„Schule der Zukunft“ – Praxis-HAK-Jet gewinnt bundesweiten Wettbewerb

Es war eine Nachricht wie ein Sahnehäubchen am Zeugnistag eines erfolgreichen Schuljahres: Die Praxis-HAK Völkermarkt konnte einen vom Bundesministerium für Familie und Jugend in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung veranstalteten Kreativwettbewerb zum Thema „Wie wir in Zukunft mit digitalen Medien lernen werden“ für sich entscheiden. Erst wenige Tage zuvor wurden die beteiligten Schülerinnen und Schüler, Daniel Kulter (4AK), Chiara Ellensohn, Marie-Christin Kitz, Denise Leitner und Kea Metzler von Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser geehrt, nun folgte die sensationelle Meldung aus der Bundeshauptstadt.

Der prämierte Clip war das Ergebnis eines gemeinsamen Brainstormings von Lernenden und Lehrenden im Kontext unserer Initiativen im Rahmen des Jahres der digitalen Bildung. Koordiniert von Prof. Martin Erian und Prof. Mario Kraiger wurden gemeinsam Perspektiven entwickelt, wie die Idee von „Schule 4.0“ im Unterrichtsalltag Einzug halten kann, ohne gleich alle vorhandenen Strukturen über Bord zu werfen. Direktorin Michaela Graßler: „Bei so einer tiefgreifenden Veränderung unseres Alltags wollen wir die Schülerinnen und Schüler unbedingt mit ins Boot holen und ihre Ideen ernst nehmen. Die Arbeiten an diesem Film haben uns dabei wieder einen wichtigen Schritt weitergebracht. Dass das Engagement so belohnt wird, ist eine tolle Sache.“ Der Film ist via Facebook und YouTube abrufbar.

Facebook: https://www.facebook.com/PraxisHakVoelkermarkt/videos/799806340192143/

YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=Phz9EvPME3c

 

Vollgas unterwegs im Jahr der digitalen Bildung: Digital kompetente Klassen in Kärnten

Die Digitalisierung durchdringt mittlerweile alle Lebensbereiche unserer Gesellschaft und der Umgang mit digitalen Medien wird als eine wesentliche Kulturtechnik unserer Zeit wahrgenommen, die in Zukunft noch mehr Bedeutung gewinnen wird. Die digital vernetzte Welt beeinflusst die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler und somit auch direkt oder indirekt den Unterricht. Damit sich Kinder in dieser digital vernetzten Welt zurechtfinden, müssen sie schon in der Volksschule beginnen digitale Kompetenzen zu erwerben. Dabei spielen in gleichem Maß technologische, gesellschaftlich-kulturelle sowie anwendungsbezogene Aspekte eine wichtige Rolle.

Viele Lehrerinnen und Lehrer arbeiten schon jetzt im Sinne dieser Entwicklung und integrieren anwendungsorientierte, gesellschaftlich-kulturelle und technologische Perspektiven der digitalen Bildung in ihren Unterrichtsalltag. Um diesen Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit zu bieten, ihre Bemühungen auch sichtbar zu machen, wurde das Projekt „Digital kompetente Klasse“ ins Leben gerufen. Zu diesem Projekt können sich Lehrpersonen aus den Volksschulen und Neuen Mittelschulen mit ihren Klassen anmelden.

In den Jahreszeugnissen von 53 Klassen der NMS und 6 Klassen von Volksschulen wird in diesem Schuljahr erstmals der Vermerk „Er/Sie hat am Projekt „Digital kompetente Klasse“ teilgenommen“ stehen: VS Ebenthal, VS Friesach, VS Himmelberg, VS Sörg, VS Ponfeld, NMS 11 Klagenfurt, BZ Lesachtal, NMS Ferlach, NMS Friesach, NMS St. Veit/Glan, NMS Weitensfeld, NMS Metnitz, NMS 2 Spittal, NMS Arnoldstein, NMS St. Jakob, NMS Griffen, NMS Griffen, NMS Völkermarkt, NMS Bad. St. Leonhard und NMS Wolfsberg

„Schülerinnen und Schüler, die geleitet Kompetenzen im Umgang mit den digitalen Medien erlernen und eintrainieren, können Gefahr und Nutzen erkennen und so ihr Lernen steuern. Die digitale Welt ermöglicht globale Perspektiven und bereitet auf die Arbeitswelt der Zukunft vor“, sagt Landesschulinspektorin Mag. Beatrice Haidl.

Mittels Umfrage wurde das Feedback zum Jahr der digitalen Bildung eingeholt. 72 Schulen haben in ihren Rückmeldungen festgehalten, dass eine Sensibilisierung der Lehrkräfte in Richtung neue Medien stattgefunden hat. „Lehrerinnen und Lehrer haben sich sowohl mit den Risiken, aber auch den großen Chancen, die die neuen Medien bieten, beschäftigt. Es konnten neue Impulse für die Weiterentwicklung gegeben werden. Negativ eingestellte Kolleginnen und Kollegen haben erkannt, dass die Medienkompetenz einen aktuellen Baustein unseres Schulsystems und somit einen unverzichtbaren Schlüssel zum Lernen darstellt. Sogar der Wunsch nach einem Pflichtfach wurde laut“, freut sich der Amtsführende Präsident Rudolf Altersberger darüber, dass im Jahr der digitalen Bildung eine erfolgreiche Sensibilisierung und Weiterentwicklung in Richtung digitale Kompetenzen in allen Schultypen gelungen ist. Die Sichtbarmachung in den Zeugnissen ist dabei das große Plus für Schülerinnen und Schüler.

Kleine Abgeordnete kreieren Schulmaskottchen

Eine Möglichkeit für Kinder den Schulalltag aktiv mitzugestalten, sind Schülerparlamente. Hier wird darüber diskutiert, was aus Sicht der Kinder an Schulen verbessert werden kann. 36 Schülerinnen und Schüler des Schulparlaments der VS 9 Klagenfurt, Dr. Theodor Körner-Schule, haben als besondere Projektidee des Schulparlaments ein eigenes Schulmaskottchen entworfen: Ein Schulfüchslein-Schlüsselanhänger mit dem „Wissen ist cool“ Schullogo.

„In Schülerparlamenten werden unsere Kärntner Schülerinnen und Schüler zu kritischen, selbstbewussten, eigenentscheidungsfähigen und demokratischen Persönlichkeiten ausgebildet,“ dankte der Amtsführende Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger der engagierten Schülerparlaments-Beauftragten der VS 9, Monika Lesiak-Just. Mit Stolz durfte er auch heuer wieder den kleinen Abgeordneten Urkunden für deren aktiven und freiwilligen Einsatz für die Schulgemeinschaft überreichen.

Zertifikatsverleihungen Peer-Mediation

Anfang Juli wurden in einem feierlichen Rahmen von Direktor Mag. Gerhard Hopfgartner und Anna Maria Gabalier, MA – Landesschulrat für Kärnten, Schulmediation – den angehenden Peer-MediatorInnen des Europagymnasiums die Zertifikate für ihre erfolgreich absolvierte Ausbildung überreicht. Zum Ziel haben sich die Peer-MediatorInnen genommen mit ihren erworbenen Kompetenzen zukünftig andere SchülerInnen in schwierigen Situationen und Konflikten begleiten und unterstützen zu können.

Die Ausbildung der SchülerInnen wurde mit viel Engagement von den beiden Peer-Coaches Frau Mag. Christiane Streit und Herrn Mag. Ingo Oberrauner am Schulstandort gestaltet und umfasste 42 Unterrichtsstunden. Wir gratulieren folgenden SchülerInnen zu ihrer absolvierten Peer-Mediationsausbildung und wünschen ihnen für ihre zukünftige Arbeit vor Ort alles Gute:

Christina Janesch, Valentina Juvan, Annmarie-Sophie Kuchling, Anna Oliva, Theresa Rassi, Katharina Huber, Julian Lechner, Maximilian Perne, Maximilian Brandstätter, Maximilian Buchwald, Charlotte Goess, Elizabeth Mochar, Gina Umschaden, Raphaela Waldhauser, Nicolaus Casati

Und auch auf LehrerInnenseite wurde fleißig gelernt. Es haben am 5. Juli 2017 an der Pädagogischen Hochschule Kärnten – Viktor Frankl Hochschule – 19 PädagogInnen den 4semestrigen Lehrgang für Mediation und Konfliktkompetenz im Bildungsbereich erfolgreich abgeschlossen und bekamen in einem ebenfalls feierlichen Rahmen ihre Abschlusszeugnisse überreicht. Die nun ausgebildeten Peer-Coaches haben bereits während ihrer Ausbildung an ihren schulischen Standorten Mediationsprojekte umgesetzt und werden in Zukunft an diesen weitergestalten. Wir freuen uns um das Interesse auf allen schulischen Ebenen an einem so aktuellen Thema und bedanken uns recht herzlich bei den Menschen, die mit ihrer Arbeit und ihrem Engagement einen wesentlichen Beitrag zu einer konstruktiven Konfliktkultur an den Schulen leisten und damit auch gewaltpräventiv tätig sind.

Text: und Anna Maria Gabalier, MA
Foto: Mag. Gerhard Hopfgartner

Schulpsychologinnen und Schulpsychologen helfen zum Schulschluss

Für die meisten Schülerinnen und Schüler ist der Zeugnistag ein Freudentag, denn es beginnen die Ferien. Bei einigen ist die Freude durch negative Noten getrübt. Für diese Schüler gilt es nicht zu verzagen, sondern zu überlegen, mit welchen Maßnahmen sie ihren Leistungsstand verbessern können.
Beratung und Unterstützung erhalten Schüler und Eltern von den Schulpsychologinnen und Schulpsychologen des Landesschulrates für Kärnten, die das ganze Jahr über in allen Bezirken als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

 

Aus Anlass des Schulschlusszeugnisses sind in allen Beratungsstellen Kärntens

am Freitag, den 7. Juli 2017
von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Schulpsychologinnen und Schulpsychologen für telefonische und persönliche Anfragen erreichbar.

 

Schulpsychologische Beratungsstelle Klagenfurt
Tel. Nr. +43 463 5812-720618

Schulpsychologische Beratungsstelle Feldkirchen
Tel. Nr. +43 463 5812-720604

Schulpsychologische Beratungsstelle Hermagor
Tel. Nr. +43 463 5812-720632

Schulpsychologische Beratungsstelle Spittal/Drau
Tel. Nr. +43 463 5812-720664

Schulpsychologische Beratungsstelle St. Veit/Glan
Tel. Nr. +43 463 5812-720654

Schulpsychologische Beratungsstelle Villach
Tel. Nr. +43 463 5812-720624

Schulpsychologische Beratungsstelle Völkermarkt
Tel. Nr. +43 463 5812-720684

Schulpsychologische Beratungsstelle Wolfsberg
Tel. Nr. +43 463 5812-720695

www.schulpsychologie.lsr-ktn.gv.at

Filmprojekt HTL Mössingerstraße „LOIBL 2017″

Im Zuge des Geschichteunterrichts hatte die 2BHET der Abteilung für Elektrotechnik der HTL Mössingerstraße, im April 2017 die Idee, ihr technisches Know-How dazu zu nützen, ein regionales, zeitgeschichtliches Thema anhand eines Kurzfilms einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Um das Projekt professionell realisieren zu können, wurden vor Ort Filmaufnahmen gemacht. Von Univ.-Prof. Dr. Peter Gstettner, einem der Initiatoren für die Aufarbeitung dieses lange verdrängten und dunklen Stücks Kärntner Zeitgeschichte, wurden die Schülerinnen und Schüler bereits vorab intensiv mit dem Thema vertraut gemacht. Bereits zu diesem Zeitpunkt verstanden sie, wie wichtig es ist, „Erinnerungsarbeit“ zu leisten, damit die unfassbaren Gräuel des NS-Terrorregimes und der couragierte Widerstand der Häftlinge niemals in Vergessenheit geraten und die Opfer der Nationalsozialisten retrospektiv ein würde- und respektvolles Andenken erhalten.

Am 11. Mai 2017 war es dann soweit und die 2BHET unternahm – unter der fachkundigen Betreuung von Univ.-Prof. Dr. Peter Gstettner, Dr. Gerti Malle und Mag. Willi Seidl vom Mauthausen Komitee Kärnten/Koroška – einen Lehrausgang zur Loibl-Gedenkstätte. Ausgestattet mit einer GoPro Hero 4, einer Panasonic HC-V757, einem Rode Podcaster und einem Sennheiser MD441-U Mikrofon versuchten sie, die Schauplätze des Grauens zu dokumentieren und möglichst viel Videomaterial aufzuzeichnen.

Das KZ Loibl war ein Außenlager des KZ Mauthausen, wo von 1943 bis 1945 – aufgeteilt auf ein Nordlager im heutigen Kärnten und ein Südlager auf der slowenischen Seite – 1.800 Menschen geschunden wurden, deren Arbeitskraft dem Zweck diente, einen Tunnel unter dem Loibl zu graben. 39 Menschen unterschiedlicher Nationen ließen an der –von den ehemaligen Insassen so genannten – „Baustelle des Todes“ ihr Leben.

Univ.-Prof. Dr. Gstettner erklärte anhand historischer Fotografien, wie das KZ ausgesehen hat und welch beispiellose Willkür und Brutalität im Lager geherrscht haben. Den Abschluss bildete ein kurzes Innehalten neben dem ehemaligen Krematorium und einer im Gedenken an diese leidvolle Zeit und als Mahnung wider die Gleichgültigkeit errichteten Statue des Künstlers Boris Kobe.

In den Wochen nach der Exkursion wurde das Videomaterial begutachtet und passende Szenen für den Kurzfilm ausgewählt. Danach wurde nach adäquater Musik gesucht, um den Filmsequenzen noch mehr Ausdruck zu verleihen und die Atmosphäre dieses furchtbaren Ortes klanglich einzufangen. In weiterer Folge wurden die einzelnen Teile des Films mit Sony Vegas Pro14 geschnitten und mit Adobe After Effects mit passenden Filtern versehen.

Wie vielen Menschen war auch den Schülerinnen und Schülern bis zu Beginn des Projekts nicht bewusst, welche Geschichte sich hinter diesem Ort verbirgt, den  alle nach diesem Lehrausgang bei einer zukünftigen Fahrt durch den Tunnel für immer mit anderen Augen sehen werden.

Videolink: https://m.youtube.com/watch?v=06D-vr6PRrk

Text&Foto: Sandro KAPONIG, Raphael PIRKER, Jan PERNÉ, Fabian WERNITZNIG, Mag.a Mirjam REIN

 

Talentecamp für junge Forscherinnen und Forscher

Mit speziell ausgewählten Kursinhalten aus dem naturwissenschaftlichen Bereich wurde im Rahmen des Schuljahres 2016/17 interessierten und begabten Schülerinnen und Schülern der AHS/NMS und BMHS über das Jahr verteilt mit jeweils 2-tägigen Kursen ein Programm geboten, um ihr Interesse am Entdecken, Forschen, Experimentieren zu unterstützen und zu fördern.

Das Talentecamp bietet besonders interessierten Schülerinnen und Schülern der AHS; NMS und BMHS im Alter von 13 bis 19 Jahren die Möglichkeit

– das vorhandene Wissen zu vertiefen und durch Auseinandersetzung mit neuen Fachgebieten zu erweitern,

– unter Anleitung qualifizierter Fachleute Grundlagen und Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens zu erleben bzw. neue Wissensbereiche zu entdecken,

– effiziente Teamarbeit zu erleben,

– die persönlichen, sozialen und kreativen Kompetenzen auszuloten und

– die Fähigkeiten im Bereich Kommunikation und Präsentation zu schulen.

Augenmerk gelegt wird in den Kursen auf Selbständigkeit, fachliches Niveau, kooperative Arbeitsformen und Einübung in wissenschaftliche Standards.

Die Kursinhalte gehen über den normalen Lehrplan hinaus und sind so gewählt, dass vernetztes und kreatives Denken gefördert wird.

Rund 100 Kinder und Jugendliche hatten sich für die Kurse des Talentecamps im Schuljahr 2016/17 angemeldet, letztlich haben insgesamt 95 SchülerInnen aus NMS, AHS und BMHS mit Begeisterung und großem Engagement das Angebot genutzt. Einige SchülerInnen erklärten im Rahmen der Präsentation, dass sie das Kursangebot auch zur Vorbereitung auf die EUSO nutzten, andere zur Vorbereitung aufs Studium und einige aus reinem Interesse an den naturwissenschaftlichen Phänomenen. Am 30.06.2017 wurden nach einer Präsentation der Arbeitsergebnisse der einzelnen Gruppen im Großen Saal des Landesschulrat für Kärnten die Teilnehmerurkunde durch LSR-Präsidenten Rudolf Altersberger, Mag. Gerlinde Duller und Mag. Peter Holub überreicht. Die feierliche Würdigung des Engagements wurde mit einem kleinen Imbiss abgeschlossen.

Im Kurs Biologie – Proteomik-Die komplexe Welt der Proteine haben 27 SchülerInnen aus Europagymnasium, HTL Mössingerstraße, IBG, HAK1, BG/BRG Perau, BRG Feldkirchen, und Sir Karl Popper-Schule gearbeitet. KursleiterIn: Dr. Christina Morgenstern und Mag. Stefan Amlacher

Der Kurs Chemie – Vom Mobiltelefon zum Elektroauto wurde insgesamt mit 3 Kurse mit 30 SchülerInnen aus Europagymnasium, BG/BRG Mössingerstraße; BRG Feldkirchen, NMS 10 Klagenfurt; NMS Althofen, NMS Velden, HAK 1 Klagenfurt, IBG und HTL Mössingerstraße durchgeführt. Kursleiter: Mag. Karl Brachtl

Den Kurs Fizika/PhysikNihaj lahko povzroči tsunami/ Eine Schwingung kann einen Tsunami verursachen / besuchten 9 SchülerInnen aus BG/BRG für Slowenen, NMS Moosburg, NMS 1; BG/BRG St. Martin/Villach, RNMS Felkirchen, NMS Velden, NMS PH Kärnten. Kursleiter: Dr. Niko Ottowitz

Den Kurs Technik: Von den Grundlagen der Elektronik bis zur Funktionsweise eines Kühlschrankes haben 14 SchülerInnen aus NMS 10 Klagenfurt, RNM Feldkirchen, NMS Velden und NMS PH Kärnten absolviert. Kursleiter: DI Herwig Guggi

Für den Kurs Physik: Physikalisches Spielzeug haben sich 10 SchülerInnen aus IBG, Europagymnasium, BRG Feldkirchen und BG/BRG Perau angemeldet. Kursleiter: Mag. Günther Suntinger

Am Kurs Erdwissenschaften: Atmosphäre und Hydrosphäre / Paläontologie haben 6 SchülerInnen aus CHS Villach, IBG, BG/BRG für Slowenen, BG/BRG Mössingerstraße, Europagymnasium und BG/BRG Perau teilgenommen. KursleiterIn: DI Michael Lukas und Dr. Claudia Dojen

Fotos: kore/LSR

 

Politische Bildung und Engagement zahlen sich aus!

Der Hauptpreis beim Landesfinale „Quiz Politische Bildung –Europa-Quiz 2017“ war diesmal eine Reise nach Brüssel, Brügge und Gent (27.-30. März 2017). Eine außerordentliche Gruppe mit bester Altersdurchmischung von 13 bis 77 Jahren, sehr unternehmungsfreudig und wissbegierig, machte sich per Kleinbus auf den Weg nach Venedig, um von dort in die Hauptstadt der EU zu fliegen.

Ein Besuch im Verbindungsbüro Kärnten in Brüssel, die Erkundung des Besucherzentrums Parlamentarium, die Teilnahme an einer Sitzung der Digital Europe Working Group und ein ausführliches Gespräch mit Dr. Eugen Freund samt anschließender Führung im Europäischen Parlament standen auf dem Programm. Mit großem Interesse haben die Schülerinnen und Schüler an all diesen Veranstaltungen teilgenommen und sich bei Informations-und Diskussionsveranstaltungen mit erstaunlichem Engagement selbst inhaltlich sehr versiert eingebracht.

In den von Prof. Mag. Günter Walko bestens vorbereiteten und geleiteten Stadtführungen wurden einige Hotspots der Zentren von Brüssel, Brügge und Gent kennengelernt. Diese konnten in der freien Zeit auch noch selbständig erkundet werden.  Natürlich durfte neben dem Bestaunen der Sehenswürdigkeiten auch der Genuss von guter belgischer Schokolade, Waffeln und Fritten nicht zu kurz kommen. Bei den gemeinsamen Unternehmungen, den Abendessen und den Reflexionsgesprächen an der Hotelbar sind in kürzester Zeit neue Freundschaften entstanden. Diese Reise war für alle Beteiligten ein voller Erfolg – Politische Bildung zahlt sich eben aus!

Alle erwachsenen Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Reise waren und sind begeistert von dieser engagierten, liebenswürdigen Jugend. Diese Reise bleibt allen ganz sicher in bester Erinnerung.

Großer Dank gilt den Unterstützern und Sponsoren dieser Reise, Dr. Josef Feldner (KHD), Präsident Rudolf Altersberger, Europäische Union und Land Kärnten – Landesjugendreferat.

Text&Fotos: Mag. Gerlinde Duller/Landeskoordinatorin für Kärnten,Prof. Mag. Gerhild Moritz-Schloffer

Fotolink: https://goo.gl/photos/v4heVhW1hDypazf59

„Erasmus“ und Europa im Villacher ATRIO präsentiert

Das EU-Programm „Erasmus+“ bietet jungen Menschen die Möglichkeit, in einem anderen Land zu lernen und zu studieren, eine Ausbildung zu absolvieren, zu arbeiten oder eine Freiwilligentätigkeit auszuüben. Diese Chance haben auch schon viele Kärntnerinnen und Kärntner genutzt – in den 30 Jahren, die es „Erasmus“ bereits gibt.

Ganz im Zeichen von Europa und „Erasmus“ stand auch das Einkaufszentrum ATRIO in Villach. Unter anderem präsentierten Schülerinnen und Schüler aus berufsbildenden Schulen ihre Projekte, es gab eine Euro-Modeschau, Musik, Tanz, Kunst und Kreativität, ein Europagewinnspiel und natürlich eine „Erasmus“-Geburtstagstorte. Weitere Highlights im gesamten Areal waren die Visualisierung der E-Mobilität der HTL Mössingerstraße und Kunst- und Kreativwerkstatt der HLW Spittal sowie die Infostände folgender BMHS: KTS Villach, CHS Villach, HLW Spittal, HLW Caritas, WIMO, HLW St. Peter, HTL Villach, HTL Mössingerstrasse, HTL Ferlach, HAK Villach, HAK Völkermarkt und FS. f. Sozialberufe St. Andrä.

Landeshauptmann Peter Kaiser kam als Bildungs- und EU-Referent zur Fest- und Informationsveranstaltung. Er dankte allen dafür Verantwortlichen und strich die großartigen Leistungen der Kärntner berufsbildenden Schulen hervor: „Ihr seid Aushängeschilder, das zeigt sich auch hier bei euren Infoständen eindrucksvoll.“

Kaiser schnitt zusammen mit den anderen Ehrengästen die von der Kärntner Tourismusschule gebackene Geburtstagstorte an und nahm auch die Ziehung des Europagewinnspiels vor. Die Frage lautete „Wie viele Mitgliedsstaaten hat die EU derzeit inklusive Großbritannien“. Hauptpreis war ein Wochenende in Portorož.

Unter den vielen Anwesenden waren u.a. Landtagspräsident Reinhart Rohr, der Amtsführende Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger, ATRIO-Manager Richard Oswald als Hausherr, Villachs Vizebürgermeisterin Petra Oberrauner, Martin Prinz von der „Nationalagentur Erasmus+ Bildung“, Roland Arrich von der Pädagogischen Hochschule Kärnten, Landesschulinspektorin Renate Kanovsky-Wintermann sowie die Landesschulinspektoren Axel Zafoschnig und Klaus-Peter Haberl. Die Feier zum „Erasmus“-Jubiläum wurde vom Landesschulrat für Kärnten, der Pädagogischen Hochschule Kärnten und der „Nationalagentur Erasmus+ Bildung“ gemeinsam mit den Schulen veranstaltet. Ihr Ziel war es, die Begegnung von Schulen, Projektpartnern und Wirtschaft aus dem Alpen-Adria-Raum zu ermöglichen. Ein erklärtes Bildungsziel ist es, Schülerinnen und Schüler der berufsbildenden mittleren und höheren Schulen für eine Welt der Internationalität und wirtschaftlichen Verflechtung vorzubereiten.

Fotolink (kore/LSR): https://goo.gl/photos/FWmwCeXm4diAxFLm6

Text: LPD

MINT Gütesiegel für die Vorzeigeschule HTL Mössingerstraße

Im Rahmen einer feierlichen Verleihung im Haus der Industrie in Wien überreichten Bundesministerin Dr.in Sonja Hammerschmied und die Träger der Initiative am 2. Mai 2017 das MINT-Gütesiegel an die HTL Mössingerstaße. Direktor Dipl.-Ing. Hubert Lutnik nahm das Gütesiegel mit Stolz entgegen.

Unter 142 Einreichungen gelang es der HTL Mössingerstraße die Jury von den besonderen Initiativen und Leistungen im Bereich des MINT-Unterrichtes an der Schule zu überzeugen. MINT-Fächer haben in einer HTL sowieso einen hohen Stellenwert, daher werden mit dem Gütesiegel nur jene Schulen ausgezeichnet, die über die reguläre Stundentafel hinaus überragende Leistungen im Bereich der Förderung des Technikinteresses schon ab dem frühkindlichen Alter, der Motivation von Mädchen für die Technik und der praxisbezogenen, technischen Weiterentwicklung aufweisen können.

Gerade im Bereich des innovativen Unterrichts bietet die HTL Mössingerstraße unter der Leitung von Burkhard Grabner und Andrea Scheinig zahlreiche Projekte an, die Kinder und Jugendliche bereits vom Kindergartenalter an für die Technik begeistern. Diese Projekte sind fächer- und institutionenübergreifend und bedienen sich zahlreicher neuer Unterrichtsmethoden wie learning by doing, Tutor/innen-System und erforschendes Lernen. Im Deutschunterricht werden die Jugendlichen zu Tutor/innen ausgebildet und sie planen und organisieren die Projekte selbstständig. Kinder aus verschiedenen Kindergärten besuchen die HTL und bauen unter Anleitung der HTL Schüler/innen kleine Spielzeuge mit Elektromotoren (Stromkreis, Lötübungen an der Platine), die sie mit nach Hause nehmen können. Dieses Projekt wird nach diesem Prinzip nachhaltig und aufbauend mit Volksschulen, NMS und der Kooperationsklasse des BG/BRG Mössingerstraße weitergeführt, die gefertigten Werkstücke werden anspruchsvoller und beinhalten auch Anwenderprogrammierungen. Die Kinder und Jugendlichen erfahren Technik als etwas Spannendes, das Spaß macht, unabhängig von ihrem Geschlecht oder ihrer Herkunft.

Mit dem MINT-Gütesiegel werden unter anderem diese Projekte entsprechend gewürdigt und die Qualität der Schulausbildung an der HTL Mössingerstraße wird von einer unabhängigen Jury bestätigt.

Text: HTL Mössingerstraße

Foto: Mintschule Österreich