die die neuen Medien bieten, beschäftigt. Es konnten neue Impulse für die Weiterentwicklung gegeben werden. Negativ eingestellte Kolleginnen und Kollegen haben erkannt, dass die Medienkompetenz einen aktuellen Baustein unseres Schulsystems und somit einen unverzichtbaren Schlüssel zum Lernen darstellt. Sogar der Wunsch nach einem Pflichtfach wurde laut“, freut sich der Amtsführende Präsident Rudolf Altersberger darüber, dass im Jahr der digitalen Bildung eine erfolgreiche Sensibilisierung und Weiterentwicklung in Richtung digitale Kompetenzen in allen Schultypen gelungen ist. Die Sichtbarmachung in den Zeugnissen ist dabei das große Plus für Schülerinnen und Schüler.

Kleine Abgeordnete kreieren Schulmaskottchen

Eine Möglichkeit für Kinder den Schulalltag aktiv mitzugestalten, sind Schülerparlamente. Hier wird darüber diskutiert, was aus Sicht der Kinder an Schulen verbessert werden kann. 36 Schülerinnen und Schüler des Schulparlaments der VS 9 Klagenfurt, Dr. Theodor Körner-Schule, haben als besondere Projektidee des Schulparlaments ein eigenes Schulmaskottchen entworfen: Ein Schulfüchslein-Schlüsselanhänger mit dem „Wissen ist cool“ Schullogo.

„In Schülerparlamenten werden unsere Kärntner Schülerinnen und Schüler zu kritischen, selbstbewussten, eigenentscheidungsfähigen und demokratischen Persönlichkeiten ausgebildet,“ dankte der Amtsführende Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger der engagierten Schülerparlaments-Beauftragten der VS 9, Monika Lesiak-Just. Mit Stolz durfte er auch heuer wieder den kleinen Abgeordneten Urkunden für deren aktiven und freiwilligen Einsatz für die Schulgemeinschaft überreichen.

Zertifikatsverleihungen Peer-Mediation

Anfang Juli wurden in einem feierlichen Rahmen von Direktor Mag. Gerhard Hopfgartner und Anna Maria Gabalier, MA – Landesschulrat für Kärnten, Schulmediation – den angehenden Peer-MediatorInnen des Europagymnasiums die Zertifikate für ihre erfolgreich absolvierte Ausbildung überreicht. Zum Ziel haben sich die Peer-MediatorInnen genommen mit ihren erworbenen Kompetenzen zukünftig andere SchülerInnen in schwierigen Situationen und Konflikten begleiten und unterstützen zu können.

Die Ausbildung der SchülerInnen wurde mit viel Engagement von den beiden Peer-Coaches Frau Mag. Christiane Streit und Herrn Mag. Ingo Oberrauner am Schulstandort gestaltet und umfasste 42 Unterrichtsstunden. Wir gratulieren folgenden SchülerInnen zu ihrer absolvierten Peer-Mediationsausbildung und wünschen ihnen für ihre zukünftige Arbeit vor Ort alles Gute:

Christina Janesch, Valentina Juvan, Annmarie-Sophie Kuchling, Anna Oliva, Theresa Rassi, Katharina Huber, Julian Lechner, Maximilian Perne, Maximilian Brandstätter, Maximilian Buchwald, Charlotte Goess, Elizabeth Mochar, Gina Umschaden, Raphaela Waldhauser, Nicolaus Casati

Und auch auf LehrerInnenseite wurde fleißig gelernt. Es haben am 5. Juli 2017 an der Pädagogischen Hochschule Kärnten – Viktor Frankl Hochschule – 19 PädagogInnen den 4semestrigen Lehrgang für Mediation und Konfliktkompetenz im Bildungsbereich erfolgreich abgeschlossen und bekamen in einem ebenfalls feierlichen Rahmen ihre Abschlusszeugnisse überreicht. Die nun ausgebildeten Peer-Coaches haben bereits während ihrer Ausbildung an ihren schulischen Standorten Mediationsprojekte umgesetzt und werden in Zukunft an diesen weitergestalten. Wir freuen uns um das Interesse auf allen schulischen Ebenen an einem so aktuellen Thema und bedanken uns recht herzlich bei den Menschen, die mit ihrer Arbeit und ihrem Engagement einen wesentlichen Beitrag zu einer konstruktiven Konfliktkultur an den Schulen leisten und damit auch gewaltpräventiv tätig sind.

Text: und Anna Maria Gabalier, MA
Foto: Mag. Gerhard Hopfgartner

Schulpsychologinnen und Schulpsychologen helfen zum Schulschluss

Für die meisten Schülerinnen und Schüler ist der Zeugnistag ein Freudentag, denn es beginnen die Ferien. Bei einigen ist die Freude durch negative Noten getrübt. Für diese Schüler gilt es nicht zu verzagen, sondern zu überlegen, mit welchen Maßnahmen sie ihren Leistungsstand verbessern können.
Beratung und Unterstützung erhalten Schüler und Eltern von den Schulpsychologinnen und Schulpsychologen des Landesschulrates für Kärnten, die das ganze Jahr über in allen Bezirken als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

 

Aus Anlass des Schulschlusszeugnisses sind in allen Beratungsstellen Kärntens

am Freitag, den 7. Juli 2017
von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Schulpsychologinnen und Schulpsychologen für telefonische und persönliche Anfragen erreichbar.

 

Schulpsychologische Beratungsstelle Klagenfurt
Tel. Nr. +43 463 5812-720618

Schulpsychologische Beratungsstelle Feldkirchen
Tel. Nr. +43 463 5812-720604

Schulpsychologische Beratungsstelle Hermagor
Tel. Nr. +43 463 5812-720632

Schulpsychologische Beratungsstelle Spittal/Drau
Tel. Nr. +43 463 5812-720664

Schulpsychologische Beratungsstelle St. Veit/Glan
Tel. Nr. +43 463 5812-720654

Schulpsychologische Beratungsstelle Villach
Tel. Nr. +43 463 5812-720624

Schulpsychologische Beratungsstelle Völkermarkt
Tel. Nr. +43 463 5812-720684

Schulpsychologische Beratungsstelle Wolfsberg
Tel. Nr. +43 463 5812-720695

www.schulpsychologie.lsr-ktn.gv.at