Kundgebung „Die Würde des Menschen ist unantastbar – 70 Jahre UN-Menschenrechtsdeklaration“

Das Kärntner Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung hat am 10.12.2018 in Kooperation mit dem Landesschulrat für Kärnten, der Plattform Politische Bildung Kärnten, Amnesty International Villach und dem Präsidenten des Kärntner Landtages zur öffentlichen Kundgebung unter dem Motto „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ im Landhaushof eingeladen. Im Mittelpunkt der Kundgebung und aller Statements stand die Bedeutung der Menschenrechte für eine demokratische, menschenwürdige und solidarische Gesellschaft.

Mitgestaltet haben diese Veranstaltung Schülerinnen und Schüler

  • der WIMO Klagenfurt,
  • des Europagymnasiums,
  • des Bachmanngymnasiums,
  • der Fachberufsschule II Klagenfurt,
  • der Fachschule für Sozialberufe I Klagenfurt und
  • der NMS 10 Klagenfurt

Sie präsentierten nach den Begrüßungsworten des Ersten Präsidenten des Kärntner Landtags – Ing. Reinhart Rohr, ausgewählte Artikel der Menschrechtserklärung in Verbindung mit eigenen, im Unterricht erarbeiteten, Statements. Nach jedem Statement proklamierten alle an der Kundgebung beteiligten Personen im Chor: „Die Würde des Menschen ist unantastbar!“

Eine Klasse des Ingeborg-Bachmann-Gymnasiums hat zudem ihre kreative Bearbeitung dieser Themenstellungen in Form von Transparenten vorgestellt.

Alle Vertreter der veranstaltenden Organisationen bekundeten den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Lehrerinnen und Lehrern verbal ihre große Wertschätzung für die Beschäftigung mit den Menschenrechten im Unterricht sowie für ihre aktive Beteiligung an der Kundgebung. Trotz herrschender Kälte und vieler blaugefrorener Finger haben die jungen und älteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer interessiert die Statements des Bildungsdirektors Dr. Robert Klinglmair, des Vertreters von Amnesty International Villach, Mag. Edmund Huditz, des Vertreters der Plattform Politische Bildung, des Ersten Landtagspräsidenten Ing. Reinhart Rohr sowie der Vertreterin des Kärntner Armutsnetzwerks, Susanne Scheiber MA, vernommen und aufgenommen.

Bildungsdirektor Dr. Robert Klinglmair war begeistert vom Engagement der Schulen und vorallem dem der Schülerinnen und Schüler, ein Zeichen zu setzen, dass Menschenrechte nichts Selbstverständliches sind. Zudem hob er als Vertreter des Kärntner Schulsystems besonders den Artikel 23 „Recht auf Arbeit“ hervor, da Bildung die Basis dafür ist, in der Arbeitsgesellschaft überhaupt anzukommen. Jede Schülerin/jeder Schüler sollte unabhängig von sozialer und finanzieller Herkunft das gleiche Recht auf Bildung haben, um damit auch eine gesellschaftliche Teilhabe zu gewährleisten. Ein besonderer Dank ergeht an Mag. Gerlinde Duller für die perfekte Organisation im Vorfeld und die zahlreichen Aktivitäten im Bereich der politischen Bildung.

Fotolink Günter Kramer

Fotolink Kärntner Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung

Text: LSR/Mag. Gerlinde Duller

Fotos: Günter Kramer; Kärntner Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung

Jugendliche vertraten beim Kärntner Schülerlandtag ihre Standpunkte

Im Sitzungssaal des Kärntner Landtags nahmen engagierte Schülervertreterinnen und Schülervertreter Platz, um über zahlreiche schulrelevante Themen zu debattieren. Mit der neuen Landesverfassung ist der Schülerlandtag zweimal jährlich fix verankert und verfügt zudem über gestärkte Rechte. So werden die vom Schülerparlament beschlossenen Anträge an die zuständigen Landtagsausschüsse weitergeleitet und dort verbindlich behandelt.

Landeshauptmann und Bildungsreferent Peter Kaiser lobte bei seiner Begrüßung das demokratische Engagement der Schülerinnen und Schüler und ihren Willen, die Zukunft des Landes aktiv mitgestalten zu wollen. „Ich freue mich immer, wenn ich junge Menschen sehe, die bereits sehr früh bereit sind, zusätzlich Verantwortung für ihre Interessensgruppe zu übernehmen. Es ist nicht selbstverständlich, Positionen gegenüber Autoritäten zu vertreten“, so Kaiser. Der Landeshauptmann sah in den gestellten Anträgen der Delegierten ein „sehr breites Spektrum an gesellschaftspolitischen Problemen, die hier behandelt werden“. Man werde nicht alle Forderungen der Delegierten sofort und zu 100 Prozent umsetzen können. „Aber sie sollen sich sicher sein, dass es das Bemühen der Verantwortungsträgerinnen und Verantwortungsträger der Kärntner Landespolitik ist, ihre Anträge in möglichst positiver Form umzusetzen“, so Kaiser zu den Schülervertreterinnen und Schülervertretern.

Landtagspräsident Reinhart Rohr begrüßte die Schülerinnen und Schüler „mit großer Freude“ im Hohen Haus. Es sei ihm ein besonderes Anliegen, dass die Schülerparlamente zweimal im Jahr im Kärntner Landtag tagen und dass dies nunmehr die Geschäftsordnung des Landtags auch so vorsehe. „Alle eure Anträge, die ihr heute in Verhandlung nehmt, werden dem jeweiligen zuständigen Landtagsausschuss zugeteilt und dort verbindlich behandelt. Eure Arbeit fließt somit in das Geschehen des Kärntner Landtages mit ein“, erklärte Rohr die Neuerung seit der aktuellen Legislaturperiode.

Bildungsdirektor Robert Klinglmair bedankte sich als Vertreter des Kärntner Schulwesens dafür, dass es möglich sei, im Hohen Haus das Schulparlament durchzuführen. „Es freut mich ganz besonders, dass Kärnten im Bereich der Politischen Bildung eine Vorreiterrolle übernimmt“, so Klinglmair, der auf die kommenden EU-Wahlen hinwies. „Viele unserer Gesetze werden von der Europäischen Union gemacht. Daher bitte ich sie, sich anzusehen, wie europäische Politik funktioniert, damit die Stimme Österreichs auch durch sie über die Grenzen hinaus gehört wird“, so Klinglmair.

Die jungen Delegierten bekamen zudem die Möglichkeit, von Vertretern der Landtagsfraktionen – den Landtagsabgeordneten Stefan Sandrieser, Christoph Staudacher, Herbert Gaggl und Hartmut Prasch – Antworten auf ihre Fragen zu aktuellen Bildungsthemen zu erhalten. Unter den insgesamt 14 Anträgen der Schülerinnen und Schüler befanden sich unter anderen die Forderungen nach einer gesunden und regionalen Bio-Jause, einer Neuregelung des Rauchverbotes oder nach freien Lehrlingsfahrten auch für über 24-jährige. Den Vorsitz des Schülerlandtages führte BMHS-Landesschulsprecherin Julia Gruber.

Text: LPD Kärnten/Fabian Rauber
Fotos: LPD Kärnten/Just

Teilnehmerrekord beim Firmentag der HTL Wolfsberg & Auftakt für neues Interreg-Projekt

Der jährlich stattfindende Firmentag an der HTL Wolfsberg ist eine Informations- & Kontakt-Messe exklusiv für die Schülerinnen und Schüler der HTL Wolfsberg. Diese Veranstaltung bietet den Schülerinnen und Schülern aller vier Fachrichtungen (Maschinenbau-Automatisierungstechnik, Mechatronik, Betriebsinformatik und Wirtschaftsingenieur-Maschinenbau) die Möglichkeit, Kontakte für den Berufseinstieg, für Ferialpraktika bzw. für (Abschluss-)Projekte zu knüpfen. Für die Unternehmen stellt sie wiederum eine Möglichkeit dar, zukünftige Absolventinnen und Absolventen der HTL kennenzulernen.

Die Zahl der teilnehmenden Unternehmen ergab auch heuer wieder einen neuen Rekordwert: 52 Unternehmen aus dem Lavanttal und aus den benachbarten Regionen der Steiermark und Kärnten – von Leoben, Murtal und Graz bis Klagenfurt und Villach – sorgten für ein interessantes und vielfältiges Angebot und einen spannenden Vormittag.

Interreg Projekt „Engineering Education 4.0“ („E-Edu 4.0“)

Im Rahmen des Firmentages wurde auch das Projekt „Engineering Education 4.0“ vorgestellt. Dieses Interreg Projekt wird von sechs Projektpartnern aus Italien und Österreich durchgeführt und verfolgt das Ziel, Lernumgebungen und Lernunterlagen zu den Themen „Industrie 4.0“ und „Bildung 4.0“ zu schaffen. An der HTL Wolfsberg sind im Rahmen dieses Projektes in den kommenden Monaten Investitionen in Labor- und Werkstättenausstattungen von ca. 90.000 Euro geplant, welche zur Gänze durch EU-Mittel und einer Kofinanzierung durch den KWF gefördert werden.

Fertigungslogistik am neuesten Stand inklusive der Einbindung von Augmented und Virtuell Reality zur Arbeitsplatzgestaltung und Ablaufsteuerung sowie vorbeugende Maschinen- und Anlagenüberwachung werden in naher Zukunft den Schülerinnen und Schülern der HTL Wolfsberg zur Verfügung stehen. Zusätzlich werden interaktive Klassenraumelemente angeschafft und damit neue Lehr- und Lernkonzepte erprobt werden.

Bei diesem sog. „Projekt-Aperitivo“ konnten zahlreiche Ehrengäste begrüßt werden. Grußworte sprachen u.a. Bildungsdirektor Dr. Robert Klinglmair, Ministerialrat Mag. Wolfgang Pachatz vom bmbfw, Landesschulinspektor Dr. Axel Zafoschnig, Bürgermeister Hans-Peter Schlagholz, Vereinsobmann des VLW Edwin Storfer, Vertreter der Industriellenvereinigung Mag. Wolfgang Pucher sowie Mahle-GF und Obmann des Ingenieurforum Wolfsberg Mag. Klaus Schöffmann.

Firmen- Klassenpatenschaften

Die Veranstaltung wurde zusätzlich genutzt um den ersten offiziellen Kontakt der 1.Jahrgänge mit den Firmen-Klassenpaten feierlich zu begehen. Im Rahmen dieser Patenschaft wird jeder Klasse der HTL ein Unternehmen zur Seite gestellt, welches die Klasse in ihrer Ausbildung fünf Jahre lang begleitet. Dadurch sollen die Schülerinnen und Schülern einen tieferen Einblick in die Arbeit des Unternehmens erhalten. Die heuer neu vergebenen Kassenpaten sind die Unternehmen Magna, Schwing, ASCO, Konrad Forsttechnik und Beko.

Text&Fotos: HTL Wolfsberg

Kärntner SchülerInnen im Jugendparlament

Auf Einladung des Präsidenten des Nationalrates findet im österreichischen Parlament in Wien regelmäßig ein Jugendparlament statt. Ob nun im Klub für die eigene Position werben, Kompromisse suchen, Reden vorbereiten und schließlich über eine Gesetzesvorlage abstimmen – bei Ausschuss- und Plenarsitzungen haben die Jugendlichen einen Tag lang Gelegenheit, einmal selbst zu erleben, was es heißt, PolitikerIn zu sein, und wie politische Entscheidungen zu Stande kommen. Die Aufgabe bestand diesmal darin, eine fiktive Gesetzesvorlage zum Thema „Politische Bildung“ zu diskutieren.

Das Jugendparlament möchte für Jugendliche demokratische Entscheidungsprozesse nachvollziehbar machen und gleichzeitig ein vertieftes Verständnis für parlamentarische Abläufe vermitteln. Der Gesetzgebungsprozess soll in seinen Kernpunkten verstanden und nachvollzogen, nicht nur simuliert werden.

Am Beginn des Jugendparlaments steht die Aufteilung der TeilnehmerInnen in vier fiktive Klubs. Jeder der Klubs erarbeitet seine Position zu einem vorliegenden Gesetzesvorschlag, wählt eine/n Vorsitzende/n und bestimmt, welche Personen den Klub in den Ausschuss-Beratungen vertreten werden. Diese versuchen, in der anschließenden Ausschusssitzung mit den VertreterInnen der anderen Klubs eine Position zu finden, der die Mehrheit aller Jugend-ParlamentarierInnen in der am Nachmittag stattfindenden Plenarsitzung zustimmen kann.

Um die Erarbeitung von Kompromiss-Varianten zu erleichtern, stehen den Jugendlichen den ganzen Tag über Abgeordnete sowie MitarbeiterInnen des Parlaments mit Rat und Tat zur Seite.

SchülerInnen der 9. Schulstufe aller Schultypen jeweils bestimmter Bundesländer waren aufgerufen, sich für die Teilnahme am Jugendparlament zu bewerben. Eine Jury wählte zu der Frage „Was bedeutet Demokratie für dich und deine KlassenkollegInnen?“ die originellsten und kreativsten Bewerbungsbeiträge aus. So wurde beispielsweise ein Song gerappt.

Folgende Schulen aus Kärnten waren beim Jugendparlament am 30. November 2018 in Wien vertreten:

CHS Villach, Klasse 1 BWF

BG/BRG St. Martinerstraße Villach, Klasse 5a

Polytechnische Schule Völkermarkt, Klasse K1

Damit sich die Jugendlichen bereits im Vorfeld mit parlamentarischen Abläufen und Begriffen vertraut machen können, erhielten die ausgewählten Klassen und ihre LehrerInnen ein Paket von Arbeitsmaterialien, welches nähere Informationen zum jeweiligen Thema sowie über parlamentarische Abläufe beinhaltete.

„Einen ganzen Tag lang in die Rolle von Politikerinnen und Politiker zu schlüpfen und in der Hofburg hautnah mitzuerleben, wie u.a. ein Gesetz entsteht, ist für unsere Schülerinnen und Schüler ein interessantes Erlebnis. Gerade in Hinblick auf die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre ist es wichtig, bei Schülerinnen und Schüler bereits in der 9. Schulstufe ein nachhaltiges Bewusstsein und Interesse für aktuelle Geschehnisse, politische Abläufe und Prozesse auf regionaler als auch nationaler Ebene zu wecken, um sie zu mündigen Wählerinnen und Wählern zu machen,“ merkte Bildungsdirektor Robert Klinglmair an und verwies auf die bedeutende Einbindung von politischer Bildung im Unterricht.

Fotos zum Jugendparlament

Erfahrungsbericht der Schülerinnen und Schüler der CHS Villach

Text: Parlamentsdirektion, LSR/ Claudia Lautischer

Foto: Parlamentsdirektion / Johannes Zinner

9. Bundestagung zur Begabungsförderung

Wertvolle, praxisnahe Ideen und Anregungen zur Umsetzung im Unterricht, einen Wissenstransfer unter ExpertInnen, einen Erfahrungsaustausch unter ECHA-KollegInnen, SchulleiterInnen und LehrerInnen, all das hat die 9. Bundestagung zur Begabungsförderung, die Ende November im Bildungshaus St. Georgen am Längsee stattgefunden hat, den teilnehmenden LehrerInnen geboten.

Über 100 PädagogInnen aller Schultypen aus allen Bundesländern haben an dieser Tagung teilgenommen, die in diesem Jahr unter dem Schwerpunktthema „Begabung.Potenzial.Gesellschaft – Begabungs- und Begabtenförderung als gesellschaftliche Herausforderung“ stand. Diese Tagung wird jährlich vom Institut für Fachwissenschaft und Fachdidaktik der Sekundarstufe / Allgemeinbildung der Pädagogischen Hochschule Kärnten, Viktor Frankl Hochschule, organisiert.

Wie Begabungs- und Begabtenförderung zukünftig in den neuen Verwaltungsstrukturen der Schulaufsicht möglich sein wird, wurde ebenso erörtert wie das in Südtirol erprobte „Kompetenzen-Atelier“, das die SchülerInnen der 8. Schulstufe an die Auseinandersetzung mit den eigenen Interessen, Stärken, Werten und Zielen heranführt. Einer der Vorträge hatte die Bedeutung der Begabungs- und Begabtenförderung für die Weiterentwicklung von Industrie und Wirtschaft im Fokus.

Für Bildungsdirektor Robert Klinglmair ist es eine zentrale Aufgabe von Schule, vertiefende Aktivitäten im Bereich der Begabungs- und Begabtenförderung zu setzen, als grundsätzlich davon ausgegangen werden kann, dass (Hoch-)Begabung eine wesentliche Ressource darstelle und es sich kein Land – in Hinblick auf eine prosperierende wirtschaftliche und gesellschaftliche Weiterentwicklung – leisten kann, kluge Köpfe nicht entsprechend zu fördern. Ein im gesunden Ausmaß stattfindendes „Fördern“ und auch „Fordern“ für alle Schülerinnen und Schüler sollte in unseren Schulen an der Tagesordnung stehen; unser Bildungssystem muss zudem dafür sorgen, dass persönliche Eignungen und Fähigkeiten entdeckt wie auch nachhaltig gefördert werden, um nicht zu verkümmern. Im Rahmen der Eröffnung der 9.Bundestagung dankte der Bildungsdirektor allen engagierten AkteurInnen im Bereich der Begabungs-und Begabtenförderung für die umfangreichen Maßnahmen im Bereich der schulischen und außerschulischen Angebote für SchülerInnen.

In 11 angebotenen Workshops wurden den TagungsteilnehmerInnen die unterschiedlichsten Zugänge von Begabungs- und Begabtenförderung vorgestellt und Transfermöglichkeiten für den eigenen Schulstandort und den Unterricht diskutiert.

 

Text: Mag. Isabella Spenger / Mag. Ulrike Hofmeister

Fotos: Dr. Ingrid Stüfler

KTS-Schülerinnen erfolgreich bei AEHT Wettbewerben

Dieses Jahr war die Kärntner Tourismusschule wieder bei den Wettbewerben der AEHT – Association of European Hotel und Tourism Schools präsent, welche in Leeuwarden/Niederlande stattfanden. Die Schule wurde von einer Mädchengruppe mit Nikoletta Chalkia (Patisserie), Lisa Mara Stöffler (Restaurantservice), Jennifer Hubmann (Weinsommelier) und Sarah Lee Schuster (Barista) vertreten. Die KTS-Frauenpower trat gegen insgesamt 355 WettkämpferInnen aus über 29 Nationen an. Alle konnten mit wertvollen Erfahrungen, und Lisa Mara Stöffler und  Sarah Lee Schuster mit einer Bronzemedaille, heimkehren. Bildungsdirektor Robert Klinglmair gratuliert der gesamten Delegation zu einem weiteren großen Erfolg bei einem internationalen Wettbewerb in diesem Jahr, womit die hervorragende Arbeit an Kärntens Schulen auch über Österreichs Grenzen hinweg Sichtbarkeit erlangt. Für die kräftige Unterstützung und Begleitung bedankt sich das Team bei FOL Dipl.-Päd. Heinrich Strasser BEd und FOL Dipl-Päd. Hermann Rauter. Für die Chance teilzunehmen ein herzliches Dankeschön an Dir. Mag. Dr. Gerfried Pirker, Fachvorstand Dipl-Päd. Josef Trieb BEd und an die Sponsoren Villacher Bier, Kärntner Milch, RUEFA Reisen, Trauner Verlag, Giesser Messer und den Elternverein der KTS.

Text&Fotos: KTS Villach

Erasmus-Budget verdoppelt – Fortsetzung für das Erfolgsförderprogramm

Eine Kärntner Delegation bestehend aus Landesschulinspektorin Renate Kanovsky-Wintermann, Michael Mattersdorfer, Martin Tänzer und Günther Malle folgte der Einladung von Bundesminister Heinz Faßmann Ende November ins Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung nach Wien. Bei einem freundlichen Empfang im Rahmen einer Feierstunde wurde von Bundesminister Heinz Faßmann die weitere Unterstützung für Erasmus-Projekte für die neue Förderperiode versichert, da die Verhandlungen über die Zukunft des Programms im Rahmen der Austrian Presidency of the Council of the European Union 2018 zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden konnten.

Für das neue EU Programm für Bildung, Jugend und Sport wird in der Förderperiode von 2021 bis 2027 ein Budget von 30 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt, mit dem verstärkt physische wie auch virtuelle Mobilitäten für die Teilnahme von rund 12 Millionen Menschen gefördert werden sollen. Die grenzüberschreitende Mobilität für Menschen aller Altersgruppen und die Zusammenarbeit im Rahmen europäischer Projekte soll weiterhin im Mittelpunkt stehen. Für Österreich ist auf Basis der mindestens 30 Mrd. Euro für das Gesamtprogramm ein Budget von 523.740.000 für die sieben Programmjahre zu erwarten. Das bedeutet eine Erhöhung um 125% im Vergleich zu Erasmus+.

„Das Plus hat eine Symbolkraft und das Nachfolgeprogramm von Erasmus soll nicht nur finanziell ausgeweitet, sondern auch attraktiver, flexibler und effizienter werden, d.h. mehr Studierende, Lehrerinnen und Lehrer, aber auch Lehrlinge sollen in das Programm aufgenommen werden und ein niederschwelligerer Zugang für Menschen mit Benachteiligungen ermöglicht werden. Wer Europa selbst erlebt, entwickelt auch eine europäische Identität“, so Bundesminister Faßmann, dem es wichtig ist, ein Europa des Wissens, des Friedens und der Völkerverständigung zu schaffen.

„Durch die Erhöhung des Fördergeldes werden In Zukunft noch weitere Schulen, die bisher noch nicht in den Genuss von Auslandsmobilitäten gekommen sind, Bewilligungen für die Durchführung ihrer Projekte bekommen“, so Erasmus Kärnten Koordinatorin Renate Kanovsky-Wintermann, für die es Teil jeder Ausbildung sein sollte, über den Tellerrand zu blicken und andere Kulturen kennenzulernen. Die Verdopplung des Erasmus-Budgets begrüßt auch Bildungsdirektor Klinglmair, der gerade im Bereich der Internationalisierung und damit verbundenen weiteren Verbesserung der Sprachkompetenz einen Schwerpunkt für die nächsten Jahre setzen möchte.

Text: LSR/Claudia Lautischer

Foto: BMBWF/Martin Lusser

 

Feierstunde für pensionierte Pädagoginnen und Pädagogen

Im Klagenfurter Konzerthaus wurden Ende November rund 160 Pädagoginnen und Pädagogen aus Berufsbildenden Höheren Schulen, Gymnasien, Allgemeinbildenden Pflichtschulen und Fachberufsschulen von Landeshauptmann und Bildungsreferent Peter Kaiser und Bildungsdirektor Robert Klinglmair in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Kaiser eröffnete die Feierstunde mit seinem Dank an die anwesenden Pädagoginnen und Pädagogen. „Ich stehe heute als Bildungsreferent mit einem lachenden und einem weinenden vor ihnen. Mit einem weinenden Auge, weil es nicht leicht ist, von einem Tag auf den anderen auf so viele wichtige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verzichten zu müssen. Das lachende Auge teilt ihre Freude, dass sie ihre jahrzehntelange Berufung zu einem erfolgreichen Ende gebracht haben“, so Kaiser. Der Bildungsbereich genieße in Kärnten einen hohen Stellenwert, für den auch die Lehrerinnen und Lehrer immer gekämpft haben. „23 Prozent des Landesbudgets gehen in den Bildungsbereich, das ist auch der Verdienst ihrer guten Arbeit. Ihr Wirken hat damit das erreicht, was es erreichen sollte. Ich danke im Namen der Kärntner Landesregierung jedem und jeder Einzelnen für ihr Wirken zum Wohle des Landes – genießen sie ihren Ruhestand möglichst lange“, so der Landeshauptmann.

Klinglmair drückte seine große Freude und Ehre aus, als Bildungsdirektor bei diesem würdevollen Empfang dabei sein zu können und brachte den Lehrkräften seine Wertschätzung für ihre wichtige Arbeit in den letzten Jahrzehnten entgegen. „Bildung ist das wesentlichste Gut, das wir haben. Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn sie ihre große Expertise auch in Zukunft in den Bildungsbereich einbringen würden und so auch unseren Nachwuchs unterstützen können“, so Klinglmair.

Auch Landtagsabgeordneter Stefan Sandrieser, Vorsitzender des Zentralausschusses für Allgemeine Pflichtschulen, sprach den Pädagoginnen und Pädagogen seine Wertschätzung für ihr jahrzehntelanges Wirken aus. Die Lehrerschaft sei gerade in den letzten Jahren immer wieder kritisch von der Öffentlichkeit betrachtet worden. „Unser Berufsstand hatte es nicht immer leicht und ihr seid vielen Veränderungen ausgesetzt gewesen. Ich danke euch für euer Engagement und hoffe, ihr bringt euch weiterhin in wichtige Bildungsdiskussionen ein“, erklärte Sandrieser.

Die Pädagoginnen und Pädagogen erhielten Ehrenurkunden und kleine Präsente. Für die musikalische Umrahmung der Feierstunde sorgte „DuettNett“ – Nina Reyes an der Querflöte und Vukašin Mišković an der Gitarre. Unter den Ehrengästen waren unter anderem Klubobmann und Landtagsabgeordneter Markus Malle, Landesschulratsdirektor Peter Wieser sowie der ZA-FBS-Vorsitzende Johann Schnögl.

Text: LPD Kärnten/Fabian Rauber

Fotos: LPD Kärnten/fritzpress

Die LEA XIV ist geschafft!

Nachdem vor einiger Zeit die Ausbildung der Generation XIV der Leadership – Akademie in Alpbach zu Ende gegangen ist, werden die Absolventinnen und Absolventen nun von Landeshauptmann und Bildungsreferent Peter Kaiser vor den Vorhang geholt. Die Netzwerkkoordinatoren Maria Wobak und Siegfried Torta erhielten vor kurzem die erfreuliche Nachricht einer bevorstehenden Ehrung der Teilnehmenden im Spiegelsaal. Diese wird Anfang des nächsten Jahres stattfinden. 14 Führungskräfte aus dem Bildungsbereich haben die einjährige Leadership – Ausbildung mit Erfolg abgeschlossen. Dass das auch von den Verantwortlichen wahrgenommen und geschätzt wird, freut die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Einziger Wehrmutstropfen bei der Sache ist, dass diese Ausbildung nach 13 Jahren nicht mehr fortgesetzt wird.

 

Absolventinnen und Absolventen der LEA XIV

Fanta Hilda, Pädagogische Hochschule Kärnten

Grengl Peter, HTL1 Klagenfurt

Jäger Norbert, Pädagogische Hochschule Kärnten

Jarnig Maria, Centrum Humanberuflicher Schulen (CHS) Villach

Kofler Corinna, CHS Villach

Latschen Doris, Landesschulrat für Kärnten

Leitgeb Birgit, BHAK Althofen

Lichtner Wolfgang, HLW Spittal/Drau

Mair Christine, Volksschule St. Veit an der Glan

More Elisabeth, Volksschule Pusarnitz im Schulverbund m. VS Möllbrücke

Moser Michaela, Volksschule Klein St. Paul

Oberzaucher-Riepl Sabine, PH Kärnten, Viktor Frankl Hochschule

Pichler Manuel, Landesschulrat für Kärnten

Seher Michael, HTL Villach/BORG Klagenfurt

Stromberger-Puggl Monika, PBZ Wolfsberg

Suntinger Hemma, Volksschule Großkirchheim/Schulverbund

Tänzer Martin, HLW des Kärntner Caritasverbandes

Torta Silvia, Volksschule Kraig

Weißegger-Ellersdorfer Rosemarie, Volksschule Krumpendorf

Wimmer Roswitha, BHAK 1 International

Wintersteiger Johann, Pädagogische Hochschule Kärnten

Woitischek Barbara, Neue Mittelschule St.Veit/Glan

Zusätzlich hat Siegfried Torta als Netzwerkkoordinator der Leadership Academy für Kärnten die Qualifizierung zur „Systematischen Prozessbegleitung und Beratung“ abgeschlossen.

 

Text&Fotos: LSR/Siegfried Torta

 

Erfolgreicher Firmentag an der HTL1 Lastenstraße

Einzigartig, zukunftsorientiert, innovativ: Die HTL1 Lastenstraße bestätigte am Firmentag 2018 ihren hervorragenden Ruf einer praxisnahen und zukunftsträchtigen Schule, die am „Puls der Zeit“ bleibt.

Mit neuen wegweisenden Projekten, entsprechend der aktuellen Entwicklungen der Technik, bietet die HTL1 optimale Möglichkeiten für einen erfolgreichen Berufseinstieg durch beste Vorbereitung auf die gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen aus der Welt der Technik und Wirtschaft. Wie der jährliche Firmentag, geleitet und organisiert von AV DI Helmut Kampl und DI Michael Steiner, beweist, ist es für die zukünftigen kompetenten und selbstständigen Technikerinnen und Techniker enorm wichtig, den Kontakt zu zahlreichen national und international erfolgreichen Unternehmen, die mit der HTL1 eine Kooperation haben, durch Ferialpraxisstellen oder Diplomarbeitsprojekte zu intensivieren.

„Die intensive Zusammenarbeit zwischen der HTL1 und der Wirtschaft – eine Win-win-Kooperation – hat enorme Synergieeffekte und ein entscheidendes Synergiepotenzial, welches es auch in Zukunft auszuschöpfen gilt“, bestätigten sowohl Bildungsdirektor Dr. Robert Klinglmair als auch Direktor Dr. Michael Archer am Firmentag.

Kurzfilm zum Firmentag 

Text&Fotos: HTL1 Lastenstraße